Kålpudding har ett oförtjänt tråkigt rykte. Många minns den som grå och vattnig från skolmatsalen, men gjord från grunden är den söt, gyllenbrun och mustig. Och den är billig: ett kilo vitkål kostar nästan ingenting och räcker långt.
Hela hemligheten sitter i kålen, innan den ens möter färsen. Rå vitkål innehåller mycket vatten och har en skarp, nästan besk ton. Lägger man den direkt i färsen blir puddingen blöt. Fräs i stället ett kilo fint strimlad kål i smör i 20–25 minuter, tills vätskan kokat bort och kanterna fått gyllene fläckar. Ta en stor gryta, inte en stekpanna: ett kilo strimlad kål är nästan fyra liter innan den sjunker ihop, och i en vanlig panna ångar den bara.
Den mörka sirapen är till för att bryna kålen, inte för att göra rätten söt. Tillsätt den först när kålen redan mjuknat, annars bränner den fast. Sötman dämpar också beskan.
Grunden i receptet: 500 g blandfärs, en gul lök, ett ägg, 1 dl ströbröd som fått svälla i 1 dl mjölk, salt, torkad mejram och peppar. Vill man ha mer tuggmotstånd kan ströbröd och mjölk bytas mot två deciliter kokt ris; båda varianterna finns i klassiska recept.
Låt kålen svalna till rumstemperatur innan den blandas med den råa färsen, pensla ytan med lite sirap och grädda på 175 grader i 45–60 minuter. Eftersom det är malet kött ska mitten hålla 70 grader, så en stektermometer är det enda säkra sättet. Låt den vila tio minuter så att bitarna håller ihop.
Tillbehören är halva rätten: kokt potatis, en enkel sås på grädde, lite vetemjöl och en skvätt soja, och framför allt rårörda lingon, vars syra bryter av mot sirapens sötma. Det bästa av allt är att kålpudding blir lika god uppvärmd, så laga gärna dubbelt och frys in portionsbitar.
Källa: Metro Mode
Als leidenschaftliche Köchin und Tochter des Südens war ich schon immer überzeugt, dass die schönsten Gerichte die sind, die nie aus der Mode kommen. 2025 wurde die italienische Küche von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt, und das hat mich sehr bewegt: Es ist eine Anerkennung des Wissens, der Handgriffe und der Geselligkeit, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Auf meinem Blog habe ich die großen Klassiker gesammelt, die man mindestens einmal probiert haben sollte, vom Norden bis in den Süden. Los geht es mit den Saucen und Sughi, die nach Zuhause schmecken: das Ragù alla bolognese, das sonntags langsam vor sich hin köchelt, die Amatriciana, die cremige Carbonara ohne Sahne, das Pesto alla genovese und die Puttanesca aus einfachen Zutaten voller Charakter.
Dann gibt es die frische Pasta und die Gnocchi, die für mich die reine Liebe sind: Lasagne aus Eierteig, Kartoffelgnocchi, Cavatelli, sardische Culurgiones und die Maccheroni al ferretto aus meinem Sizilien. Jede Region hütet ihre eigenen Rezepte, oft entstanden aus der Arme-Leute-Küche und dem Gedanken, nichts zu verschwenden, wie Passatelli in Brühe oder Pasta mit Sardinen und wildem Fenchel.
Das Schöne ist, dass man kein Koch sein muss: Es reichen ganz normale Zutaten, ein wenig Geduld und der Duft, der das ganze Haus erfüllt. Diese Gerichte zu kochen ist für mich, als wäre ich wieder ein kleines Mädchen, mit meiner Großmutter in der Küche.
Quelle: GialloZafferano
Jetzt, da der Herbst da ist, steht Kürbis wieder überall im Laden. Sandra Waterschoot von Leuke Recepten hat am 16. September 2026 ihre 14 liebsten Kürbisrezepte zusammengestellt, und ich fand die Liste eine schöne Ideenquelle. Sie nennt den Kürbis vielseitig, nahrhaft und lange haltbar.
