Ich habe mir auf promobil.de einen Ratgeber über winterfeste Campingbusse durchgelesen und dabei einiges gelernt, was ich beim Ausbau meines eigenen Vans unbedingt beachten sollte. Denn bei Minusgraden zeigt sich schnell, was an einem Campingbus wirklich zählt.
Der wichtigste Punkt ist die Isolierung: Ein winterfester Bus ist rundum gedämmt, und gerade Fenster, Hecktüren und das Fahrerhaus sind die Stellen, wo am meisten Wärme verloren geht. Da können Thermomatten richtig viel bringen. Dazu kommt eine zentrale Warmwasserheizung wie die Alde Compact 3020 oder 4000, die die Wärme gleichmäßig über Konvektoren oder Heizschlangen verteilt - im besten Fall sogar im Fußboden.
Was ich vorher völlig unterschätzt hatte: die Wassertanks. Frisch- und Abwassertank müssen isoliert und beheizt sein, sonst ist die Bordtechnik bei Frost schnell lahmgelegt. Erst dann kann man im Winter wirklich durchgehend autark stehen.
Der Artikel stellt auch gleich eine Auswahl winterfester Campingbusse vor. Für mich als Ausbauer ist das eine super Checkliste: dicke Dämmung, Warmwasserheizung, beheizte Tanks - dann steht dem Winterurlaub im Van nichts mehr im Weg.
Quelle: promobil
Eines der großen Dilemmata bei kompakten Wohnmobilen ist das Badezimmer: Entweder man verzichtet darauf, oder es nimmt einen großen Teil des Platzes weg. Deshalb hat mich die Einführung von Furgok in Italien sehr interessiert. Furgok ist ein Anbieter von hochwertigen Umbauten mit Sitz in Navarra, im Norden Spaniens, und wird hier von Autoroen, einem Händler aus Borgo Anaunia in Trentino, importiert.
Das Herzstück dieses Projekts nennt sich "Dynamic Space". Das Badezimmer ist vorhanden, nimmt aber nicht unnötig Platz weg: Hinter der Sitzgruppe befindet sich eine Art Schrank mit geringer Tiefe, in dem sich ein ausklappbares Waschbecken aus Mineralharz und darunter eine Duschwanne befinden, die bei Bedarf heruntergefahren werden kann. Die Tür, die alles bedeckt, lässt sich in zwei Teile teilen und kann den Wohnbereich abtrennen. Auf der gegenüberliegenden Seite, unter dem Kompressorkühlschrank, befindet sich ein elektromekanischer Mechanismus, der eine Plattform mit einer Trockentoilette ohne Kassette freigibt. Diese Toilette verwendet Einwegbeutel.
Auch im hinteren Bereich wird ein offenes Raumkonzept verfolgt: Das Doppelbett im Heck reicht bis zur Decke und schafft darunter Platz für Ausrüstung oder zum Umziehen. Unter dem Bett befindet sich eine zweite Halterung für ein weiteres Doppelbett, sodass immer vier Schlafplätze zur Verfügung stehen. Im kompakten Modell Xpace 540 Trio, basierend auf einem Fiat Ducato mit 5,40 m Länge, lässt sich sogar ein echtes Motorrad transportieren, das jedoch beim Ankommen entladen werden muss, um das Wohnmobil nutzen zu können.
Die Basisfahrzeuge sind Fiat Ducato in den Längen 5,40 oder 6 Meter, sowie MAN TGE und Mercedes Sprinter, auch mit Allradantrieb. Die Grundrisse: Xpace 540 und 600 mit Halbsitzgruppe und Querdachbett im Heck, und Family 600+ auf einem Ducato mit erhöhter Dachhöhe, mit einem fünften Sitzplatz und einem ausklappbaren Bett über der Sitzgruppe. Zur Ausstattung gehören: Arbeitsplatte aus Mineralharz, originale Schiebewindfenster des Ducato, Dieselheizung, elektrischer Boiler, optional Induktionskochfeld mit Lithium-Batterie und Wechselrichter, sowie Möbel aus 1,5 cm dickem Multiplexplatten aus Pappelholz.
