Ich trinke seit so vielen Jahren Tee und habe „Teekunst“ (Chayi) und „Teeweg“ (Chadao) immer durcheinander verwendet – bis ich kürzlich einen Artikel über den Unterschied gelesen und die beiden endlich richtig auseinanderhalten konnte. Dieser Unterschied von nur einem Schriftzeichen ist in Wahrheit der zwischen Form und Geist, und er trennt zwei völlig verschiedene Stufen des Teetrinkens.
Der Artikel erklärt es sehr anschaulich: Bei der Teekunst liegt der Schwerpunkt auf der „Kunst“ – einer sichtbaren, erlernbaren Fertigkeit. Vom Anwärmen der Tassen und Schalen bis zum Aufgießen aus erhobener Kanne, von den „drei Elementen“ des Gaiwan bis zum Verkosten und Erschnuppern des Aromas lässt sich jeder Schritt durch systematisches Üben beherrschen; angestrebt wird ästhetischer Genuss. Beim Teeweg dagegen liegt der Schwerpunkt auf dem „Weg“ – einer Philosophie, die mithilfe des Tees den Geist kultiviert, geprägt von „Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille“ und „Zen und Tee haben einen Geschmack“; angestrebt wird geistige Entwicklung. Kurz gesagt: Die Teekunst ist eine Technik des Gegenständlichen, der Teeweg ein Prinzip des Metaphysischen.
Der Artikel zitiert die Teekulturforscherin Wang Ling aus ihrem Buch „Chinesische Teekultur“, und dieser Satz ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Die Teekunst ist die äußere Form der Teekultur, der Teeweg dagegen ihr Geist und Wesen. Sie gebraucht auch ein Bild dafür – Teekunst ohne Teeweg ist wie eine Hülle ohne Seele, Teeweg ohne Teekunst ein Luftschloss. Wenn man darüber nachdenkt, stimmt das genau. Die japanische Teezeremonie legt größten Wert auf das Ritual, doch ihr Kern sind die vier Worte „Harmonie, Respekt, Reinheit, Stille“; und hinter den einundzwanzig Schritten des Chaoshan-Gongfu-Tees verbirgt sich der Geist der Gleichheit, der in „Guan Gong patrouilliert durch die Stadt“ und „Han Xin mustert die Truppen“ steckt.
Auch ich habe es nach und nach verstanden: Die Teekunst ist wie ein Boot, der Teeweg wie das Meer – ein Boot ohne Meer hat keine Richtung, ein Meer ohne Boot lässt sich kaum überqueren. Wer mehr Schönheit in seinen Alltag bringen möchte, kann mit der Teekunst beginnen: mit dem Gaiwan üben, die Wassertemperatur kontrollieren, einen Teetisch gestalten. Wer geistigen Widerhall sucht, kann in Lu Yus „Klassiker des Tees“ über „verfeinertes Handeln und genügsame Tugend“ lesen oder in Ruhe dasitzen und langsam den Geschmack einer Tasse Tee erspüren.
Letztlich ist die höchste Stufe des Teetrinkens, den Weg durch die Kunst zu tragen und beides gemeinsam zu pflegen. Wenn Sie das nächste Mal Tee aufbrühen, fragen Sie sich doch: Ist diese Tasse heute Kunst, Weg oder der Einklang von beidem?
Quelle: Baijiahao
Все говорят о Великом шёлковом пути, а у Сибири был свой великий маршрут — Чайный путь. И его сердцем была Кяхта, маленький городок на границе с Монголией. Недавно попался большой материал о ней, делюсь главным.
Кяхту основали в 1727 году как пограничный форпост, но очень скоро она стала главными торговыми воротами империи: через неё шла почти вся торговля России с Китаем, и прежде всего — чай. Уже в середине XVIII века здесь проходило 67% товарооборота России с азиатскими странами, а в лучшие годы городок приносил казне 8–9% всех её доходов. По подсчётам Карла Маркса, к середине XIX века в Кяхте продавали 1 миллион 750 тысяч ящиков чая в год.