Die Liste beginnt klassisch mit Kürbissuppe und einem Curry mit Butternut-Kürbis, Garam Masala, Kokosmilch und Linsen. Danach wird es abwechslungsreicher: Kürbisrisotto mit geröstetem Kürbis, von dem ein Teil püriert wird, Kürbislasagne mit Spinat, Paprika und Ricotta sowie Pasta mit geröstetem Kürbis, Walnüssen und Salbei. Auch der gefüllte Ofenkürbis mit Pilzen und Hähnchen, eine Quiche mit Kürbis, Spinat, Pekannüssen und Ziegenkäse sowie eine Blechpizza mit Kürbis und Ziegenkäse auf Blätterteig klingen sehr gut. Für Überraschungen gibt es Shakshuka mit Kürbis und ein Kürbispüree mit Salbei und Ziegenkäse.
Hilfreich sind auch die Tipps zu den Sorten. Butternut ist cremig und nussig und lässt sich leicht schälen, das ist Sandras Favorit. Hokkaido hat eine essbare Schale und schmeckt etwas süßer, der grüne Kabocha ist fest und passt gut in Currys und Eintöpfe, und der große orangefarbene Halloween-Kürbis ist essbar, aber milder im Geschmack.
Zu den Kombinationen nennt sie weiche Käsesorten wie Ziegenkäse und Feta, Kräuter und Gewürze wie Zimt, Kreuzkümmel, Muskat, Salbei, Ingwer, Lorbeer und Thymian, Nüsse und Samen sowie etwas Frisches wie Limette, Apfel oder Joghurt. Ihr eigener Tipp: Kürbiswürfel einfrieren, dann sind sie bereit für Suppe, Eintopf, Risotto und Pfannengerichte. Eine schöne Liste, um die Saison abzuschließen.
Quelle: Leuke Recepten
Im Herbst möchte ich immer Kastanien kaufen, aber wenn man auf einmal zu viele hat, ist es schwer, sie alle zu verbrauchen. Delish Kitchen hat einen Artikel veröffentlicht, der zusammenfasst, wie man Kastanien im Kühlschrank und im Gefrierfach lagert und vorbereitet. Ich möchte die wichtigsten Punkte festhalten. Der Text wurde von einer Ernährungsfachkraft geprüft und ist auf den 6. Oktober 2026 datiert.
Das Grundprinzip ist einfach: Wer sie in den nächsten Tagen verbraucht, lagert sie im Kühlschrank, wer sie nicht bald schafft, friert sie ein. In beiden Fällen sollte man vorher Kastanien mit Löchern aussortieren und die Oberfläche gründlich abtrocknen. Kastanien mit Löchern oder kleinen Flecken in der Schale können Insekten enthalten, und solche, die im Wasser schwimmen, sind oft ebenfalls verdorben.
Die Kühlschrankmethode hat drei Schritte. Erstens: auf Löcher prüfen. Zweitens: reichlich Wasser in einem Topf aufkochen, die Kastanien hineingeben, die Hitze ausschalten und sie eine Minute ziehen lassen, dann abgießen. Drittens: auf Küchenpapier auslegen, bis sie abgekühlt sind und die Feuchtigkeit verdunstet ist. Danach das restliche Wasser abtupfen, in Zeitungspapier einwickeln und in den Kühlschrank legen. Eine konkrete Haltbarkeit in Tagen nennt der Artikel für den Kühlschrank nicht, er empfiehlt nur, sie möglichst bald aufzubrauchen.