Die Einschränkung? Es gibt wenig traditionellen Stauraum für Kleidung und Bettwäsche, obwohl es ausreichend Platz für Taschen und Kisten gibt. Die Preise sind im oberen Segment angesiedelt, was mit den Top-Konkurrenten übereinstimmt. Es handelt sich um ein Fahrzeug, das für erfahrene Camper entwickelt wurde, die genau wissen, was sie wirklich benötigen. Weitere Informationen:
https://www.autoroen.it
Quelle: Vita in Camper
Wer die Elektrik eines Vans oder Wohnmobils plant, stellt sich fast sofort die Frage, wie lange die Versorgungsbatterie durchhält. MotorhomeFun hat dazu einen klaren Leitfaden, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf drei Dinge an, nämlich die Batteriekapazität, den täglichen Verbrauch und den Solarertrag.
Bei der Kapazität macht der Batterietyp viel aus. Blei-Säure-Batterien sollte man nicht unter etwa 50 Prozent entladen. Eine 100-Ah-Batterie stellt daher nur rund 50 Ah bereit, also etwa 600 Wh bei 12 V. Eine 100-Ah-LiFePO4-Lithiumbatterie lässt sich bis etwa 90 Prozent nutzen, das sind knapp 1.080 Wh, und sie wiegt deutlich weniger.
Der Verbrauch ist die andere Hälfte. Ein Kompressorkühlschrank zieht etwa 45 W, schaltet aber ständig ein und aus und kommt über 24 Stunden im Mittel auf rund 450 Wh. Mäßiger Gebrauch von LED-Licht, Handyladen, Wasserpumpe und Kühlschrank liegt typischerweise bei 200 bis 400 Wh am Tag, Laptops, Fernseher oder CPAP-Geräte treiben den Wert deutlich nach oben. Bei 300 Wh am Tag und ohne Nachladen hält Lithium etwa 3,6 Tage, Blei-Säure etwa zwei.
Solar verändert das Bild. Im britischen Beispiel des Leitfadens erzeugt ein 200-W-Modul bei rund vier guten Sommerstunden etwa 800 Wh, die Batterie wird also langsam wieder aufgeladen. Im Winter schafft dasselbe Modul an einem ordentlichen Tag vielleicht nur 200 bis 300 Wh, also bestenfalls ein Nullsummenspiel, und graue Tage bringen ein Defizit.
Der Artikel weist außerdem darauf hin, dass ein Föhn mit 1.500 bis 2.000 W eine einfache Autarkiebatterie in wenigen Minuten leersaugt. Ein 12-V-Reisewasserkocher oder ein Gaskocher ist daher die klügere Wahl. Ich finde gut, wie praxisnah die Zahlen für alle sind, die einen Ausbau planen.
Quelle: MotorhomeFun
Einen Elektro-Transporter zum Camper umzubauen klingt nicht mehr nach Science-Fiction. EspacioFurgo hat im Juni eine Auswahl an Modellen veröffentlicht, die sich zu steckbaren Campern umbauen lassen, und die Zahlen geben zu denken.
Laut dem Artikel übersteigt die reale Reichweite bei mehreren Modellen 300 km, mit V2L lassen sich Kühlschrank und Induktionskochfeld direkt aus der Batterie versorgen, und die CERO-Plakette erleichtert die Einfahrt in Umweltzonen; der Ausbau zum Camper ändert daran nichts. Für den Campingeinsatz empfehlen sie, 20 bis 25 % der WLTP-Reichweite abzuziehen, und die Zuladung im Blick zu behalten, da die Möbel 300 bis 500 kg ausmachen können.
An der Spitze des Rankings steht der Volkswagen ID. Buzz (ab 64.000 €, 79 kWh nutzbar, rund 450 km WLTP), gefolgt vom Ford E-Transit Custom (52.000 €, 74 kWh, etwa 320 km, Zuladung nahe 1.000 kg und werkseitig erhältliches Aufstelldach), dem Mercedes eVito Tourer (58.000 €, 90 kWh) und dem Maxus eDeliver 7 (45.000 €, V2L serienmäßig, der günstigste unter den mittelgroßen Transportern). Die Zwillinge Peugeot e-Expert, Citroën ë-Jumpy, Opel Vivaro Electric und Toyota Proace Electric liegen bei rund 330 km, und der Renault Trafic E-Tech mit 52 kWh eignet sich für Stadt- oder Wochenendnutzung.
