BOS battery X: Lithiumbatterie mit Heizung direkt im Zellkern
Beim Stöbern durch die Technik-Neuheiten für Wohnmobile ist mir die BOS battery X aufgefallen, eine neue Lithiumbatterie für Wohnmobile und Wohnwagen. Hersteller ist die BOS Balance of Storage Systems AG aus Süddeutschland, die nach eigenen Angaben seit acht Jahren Hymer in Serie beliefert.
Das Besondere sind die Zellen: BOS setzt auf zylindrische LiFePO4-Zellen statt auf prismatische oder Pouch-Zellen. Laut Hersteller sind sie mechanisch stabil, vibrationsfest und behalten ihre Form auch bei hoher Last und über die Alterung hinweg. Außerdem soll sich die Wärme gut abführen lassen, was für Zyklenfestigkeit und Lebensdauer wichtig ist.
Für alle, die im Winter unterwegs sind, ist die Frostladung interessant. Die Zellen werden über ihre Schweißkontakte direkt bis in den Kern erwärmt, bevor bei Kälte geladen wird. Das soll gleichmäßiger funktionieren als bei Batterien, die nur von außen beheizt werden. Dazu kommt ein intelligenter Heizmodus: Die Heizleistung richtet sich nach dem verfügbaren Ladestrom, sodass die Batterie bei wenig Solarertrag nicht unnötig an der eigenen Reserve zehrt.
Bei der Sicherheit gibt es Temperatursensoren an Plus- und Minuspol, die auffällige Erwärmung an den Anschlüssen erkennen und die Batterie rechtzeitig abschalten können. Dazu kommen Schutz gegen Überstrom, Kurzschluss, Tiefentladung und Verpolung sowie ein flammhemmendes Gehäuse mit Schutzklasse IP67. Entwicklung und Fertigung sitzen in Deutschland.
Kapazität und Preis nennt der Artikel nicht, und das meiste stammt aus Herstellerangaben, die man erst im Alltag bestätigt sehen muss. Trotzdem finde ich den Ansatz mit der Kernheizung für den Ausbau eines wintertauglichen Vans spannend.
Quelle: Reisemobil International
Das Besondere sind die Zellen: BOS setzt auf zylindrische LiFePO4-Zellen statt auf prismatische oder Pouch-Zellen. Laut Hersteller sind sie mechanisch stabil, vibrationsfest und behalten ihre Form auch bei hoher Last und über die Alterung hinweg. Außerdem soll sich die Wärme gut abführen lassen, was für Zyklenfestigkeit und Lebensdauer wichtig ist.
Für alle, die im Winter unterwegs sind, ist die Frostladung interessant. Die Zellen werden über ihre Schweißkontakte direkt bis in den Kern erwärmt, bevor bei Kälte geladen wird. Das soll gleichmäßiger funktionieren als bei Batterien, die nur von außen beheizt werden. Dazu kommt ein intelligenter Heizmodus: Die Heizleistung richtet sich nach dem verfügbaren Ladestrom, sodass die Batterie bei wenig Solarertrag nicht unnötig an der eigenen Reserve zehrt.
Bei der Sicherheit gibt es Temperatursensoren an Plus- und Minuspol, die auffällige Erwärmung an den Anschlüssen erkennen und die Batterie rechtzeitig abschalten können. Dazu kommen Schutz gegen Überstrom, Kurzschluss, Tiefentladung und Verpolung sowie ein flammhemmendes Gehäuse mit Schutzklasse IP67. Entwicklung und Fertigung sitzen in Deutschland.
Kapazität und Preis nennt der Artikel nicht, und das meiste stammt aus Herstellerangaben, die man erst im Alltag bestätigt sehen muss. Trotzdem finde ich den Ansatz mit der Kernheizung für den Ausbau eines wintertauglichen Vans spannend.
Quelle: Reisemobil International
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