Zum Einfrieren werden zuerst die äußere Schale und die innere Haut entfernt. Roh eingefroren werden die geschälten Kastanien etwa 5 Minuten in Wasser eingelegt, abgetropft, trockengetupft, flach in einen Gefrierbeutel gelegt und die Luft herausgedrückt. Gekocht eingefroren werden sie in ausreichend Wasser bei mittlerer Hitze etwa eine Stunde lang gekocht, anschließend abgekühlt, geschält und genauso verpackt. Der Artikel weist darauf hin, dass gekochte Kastanien vor dem Verzehr unbedingt erwärmt werden müssen; als Richtwert für die Lagerdauer nennt er etwa einen Monat. Für eine längere Lagerung wird außerdem beschrieben, sie mit Zucker oder Salz zu bestreuen, um Gefrierbrand zu verhindern.
Als Extra-Tipp: Kastanien mit Schale einfrieren und danach kurz in heißes Wasser legen, dann wird die äußere Schale weicher und die Innenhaut lässt sich leichter lösen. Geschälte Kastanien sollten sofort in Wasser eingelegt werden, um die Bitterstoffe zu entfernen. Das Schälen empfinde ich immer als die größte Hürde, deshalb merke ich mir diesen Trick.
Quelle: Delish Kitchen
Ein Gözleme-Rezept mit Auberginen, das auf Nefis Yemek Tarifleri im September 2026 aktualisiert wurde, ist mir aufgefallen. Geteilt hat es eine Nutzerin namens mutfaktutkunu0. Es ist für 4 bis 6 Personen gedacht, dauert rund 35 Minuten Vorbereitung und 25 Minuten Garzeit und wird auf einem Sač, der gewölbten türkischen Platte, gebacken.
Für die Füllung braucht man 3 große Auberginen, 1 große Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 grüne Paprika und 2 Kapya-Paprika. Zwiebel, Knoblauch und Paprika werden in einem halben Glas Olivenöl angebraten, dann kommen die gewürfelten Auberginen hinein und garen zugedeckt, bis sie weich sind. Mit Salz, Paprikapulver, Chiliflocken und schwarzem Pfeffer gewürzt, wird die Füllung vom Herd genommen und in einer separaten Schüssel abgekühlt. Ich finde dieses Detail wichtig: Eine heiße Füllung reißt den Teig beim Ausrollen, deshalb ist das Abkühlen der Trick.
Für den Teig braucht man 4 Tassen Mehl, 1 TL Salz und so viel lauwarmes Wasser, bis ein mittelfester Teig entsteht. Er ruht 15 Minuten und wird dann in mandarinengroße Stücke geteilt. Jedes Stück wird dünn ausgerollt, die Füllung kommt in die Mitte, die Ränder werden angefeuchtet und verschlossen, überschüssiger Teig wird abgeschnitten. Die Gözleme werden auf dem Sač von beiden Seiten gegart und mit Butter bestrichen serviert.
Die Zutatenliste ist kurz, aber das Ergebnis wirkt wie ein echter Klassiker vom Familientisch. Am Ende der Auberginensaison lohnt sich ein Versuch, und mir hat besonders die Butter zum Schluss gefallen.
Quelle: Nefis Yemek Tarifleri
Braten und Frittieren sind vertraute Techniken, doch sie gelingen nicht immer. Ich habe einen Artikel von VnExpress gelesen, eine Zusammenfassung von Nhật Minh nach einer Meldung von ABC.net.au. Darin kommt Tom Milligan zu Wort, technischer Direktor der Kochschule Le Cordon Bleu in Australien. Ich fand viele Punkte, die ich mir merken möchte.
Zuerst die vier Garmethoden. Das Pfannenbraten kommt mit wenig Öl aus, man wendet das Gargut, damit es auf beiden Seiten gleichmäßig gart; es eignet sich für Steak, Hähnchenbrust und Würstchen. Das Schwenken bedeutet ständiges Rühren, meist etwa 5 bis 10 Minuten; zu langes Garen macht die Zutaten matschig. Das Frittieren mit wenig Öl bedeckt nur den Boden des Gargutes und sorgt bei panierten Speisen für eine knusprige Kruste. Das Frittieren im Fett taucht das Gargut vollständig in heißes Öl und passt zu panierten Gerichten und Pommes.