Почему кяхтинский чай ценили выше английского? Всё дело в сухопутной доставке. Британские корабли везли чай через океан, и в трюмах он нередко подмокал и набирался неприятных запахов. Кяхтинский чай шёл почти целиком по суше — в Европе его хвалили за чистый вкус и красоту заварки, да и стоил он дешевле чая Ост-Индской компании. Существовала даже особая маркировка, чтобы защитить его от подмеси низкосортного английского.
Купцы-кяхтинцы — Трапезниковы, Медведниковы, Баснины, Молчановы, Лушниковы, Сабашниковы, Старцевы и другие — сколотили огромные состояния, но оставили после себя не только особняки и платья от Ворта. На их деньги открывались школы, женская гимназия, реальное училище, первая публичная библиотека и первая забайкальская газета «Кяхтинский листок». Купец Алексей Старцев подарил свой особняк отделению Русского географического общества — так появился Кяхтинский краеведческий музей, старейший музей Сибири.
Закат пришёл в конце XIX века: открытие Суэцкого канала в 1869 году, а затем Транссиб, прошедший мимо Кяхты, увели чай на другие маршруты. Сегодня это скромный пограничный город, но мне нравится мысль, которой заканчивается статья: когда в следующий раз будете заваривать чай, вспомните Кяхту.
Источник: Сибирский. Новостной
Bild: Пётр Милевский / Wikimedia Commons · Public domain
Während Matcha und Grüntee in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit bekommen, bleibt Weißer Tee bisher eher unauffällig. Der Deutsche Tee & Kräutertee Verband meint in einer Pressemitteilung vom 9. März 2026, dass sich das ändern könnte.
Weißer Tee wird aus jungen Knospen und Blättern der Teepflanze Camellia sinensis gewonnen und kaum verarbeitet. Die Blätter welken 24 bis 72 Stunden in schattiger, belüfteter Umgebung und werden dann in der Sonne oder bei niedriger Temperatur getrocknet. So bleibt der silbrige Flaum der Knospen erhalten, das Aroma ist mild, leicht süßlich bis blumig. Weißer Tee ist nur leicht fermentiert, etwa 5 bis 10 Prozent, enthält weniger Gerbstoffe und weniger Koffein als Grüntee und ist reich an Antioxidantien wie Catechinen und Polyphenolen.
Für die Zubereitung empfiehlt der Verband in der Regel 70 bis 80 Grad heißes Wasser. Einsteigern werden Pai Mu Tan (blumig, aus der Provinz Fujian), das kräftigere Shou Mei und die besondere Variante Silver Needles genannt. Kyra Schaper vom Verband beschreibt die zurückhaltende Milde als Überraschung für alle, die sonst Schwarz- oder Grüntee trinken.
Ich finde den Gedanken sympathisch, dass manche Teesorten nicht auf den ersten, sondern erst auf den zweiten Schluck überzeugen. Wer Lust hat, sich langsam an feine Aromen heranzutasten, findet hier einen guten Anfang.
Quelle: Deutscher Tee & Kräutertee Verband
ANTARA berichtet über Eko Wuryanto, einen Teeunternehmer im Dorf Kemuning in Ngargoyoso, Karanganyar, Zentraljava. 2012 kündigte er seine Stelle als Angestellter, weil er das Potenzial des Kemuning-Tees erkannte, den damals kaum Touristen kannten.
Sein Startkapital lag bei etwa 8 Millionen Rupiah, dazu kam einfaches Gerät, teils selbst gebaut. Der anfängliche Gewinn betrug nur rund 300.000 Rupiah im Monat, und die etwa 50 Kilogramm Produktion pro Monat fanden nicht immer Abnehmer. Heute verarbeitet sein Betrieb zusammen mit 26 Bauern auf rund fünf Hektar Land 5 bis 6 Tonnen Tee im Monat und zahlt für frische Teeknospen mindestens 5.000 Rupiah pro Kilogramm.