Ein praktisches Beispiel: Ein Transporter mit 330 km WLTP würde mit Gepäck und zwei Personen zwischen 240 und 260 km schaffen. Achtung: Die V2L-Angaben des Artikels stimmen zwischen Datenblatt und Häufigen Fragen nicht ganz überein, daher lohnt sich eine Prüfung vor der Entscheidung.
Quelle: EspacioFurgo
Beim Stöbern durch die Technik-Neuheiten für Wohnmobile ist mir die BOS battery X aufgefallen, eine neue Lithiumbatterie für Wohnmobile und Wohnwagen. Hersteller ist die BOS Balance of Storage Systems AG aus Süddeutschland, die nach eigenen Angaben seit acht Jahren Hymer in Serie beliefert.
Das Besondere sind die Zellen: BOS setzt auf zylindrische LiFePO4-Zellen statt auf prismatische oder Pouch-Zellen. Laut Hersteller sind sie mechanisch stabil, vibrationsfest und behalten ihre Form auch bei hoher Last und über die Alterung hinweg. Außerdem soll sich die Wärme gut abführen lassen, was für Zyklenfestigkeit und Lebensdauer wichtig ist.
Für alle, die im Winter unterwegs sind, ist die Frostladung interessant. Die Zellen werden über ihre Schweißkontakte direkt bis in den Kern erwärmt, bevor bei Kälte geladen wird. Das soll gleichmäßiger funktionieren als bei Batterien, die nur von außen beheizt werden. Dazu kommt ein intelligenter Heizmodus: Die Heizleistung richtet sich nach dem verfügbaren Ladestrom, sodass die Batterie bei wenig Solarertrag nicht unnötig an der eigenen Reserve zehrt.
Bei der Sicherheit gibt es Temperatursensoren an Plus- und Minuspol, die auffällige Erwärmung an den Anschlüssen erkennen und die Batterie rechtzeitig abschalten können. Dazu kommen Schutz gegen Überstrom, Kurzschluss, Tiefentladung und Verpolung sowie ein flammhemmendes Gehäuse mit Schutzklasse IP67. Entwicklung und Fertigung sitzen in Deutschland.
Kapazität und Preis nennt der Artikel nicht, und das meiste stammt aus Herstellerangaben, die man erst im Alltag bestätigt sehen muss. Trotzdem finde ich den Ansatz mit der Kernheizung für den Ausbau eines wintertauglichen Vans spannend.
Quelle: Reisemobil International
Das Leben auf der Straße ist großartig, aber die Rechnungen sind real. Der Betriebskosten-Ratgeber 2026 von MotorhomeFun, zuletzt im Juli 2026 aktualisiert, verzichtet auf eine einzelne Zahl und nennt stattdessen zwei Richtwerte. Ein maßvoll genutzter Van, der zu Hause steht, ohne Kredit und mit etwa 5.000 Meilen im Jahr auf günstigen Stellplätzen, kommt auf etwa 3.000 bis 4.000 Pfund im Jahr. Ein stark genutzter, finanzierter Van, der außerhalb steht und für große Europareisen eingesetzt wird, kann 14.000 bis 18.000 Pfund erreichen.
Die Fixkosten für ein britisches Wohnmobil der Mittelklasse sind einzeln aufgeführt: Versicherung 400 bis 900 Pfund, Kfz-Steuer 177 Pfund für Vans über 3.500 kg, HU/MOT um die 55 Pfund, Wohnraum-Service 150 bis 350, Pannenschutz 80 bis 200 und Lagerung 500 bis 1.500, wenn man es nicht zu Hause unterstellen kann. Der Verbrauch liegt meist bei 18 bis 30 MPG, bei einem kompakten Coachbuilt auf Fiat Ducato bei 26 bis 30 und bei großen A-Klassen bei 18 bis 22.