Dann folgen fünf wichtige Tipps. Erstens: Die Pfanne vorheizen, erst dann das Öl hinzufügen und die Zutaten erst einlegen, wenn das Öl heiß ist. Sonst saugt das Gargut Öl auf und wird weich. Zweitens: Nicht zu viel auf einmal in die Pfanne geben, denn die Temperatur sinkt und die austretende Feuchtigkeit dämpft das Gargut, statt es zu frittieren. Drittens: Kräuter, Zwiebeln oder Knoblauch erst kurz vor Schluss zufügen, wenn das Gericht fast fertig ist, damit nichts verbrennt. Viertens: Die Restwärme nutzen. Ist das Gargut fast gar, die Pfanne vom Herd nehmen und die übrige Hitze den Rest erledigen lassen. Bei Pfannengerichten passt zum Schluss ein Spritzer Zitronensaft, und Fleisch sollte vor dem Servieren mindestens zwei bis drei Minuten außerhalb der Pfanne ruhen. Fünftens: auf Farbe und Duft achten. Gut gebratene Speisen zeigen drei Farbtöne: Goldgelb, dunkleres Gold und ein tiefes Braun dort, wo sie am meisten die Pfanne berühren. Ein nussiger Duft zeigt, dass der gewünschte Goldton erreicht ist.
Der Artikel nennt keine genaue Öltemperatur, deshalb orientiere ich mich wie vorgeschlagen an Farbe und Geruch. Am meisten bleibt mir die Geduld im Gedächtnis: die Pfanne gut vorheizen und nicht vorschnell weitere Zutaten dazugeben.
Quelle: VnExpress
Deb Perelman von Smitten Kitchen beginnt ihr neuestes Rezept mit einem Seufzer über Kürbisgewürz und Halloween-Deko, die schon Anfang September auftauchen, wenn es draußen noch heiß ist. Ihre Antwort: die Sommertomaten so lange wie möglich festhalten. Das Ergebnis ist ein Tomatenrisotto, das mich schon beim Lesen angesprochen hat.
Die Idee stammt von ihren mit Reis gefüllten Tomaten. Sie wollte die Reisfüllung als eigenständiges Gericht, also reibt sie etwa 900 g reife Fleischtomaten zu Mark und baut das Risotto darauf auf, mit Zwiebel, Knoblauch und Weißwein. Es wird in Wasser statt in Brühe gegart, man muss nicht ständig rühren, und es kommen nicht massenhaft Butter und Käse hinein.
Die Methode ist einfach. Sie brät eine in Scheiben geschnittene rote Zwiebel in Olivenöl, bis sie tief goldbraun und knusprig ist, legt die Hälfte zum Abtropfen auf Küchenpapier und gart den Knoblauch im Topf mit der restlichen Zwiebel. Dann röstet sie eine Tasse Arborio-, Carnaroli- oder Sushireis an, löscht mit etwa einem Drittel Tasse Wein ab und gibt das Tomatenmark mit rund zwei Tassen Wasser dazu. Der zugedeckte Topf kommt 25 bis 30 Minuten bei 175 °C (350 °F) in den Ofen. Zum Schluss rührt sie ein paar Minuten, bis es cremig ist, gibt Butter oder Olivenöl dazu und garniert mit Parmesan, zerrissenem Basilikum und den aufgehobenen Zwiebeln, die sie als knusprige Alternative zu Speck oder Prosciutto bezeichnet.
Es reicht für vier Portionen und dauert etwa 50 Minuten. Laut ihren Notizen kann eine Passiermühle die Reibe ersetzen, und das Rezept wird vegan, wenn man Butter und Käse weglässt. Am meisten gefällt mir, dass der Ofen das Rühren übernimmt, das spart Zeit an einem vollen Abend.