Die Produkte beschränken sich nicht auf klassischen Tee: Es gibt grünen, schwarzen, weißen, Jasmin-, Ingwer-, Zitronengras-, Frucht-, Gewürz- und Matcha-Tee. Außerdem gibt es den Rako-Tee, der nach Kaffee schmeckt und laut ihm auf früheren Kaffeeplantagen wächst. Der Monatsumsatz stieg von etwa 85 Millionen Rupiah im Jahr 2023 auf 250 bis 300 Millionen im Jahr 2026, die Zahl der Wiederverkäufer wuchs von 235 auf rund 620. Nach einer Ausstellung in Surabaya traf er Käufer aus Boyolali, die heute etwa 3.000 Produkte am Tag bestellen. Das Unternehmen ist ein Kleinstunternehmen, das von der indonesischen Zentralbank unterstützt wird.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir sein Satz, dass der Gewinn nicht nur ihm selbst gehört. Solche Geschichten erinnern daran, dass eine Tasse lokaler Tee für viele Bauernfamilien den Lebensunterhalt bedeuten kann.
Quelle: ANTARA News
Laut einem Bericht der CNA vom 5. Oktober ist der Aufkaufpreis für Teeblätter in der Gemeinde Mingjian im Kreis Nantou auf ein aktuelles Tief gefallen, während Produktions- und Materialkosten weiter steigen. Teebauern und die gesamte Lieferkette geraten dadurch unter Druck.
Die Kreisvorsteherin von Nantou, Hsu Shu-hua, sagte, sie habe die Sorgen der Bauern an das Landwirtschaftsministerium weitergegeben und von der Zentralregierung konkrete Maßnahmen gefordert. Das Ministerium habe zuvor angekündigt, dass Subventionen teils an Bauern und teils an Teehändler gehen sollten. Sie bat außerdem Abgeordnete, bei der Abstimmung mit den Ministerien zu helfen, und erklärte, der Kreis werde bei jeder Subvention mitwirken und zusammen mit dem Bauernverband von Mingjian Vermarktung und Ankauf prüfen. Außerdem wies sie darauf hin, dass der Absatz an Käufer in der Volksrepublik China zurückgegangen ist und der Kreis Vertriebswege in anderen Städten aufbaut.
Eine weitere Kandidatin für das Amt der Kreisvorsteherin, Wen Shih-cheng, fordert höhere Subventionen. Die Agrar- und Lebensmittelbehörde solle den Zuschuss pro Catty auf 3 neue Taiwan-Dollar erhöhen, etwa 5 Taiwan-Dollar pro Kilogramm. Er habe gemeinsam mit dem Gemeindevorsteher von Mingjian mehrfach bei Beamten der Zentralregierung vorgesprochen.
Diese Nachricht hat mich daran erinnern lassen, dass wir beim Teetrinken den Aufguss und das Aroma sehen, dahinter aber die Sorgen der Bauern über Preisschwankungen stehen. Egal, wie die Subvention am Ende aussieht, hoffe ich, dass die Teebauern ein angemessenes Einkommen erzielen, damit der taiwanesische Tee seine Qualität behalten kann.
Quelle: CNA
Mit der kühleren Witterung wirbt das in Hampshire ansässige Unternehmen Ahmad Tea für eine Auswahl herbstlicher Mischungen: Chai Spice, Cinnamon Haze, Vanilla, Cinnamon & Apple, Blackcurrant Burst und Rooibos & Cinnamon. Die Überschrift spricht von fünf Tees, auf der Liste stehen aber tatsächlich sechs.
Die Begründung: Wärmende Gewürze, reife Früchte und süße Aromen wirken bei kühlem Wetter reichhaltiger und sättigender. Das Unternehmen betont, dass die zugesetzten Aromen den Tee ergänzen und nicht überdecken sollen, damit der frische Charakter guter kenianischer und anderer ostafrikanischer Schwarztees erhalten bleibt.
Auch Empfehlungen zur Kombination gibt es. Gewürztees passen zu Porridge, Obstkompott und Kuchen, Vanille harmoniert mit Desserts und süßem Gebäck, fruchtige Mischungen schneiden durch reichhaltiges Essen, und kräftige Schwarztees passen zu einem herzhaften Frühstück. Rooibos & Cinnamon ist koffeinfrei und daher eine gute Wahl für den Abend.
Der Artikel weist außerdem darauf hin, dass Aroma und Geschmack mit Erinnerung und Jahreszeit verknüpft sind. Vermutlich ist das der Grund, warum Zimt, Vanille und Apfel im Oktober so wohltuend wirken. Aromatisierte Mischungen gelten nicht jedem als ernsthafter Tee, aber mir gefällt der Gedanke mit dem Gleichgewicht. Ich wäre neugierig, welche dieser Kombinationen die Teetrinker hier greifen, wenn die Abende dunkel werden.