Unterwegs ist die Spanne enorm. Kommerzielle Plätze mit voller Anschlussversorgung kosten in der Hochsaison etwa 35 bis 100 Pfund oder mehr pro Nacht, Certificated Locations etwa 10 bis 20, und wildes Campen sowie viele Aires sind kostenlos. Gas kommt mit etwa 1 bis 3 Pfund pro Nacht dazu.
Vergessene Kosten lohnen einen Blick: jährlich 1 bis 2 Prozent des Fahrzeugwerts für Reparaturen zurücklegen, eine Hin- und Rückfahrt mit der Fähre Dover–Calais für 150 bis 350 Pfund und französische Maut, die pro Woche 60 bis 120 Pfund ausmacht. Der Autor empfiehlt, auf die Kosten pro Übernachtung zu schauen, was meiner Meinung nach ein deutlich ehrlicherer Vergleich mit normalen Urlauben ist.
Quelle: MotorhomeFun
Der Leitfaden von L'Itinéraire, Stand Ende März 2026, ist ein guter Ausgangspunkt für alle, die ihren eigenen Van ausbauen wollen. Er betont einen Punkt, der mir gefällt: Die Zulassungsfähigkeit sollte schon bei der Planung mitgedacht werden.
Als Basisfahrzeug vergleicht er den Renault Master (viele Gebrauchte), den Fiat Ducato und seine Verwandten Boxer und Jumper (am einfachsten auszubauen) sowie den Mercedes Sprinter (angenehm, aber teurer). Der häufigste Kompromiss ist der L2H2, und mit 3,5 t zulässiger Gesamtmasse bleibt man beim Führerschein der Klasse B. Beim Kauf sollte man für einen 8 bis 12 Jahre alten Van 12.000 bis 25.000 € einplanen, für einen Van unter 6 Jahren 25.000 bis 45.000 €.
Der Ausbau selbst kostet ohne Fahrzeug 3.000 bis 12.000 € in Eigenleistung und 15.000 bis 35.000 € beim Profi. Bei der Elektrik geht der Artikel bei sparsamer Nutzung von 50 bis 90 Ah pro Tag aus, peilt 150 bis 200 Ah nutzbare Kapazität für zwei Tage Autarkie an und nennt LiFePO4-Batterien, Laden über die Lichtmaschine und etwa 200 W Solar als guten Anfang. Beim Wasser sind für ein bis zwei Personen 50 bis 100 Liter sauberes Wasser einzuplanen; bei 8 bis 12 Litern pro Person und Tag reicht ein 60-Liter-Tank für zwei Personen zwei bis drei Tage.
Die VASP-Zulassung erfolgt über eine Einzelabnahme des Fahrzeugs (réception à titre isolé) bei der DREAL. Häufige Hindernisse sind nicht konforme Gasanlagen, Elektrik ohne ausreichende Absicherung und nicht befestigte Möbel. Der abschließende Rat: einen maßstabsgetreuen Plan erstellen, die Ausrüstung wiegen und dann einige kurze Testfahrten machen. Dies sind Marktspannen, keine offiziellen Preise.
Quelle: L'Itinéraire
Auf der Caravan Salon in Düsseldorf hat Cubivan sein Camping System (CCS) gezeigt, und die Idee ist eine nähere Betrachtung wert. Das System verwandelt einen L2H2-Transporter in ein Wohnmobil mit einer ausziehbaren Heckeinheit und einem Hardshell-Hubdach.
Zusammengeklappt misst die Heckeinheit etwa 1,05 m in der Länge, 1,20 m in der Breite und 1,10 m in der Höhe und wiegt voll ausgestattet rund 300 kg. Das Hardshell-Dach mit Rahmen wiegt etwa 130 kg, zusammen also rund 430 kg. Im ausgefahrenen Zustand kann man aufrecht stehen (etwa 1,90 m). Es gibt eine Küche mit Gas- oder Elektrokochfeld, einen 25-Liter-Frischwassertank und einen Duschraum von 90 x 95 cm. Auch die Toilette sitzt im Modul, sodass der Innenraum des Fahrzeugs kein eigenes Bad braucht. Das Hubdach bietet eine Schlafstelle von 200 x 200 cm.