Quelle: Smitten Kitchen
Mit dem Herbst kommt der Kürbis wieder auf meine Einkaufsliste, und heute ist mir ein Rezept von Directo al Paladar aufgefallen, das eine klassische Zutat ersetzt. Die Autorin, Liliana Fuchs, erzählt, dass ihre liebste Kürbiscremesuppe keine Kartoffel mehr enthält. Stattdessen verwendet sie ein Gemüse, das in Spanien noch weitgehend unbekannt ist: Kohlrabi.
Kohlrabi, auch Oberkohlrabi oder Kohlrübe genannt, ist ein Kreuzblütler aus derselben Familie wie Blumenkohl, Kohl und Brokkoli. Er hat im Herbst Hochsaison, genau wie der Kürbis, weshalb die Kombination saisonal gut passt. Laut Artikel enthält er weniger Kohlenhydrate als die Kartoffel, ist leichter und liefert mehr Vitamin C, Mineralstoffe und Ballaststoffe.
Genannt werden Kürbis, Kohlrabi, Zwiebel oder Lauch und auf Wunsch Ingwer. Nach Geschmack kann man weitere Gewürze, Koriander, Muskat oder Knoblauch hinzufügen. Der Text nennt keine Mengen und keine genauen Schritte, daher kann jeder die Suppe nach eigenem Gusto anpassen. Klar wird jedoch, dass die Suppe sättigt, wohltuend und leicht ist und sich sowohl als Vorspeise als auch als Abendessen eignet.
Zum Servieren verwendet die Autorin in ihrer Version keine Milchprodukte, schlägt aber einige Optionen vor: flüssige Sahne, Naturjoghurt, Frischkäse oder Ziegenkäse. Dazu empfiehlt sie etwas Knuspriges, etwa Croûtons oder Saatencracker, für den Kontrast in der Textur.
Ich mag die Idee, saisonale Produkte zu verwenden, die auf dem Markt oft übersehen werden. Das nächste Mal, wenn ich einen Kohlrabi beim Gemüsehändler sehe, nehme ich einen mit und probiere diese Kombination aus.
Quelle: Directo al Paladar
Viele klagen, dass Hähnchen fade schmeckt, egal wie sehr man würzt. Ich habe einen Artikel von Mohamed Salah bei Al Jazeera Net gelesen, der die Ursachen erklärt und sechs praktische Schritte vorschlägt. Hier ist meine Zusammenfassung.
Der Artikel weist darauf hin, dass Hähnchenbrust ohne Knochen und Haut trotz des hohen Preises weltweit am meisten gefragt ist. Das liegt an einer Marketingkampagne in den 1980er-Jahren, die sie als gesunde, fettarme Wahl bewarb. Die tiefere Ursache ist die Massentierhaltung. Moderne Rassen werden auf engem Raum gehalten und mit Futter versorgt, das auf maximales Wachstum innerhalb weniger Wochen ausgelegt ist. Dadurch nimmt das Fett zwischen den Muskelfasern ab, das einen Großteil des Geschmacks trägt, während der Wassergehalt steigt. Das Fleisch wird wässrig und gibt beim Garen viel Flüssigkeit ab.
Empfohlen werden Oberschenkel, Flügel und Unterschenkel. Sie sind günstiger, schmackhafter und bleiben bei jeder Garmethode saftig. Die sechs Schritte lauten: Erstens, Hähnchen aus traditioneller Haltung wählen, möglichst Weidehaltung, und die Teile mit Knochen und Haut garen. Zweitens, früh und großzügig würzen mit Salz, schwarzem Pfeffer, Knoblauch, geräuchertem Paprika, Ingwer, Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft und Thymian. Drittens, im Kühlschrank 30 Minuten bis 3 Stunden in einer säurehaltigen Marinade ziehen lassen. Viertens, vor dem Garen salzen. Salz hilft, die Feuchtigkeit zu halten, und Gewürze nach dem Garen darüberzustreuen kann diesen Effekt nicht ersetzen. Fünftens, Fett hinzufügen, etwa Olivenöl, Vollfett-Naturjoghurt, Tahini oder ein Stück Butter. Sechstens, die Garmethode sorgfältig wählen. Kochen oder Dampfgaren mindert den Geschmack. Besser ist es, das Fleisch anzubraten und bis zu einer Kerntemperatur von etwa 75 Grad zu garen und danach kurz ruhen zu lassen.