Quelle: Tea & Coffee Trade Journal
Lidl GB hat Way To Go! Tea auf den Markt gebracht, den das Unternehmen als ersten Tee in Großbritannien bezeichnet, der gezielt dazu beitragen soll, die Lücke beim existenzsichernden Einkommen kenianischer Teebauern zu schließen. Er kam Ende September in die Filialen, zeitgleich mit der Fairtrade Fortnight.
Das Prinzip ist einfach. Die Bauern erhalten weiterhin den Fairtrade-Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie, und zusätzlich fließt ein Aufschlag pro Kilogramm an Kleinbauern in Kericho in Kenia. Lidl hat gemeinsam mit Fairtrade einen Referenzpreis für ein existenzsicherndes Einkommen für diesen Tee berechnet. Fairtrade zufolge verdient derzeit nur einer von fünf kenianischen Teebauern pro Monat genug, um das Lebensnotwendige zu bezahlen.
Das Produkt ist ein Single-Origin-Tee aus Kenia für 1,99 Pfund für 80 Beutel. Die Beutel bestehen aus 100 % pflanzlichen Fasern, sind biologisch abbaubar und kompostierbar. Lidl erklärt außerdem, dass sein gesamter Eigenmarken-Schwarz-, Grün- und Rooibostee inzwischen von Rainforest Alliance oder Fairtrade zertifiziert ist. Zudem sei man der erste britische Händler gewesen, der für kenianischen Tee eine Menschenrechts-Folgenabschätzung durchgeführt hat.
Dass eine günstige Tasse Tee durch so viele Hände geht, vergisst man leicht. Gut finde ich, dass diese Einführung der Frage nach fairer Bezahlung eine konkrete Zahl gibt und nicht nur ein Logo auf der Packung.
Quelle: Tea & Coffee Trade Journal
Die Weltteeausstellung in Nantou wurde am 3. Oktober eröffnet und läuft bis zum 11. Oktober, insgesamt neun Tage. Die Agrar- und Lebensmittelbehörde des Landwirtschaftsministeriums hat auf dem Gelände einen „Pavillon für Bio-Tee“ eingerichtet, um Besuchern beim Teetrinken das Terroir Taiwans näherzubringen.
Seit 2019 unterstützt die Behörde die Markenbildung für taiwanesischen Bio-Tee, und seit 2022 beauftragt sie die Tzu-Chi-Stiftung für ökologische Landwirtschaft damit, Bio-Teebauern und Marken aus ganz Taiwan unter dem Namen „Organic Island Tea“ zusammenzubringen. In diesem Jahr stellen 106 Bio-Teebauern aus 16 Kreisen und Städten aus, mehr als ein Drittel aller Bio-Teebauern Taiwans. Die Tees umfassen grünen, gelben, weißen, Baozhong, Oolong, Oriental Beauty, roten Oolong und schwarzen Tee.
Das diesjährige Motto lautet „Photosynthese-Studien“. Es betrachtet, wie die Photosynthese des Tees mit dem Zusammenleben von Tee und Umwelt zusammenhängt, und verbindet Raumausstellungen, Verkostungen und interaktive Erlebnisse. Im Pavillon stellt der Kurs „Inseltee-Schau“ die 106 ausstellenden Marken vor, außerdem findet das Salonforum „Photosynthese-Studien: interdisziplinäre Teeexperimente“ statt. Jeden Tag servieren zudem 28 Gruppen von Teebauern vor Ort persönlich Tee an den Teetischen. Das Forschungsinstitut für Tee- und Getränkepflanzen des Ministeriums hat außerdem das „Taiwanesische Teekulturinstitut“ eingerichtet, das traditionelle Teekunst, KI-gestützte Teeauswahl und Teearoma-Erlebnisse verbindet.
Besonders interessant finde ich, dass die Teebauern den Tee selbst vor Ort ausschenken. Direkt von den Menschen zu hören, die den Tee anbauen, berührt mehr als reines Betrachten von Ausstellungsstücken. Wer die Gelegenheit hat, Nantou zu besuchen, lernt hier auf gute Weise die vielen Aromen des taiwanesischen Tees kennen.