Das Schönste am Konzept: Die Heckeinheit kann nach einer Reise wieder abgenommen werden, während das Dach auf dem Fahrzeug bleibt. Danach ist der Bus wieder einfach ein Bus.
Als Richtwert nennt New Atlas einen Gesamtpreis von 22.000 bis 25.000 Euro, davon 16.000 bis 17.000 Euro für das untere Modul und 7.000 bis 8.000 Euro für das Dach. Der Hersteller selbst nennt noch keine Preise. Die offizielle Bestellphase soll Anfang Sommer 2027 starten. Reservieren ist schon möglich, ausdrücklich aber keine Bestellung. Ein Prototyp auf Basis des VW ID. Buzz wartet noch auf die Zulassung des Dachs.
Quelle: Campersite.nl
Platz ist im Camperausbau fast immer das knappste Gut, deshalb hat mich die Meldung zum heatJET von Pundmann angesprochen. Das Gerät übernimmt Warmwasserbereitung und Luftheizung in einer Einheit und ersetzt damit zwei getrennte Geräte. Das spart Platz, vereinfacht die Installation und verringert den Aufwand beim Einbau.
Die Eckdaten laut Bericht: Warmes Wasser steht nach etwa 6 bis 7 Minuten bereit, duschbereit ist es ab 15 bis 20 Minuten. Der Behälter fasst je nach Variante 6 oder 9 Liter. Betrieben wird das Gerät mit 12 V oder 24 V, je nach Ausführung zusätzlich mit 230 V. Die Maße liegen bei 390 x 228 x 200 mm, der Preis beginnt bei 780 Euro.
Ein gleichmäßiges Durchmischen des Wassers soll Kaltzonen im Behälter verhindern, sodass der Vorrat effizient genutzt wird. Als Einsatzgebiete nennt der Artikel Vans, Wohnmobile, Boote und Offgrid-Projekte.
Für mich ist das vor allem für kleine Kastenwagen-Ausbauten reizvoll, in denen weder für einen separaten Boiler noch für eine zweite Heizung viel Raum bleibt. Wie sich das Gerät im Dauerbetrieb schlägt, zeigt sich erst mit Erfahrungsberichten, aber als Konzept wirkt es schlüssig.
Quelle: Reisemobil International
Eine Nachricht für alle, die ihren Camper oder ihr Wohnmobil mit einer Dachklimaanlage ausstatten: Teleco bietet das integrierte Luftreinigungssystem Steril-Air Pro nun auch als Option für vier weitere Telair-Dachklimaanlagen an, nämlich die Silent 3 5900H, Silent 3 8100H, DualClima 8400H und DualClima 12500H. Auch die neue Ultra Comfort 9000M ist damit bestellbar. Bisher war das System der Ultra-Comfort-Reihe vorbehalten, mit der es 2025 eingeführt wurde.
Das System arbeitet mit UV-A-LEDs und Photokatalyse über keramische Elemente mit einer Titandioxid-Beschichtung. Während die Innenraumluft durch die Klimaanlage zirkuliert, aktiviert das UV-A-Licht diese Beschichtung. Laut Labortests des Herstellers können so Bakterien, Viren, flüchtige organische Verbindungen und Gerüche reduziert werden. In einem Test mit SARS-CoV-2 sank die Viruslast nach 30 Minuten um 99,998 Prozent. Campersite weist zu Recht darauf hin, dass dies nur unter Testbedingungen gilt und nicht automatisch in jedem Camper das gleiche Ergebnis liefert.
Vorerst ist es nur eine Option bei der Bestellung eines neuen Geräts. Ob bestehende Silent-3- oder DualClima-Geräte nachträglich nachgerüstet werden können, lässt die Ankündigung offen, und zu anderen Modellen gibt es noch nichts. Für alle, die einen Eigenausbau mit einer Dachklimaanlage planen, ist das ein Detail, das man im Auge behalten sollte.