Wenn ein Gericht fade geraten ist, kann man es laut Artikel mit einer kräftigen Sauce oder Brühe retten, es in Curry oder Tajine zerzupfen, mit Pesto mischen oder in cremige Pasta oder Tacos geben. Mir gefiel der Rat, weil er einfach ist und keine besondere Ausrüstung braucht.
Quelle: Al Jazeera Net
Batagor, ein Snack aus Bandung, dessen Name „Fisch-Tofu-Bällchen“ bedeutet, hat gerade gute Nachrichten bekommen. Laut detikFood hat TasteAtlas 2026 ihn in der Liste der 100 besten Frittiergerichte der Welt auf Platz 2 gesetzt, mit 4,4 von 5 Punkten. Als Liebhaberin frittierter Snacks wollte ich mir das Rezept nach dieser Nachricht gleich notieren.
Das Rezept stammt von der Autorin Yenny Mustika Sari. Es ist für 2 Portionen gedacht und einfach zuzubereiten. Für den Teig braucht man 200 g Tapiokamehl, 150 g Weizenmehl, 1 Würfel weißen Tofu in Stücken, 1 Eigelb, etwas Brühpulver und 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten. Für die Gewürzpaste werden 4 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, ein halber Teelöffel weißer Pfeffer aus der Mühle sowie Salz und Zucker nach Geschmack benötigt.
Für die Erdnusssauce röstet man zuerst 3 rote Chilis, 2 Knoblauchzehen und eine Handvoll Erdnüsse an. Danach zerkleinert man alles mit 1 Esslöffel Palmzucker, Salz, Zucker und etwas Wasser.
Zubereitung: Den Tofu 5 Minuten in Salzwasser einlegen. Die Gewürzpaste fein mahlen und mit Weizenmehl, Tapiokamehl, Frühlingszwiebeln und Eigelb vermengen. Nach und nach Wasser hinzufügen und rühren, bis der Teig dick und leicht klebrig ist. Das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, die Tofustücke im Teig wenden und goldbraun und durchgegart frittieren, dann abtropfen lassen. Dazu passen Erdnusssauce, süße Sojasauce und Sambal.
Der Artikel nennt auch einen praktischen Tipp: Der Teig kann ohne Fisch gemacht werden, was es einfacher macht. Ich finde das ideal für die Küche zu Hause und werde es am Wochenende ausprobieren, besonders für alle, die weit weg von Bandung leben und den Snack vermissen.
Quelle: detikFood
China News Service hat kürzlich einen Lagerhinweis des nationalen Notfallrundfunks nachgedruckt, nach dem Eier vor dem Einlagern nicht gewaschen werden sollten. Auslöser war ein Fall in Shenyang in der Provinz Liaoning, bei dem eine dreiköpfige Familie nach dem Verzehr von Rührei gemeinsam erkrankte. Die Untersuchung ergab, dass verdorbene Eier die Ursache waren, und diese Verderbnis ging darauf zurück, dass die Eier vor der Lagerung gewaschen worden waren. Im Artikel erklärt Sun Jing, Forscherin an der Akademie für Agrarwissenschaften der Provinz Hubei, den Zusammenhang.
Das Prinzip ist nicht kompliziert. Auf der Eierschale liegt eine wasserlösliche, gelartige Schutzschicht, die Bakterien und Schimmelpilze abhält und den Feuchtigkeitsverlust verringert. Durch Waschen oder Einweichen wird diese Schicht zerstört, und Mikroben wie Salmonellen können ins Ei eindringen. Auch im Kühlschrank verderben gewaschene Eier deutlich schneller. Wenn Sie sie versehentlich gewaschen haben, sollten Sie sie möglichst bald zubereiten oder kühl lagern und innerhalb von drei Tagen aufessen.
Was tun bei verschmutzter Schale? Experten raten, lose Verschmutzungen vorsichtig mit einem trockenen Tuch oder trockenem Küchenpapier abzuwischen. Wenn viel Kot oder Blut daran haftet, ist das Ei vermutlich selbst nicht mehr frisch; solche Eier sollte man beim Einkauf meiden. Beim Kauf sind bekannte Marken aus seriösen großen Supermärkten zu bevorzugen, und je näher das Produktionsdatum, desto besser. Bei losen Eiern ohne Datum gibt es zwei einfache Tests. Fühlen Sie die Schale: Ist sie zu glatt, ist die Schutzschicht weitgehend verschwunden und die Frische nachgelassen. Schütteln Sie das Ei neben dem Ohr: Ein frisches Ei macht kaum ein Geräusch, während ein älteres, bei dem das Eiweiß dünnflüssig und das Eigelb beweglich geworden ist, ein gluckerndes Geräusch von sich gibt.
Außerdem gibt es einige Regeln zur Lagerung. Eier nicht einfrieren, denn das Eigelb gerinnt und die Schale kann platzen. Nicht zusammen mit anderen Lebensmitteln lagern: Auf den Schalen sitzen viele Krankheitserreger und Schmutz, deshalb sollte man sie vor dem Einlagern im Kühlschrank getrennt aufbewahren, um Kreuzkontamination zu vermeiden. Mit dem dicken Ende nach oben lagern, damit sich die Luftkammer oben befindet; so sinkt das Eigelb seltener an die Schale und verdirbt. Im Frischefach des Kühlschranks bei 0 bis 4 Grad Celsius halten sich frische Eier in der Regel ein bis zwei Monate.
Am nützlichsten finde ich an diesem Artikel, dass er die Gründe für Gewohnheiten erklärt, die wir für selbstverständlich halten. Wenn Eier schmutzig aussehen, möchte man sie waschen, doch genau dieser Schritt verursacht am häufigsten Probleme. Denken Sie beim nächsten Mal, bevor Sie Eier in den Kühlschrank legen, an diesen einen Satz: Die Schale vor dem Lagern niemals waschen.
Quelle: China News Service
Sobald die Abende kühler werden, hole ich den gusseisernen Schmortopf wieder hervor. Diese Woche habe ich eine schöne Version von Bœuf bourguignon nachgekocht, die Anfang Oktober veröffentlicht wurde: Schaufelstück und Nuss vom Rind, Pinot Noir aus dem Burgund, geräucherte Speckwürfel und in Butter goldbraun gebratene Champignons.
Das Geheimnis ist nicht die Schwierigkeit, sondern die Langsamkeit. 12 bis 24 Stunden Marinade mit Karotten, einer mit Nelken gespickten Zwiebel, Knoblauch und Bouquet garni. Am nächsten Tag lässt man das Fleisch gut abtropfen (sonst kocht es, statt zu bräunen), brät die Speckwürfel an, sengt die Fleischwürfel bei starker Hitze an, bestäubt sie mit Mehl, gießt die durchgesiebte Marinade dazu und lässt alles drei Stunden bei 150 °C schmoren.
Was mich überzeugt hat: das Duo Schaufelstück (zart schmelzend) / Nuss (bissfest) und die Idee, niemals mit einem Wein zu kochen, den man nicht auch trinken würde. Die Champignons werden separat kräftig angebraten und kommen erst gegen Ende der Garzeit in den Topf. Fünfzehn Minuten Ruhe neben dem Herd, und die Sauce dickt von selbst ein.
Ich serviere das mit Kartoffelpüree mit gesalzener Butter oder frischen Tagliatelle. Und ja, am nächsten Tag schmeckt es noch besser. Wenn ihr ein Herbstgericht sucht, das wirklich nach Burgund schmeckt, lohnt sich hier die Geduld.
Quelle: Délice et Gastronomie