Quelle: Campersite.nl
Correio Braziliense hat einen Bericht mit Zahlen veröffentlicht, die Menschen mit Straßenträumen helfen, den Boden unter den Füßen zu behalten. Laut Artikel kann der Endpreis für den Umbau eines Transporters zum Wohnmobil zwischen 40.000 und über 400.000 Real liegen, je nach Modell, Ausstattung und Legalisierung.
Als Basisfahrzeug sind der Fiat Ducato, der Renault Master, der Peugeot Boxer und der Mercedes-Benz Sprinter am gefragtesten. Ein Transporter über zehn Jahre kostet zwischen 25.000 und 60.000 Real, neuere Modelle zwischen 80.000 und 150.000 Real. Der Bericht betont, dass man vor Baubeginn eine vollständige technische Inspektion machen sollte, denn Motor- oder Fahrwerksprobleme können das ganze Projekt scheitern lassen.
Beim Ausbau beginnt eine einfache Version mit Dämmung, festem Bett, einfacher Schreinerarbeit und einfacher Elektrik bei rund 15.000 Real. Wer Autarkie will, mit Solarpanelen, Lithiumbatterien, Wechselrichter, 12-V-Kühlschrank und Dieselheizung, zahlt zusätzlich 20.000 bis 50.000 Real. Einige Posten: Wärme- und Schallschutz 2.000 bis 3.500 Real; 200-W-Solarpanel mit stationärer Batterie 3.000 bis 5.000 Real; komplettes Elektriksystem 2.500 bis 4.000 Real. Maßgefertigte Schreinerarbeit schluckt oft etwa 30 Prozent des Umbaubudgets.
Das wird oft vergessen: die Legalisierung. Genehmigung durch das DETRAN, ein Umbaugutachten einer von INMETRO akkreditierten Firma und eine Fahrzeugsicherheitsprüfung für das CSV kosten zusammen 2.500 bis 4.000 Real. Ohne diese Schritte drohen Bußgelder, Beschlagnahmung und Probleme mit der Versicherung.
Am Ende nennt der Bericht 40.000 bis 100.000 Real für schlanke Projekte mit älteren Fahrzeugen und 150.000 bis 250.000 Real für eine professionelle Ausführung. Hilfreich fand ich den Text gerade deshalb, weil er zeigt, dass Elektrik und Bürokratie genauso schwer wiegen wie die Einrichtung.
Quelle: Correio Braziliense
Wie lange der Frischwassertank reicht, ist eine der ersten Fragen beim Vanlife-Ausbau. Das Magazin Vanlife Mag hat dazu einen Wasserverbrauchsrechner veröffentlicht, und die Richtwerte im Begleittext fand ich lesenswert.
Im Schnitt kommen Camper demnach auf 20 bis 40 Liter pro Person und Tag, zu Hause sind es 120 bis 150 Liter. Minimalisten schaffen etwa 15 Liter, Vollzeit-Vanlifer teils nur 12 bis 15. Ein 100-Liter-Tank reicht für zwei Personen rechnerisch 2,5 Tage, in der Praxis oft nur zwei.
Den größten Hebel hat die Dusche: Fünf Minuten mit normalem Duschkopf verbrauchen 30 bis 40 Liter, eine sparsame Campingdusche 10 bis 15, die sogenannte Marine-Dusche, bei der man das Wasser zwischendurch abstellt, nur 8 bis 10 Liter. Beim Abwasch spart das Zwei-Schüssel-System gegenüber fließendem Wasser einiges, nämlich 5 bis 8 statt 15 bis 20 Liter.
Zur Tankgröße gibt der Artikel Orientierung: 30 bis 50 Liter in Kompaktcampern für ein bis zwei Tage, 80 bis 100 Liter in Kastenwagen für drei bis vier Tage, bei größeren Mobilen bis zu einer Woche. Ein Liter wiegt ein Kilo, das gehört in die Zuladungsplanung. Frischwasser im Tank sollte außerdem nicht länger als etwa eine Woche stehen.
Einige Werte im Text widersprechen sich leicht, und alles sind Schätzungen. Am Ende empfiehlt die Redaktion, den eigenen Verbrauch einfach zu messen. Dem kann ich nur zustimmen.
Quelle: Vanlife Mag