Quelle: CNA
Das staatliche Teeunternehmen ÇAYKUR (Çay İşletmeleri Genel Müdürlüğü) hat in seiner Mitteilung vom 28. August 2026 angekündigt, dass die Ankaufkampagne für frisches Teeblatt der dritten Ernte am 1. September beginnt.
Laut der Mitteilung endete der Ankauf der zweiten Ernte, der am 8. Juli begonnen hatte, am 28. August. Das Unternehmen erklärt, dass es den Ankaufplan der zweiten Ernte auf einen längeren Zeitraum verteilt hat, um auch Regionen zu berücksichtigen, in denen der Tee später reift. Die Erzeuger wurden gebeten, bei der dritten Ernte die gleiche Sorgfalt walten zu lassen. Außerdem will das Unternehmen während der gesamten Erntezeit weiter Mitteilungen veröffentlichen, die die Beteiligten beachten sollen.
Im Text heißt es auch die Hoffnung, dass 2026 ein wirklich einträgliches Jahr wird, sofern die dritte Ernte gut verläuft. Preisinformationen enthält der Text nicht.
Als Teetrinker finde ich es schön zu wissen, dass hinter jeder Tasse ein solcher Zeitplan und viel Arbeit steckt. Die mehrfache Ernte pro Jahr an den regenreichen Hängen am Schwarzen Meer macht Tee für uns mehr als eine tägliche Gewohnheit, nämlich eine Kultur. Wie trinken Sie Ihren Tee: in welcher Kanne und wie stark aufgegossen?
Quelle: ÇAYKUR
Matcha ist nicht einfach nur gemahlenes grünes Teeblatt. Laut einem Bericht von ANTARA ist er ein traditionelles japanisches Verfahren für Anbau und Verarbeitung, das große Präzision verlangt, und jede Stufe beeinflusst Farbe, Aroma und den natürlichen Umami-Geschmack.
Die erste Stufe ist die Beschattung. Etwa drei bis vier Wochen vor der Ernte werden die Teepflanzen mit Netzen oder Strohmatten (kanso) abgedeckt, die 70 bis 90 Prozent des Sonnenlichts abhalten. Weniger Licht erhöht den Chlorophyllgehalt, wodurch das Grün tiefer wird, und steigert auch den Anteil an L-Theanin. Die zweite Stufe ist die Ernte. Die jüngsten Triebe werden aus der ersten Pflückung (Shincha) geerntet, weil sie am reichsten an Nährstoffen und Antioxidantien sind.
Drittens werden die Blätter innerhalb weniger Stunden nach dem Pflücken 15 bis 20 Sekunden lang gedämpft, um die enzymatische Oxidation zu stoppen und die Farbe zu bewahren. Viertens werden die Blätter ungerollt getrocknet und danach sortiert, um Stiele und grobe Fasern zu entfernen; das Ergebnis heißt Tencha. Fünftens wird der Tencha langsam auf einer Granit-Steinmühle (Ishi-Usu) gemahlen, die nur etwa 30 bis 40 Gramm pro Stunde schafft, damit die Reibungswärme das Aroma nicht zerstört.
Mir hat gefallen, dass der Artikel erklärt, warum Zeremonien-Matcha sich von Matcha zum Kochen unterscheidet: Es hängt alles von der Sorgfalt bei der Beschattung und der Reinheit des Tencha ab. Wenn man den Prozess kennt, wird der hohe Preis von Matcha viel verständlicher.
Quelle: ANTARA News
Die Shizuoka Tea Commercial Industry Cooperative hat am 8. Oktober angekündigt, am 31. Oktober das „Chaloween“ zu veranstalten. Es ist eine Veranstaltung, die Tee und Halloween verbindet und in der Keyaki-Straße in der Stadt Shizuoka stattfindet.
Die Veranstalter sagen, sie hätten viele Aktionen vorbereitet, um die Straße zu beleben, und es werde zahlreiche Teestände geben. Auf der Ankündigungsseite werden konkrete Programmpunkte und Uhrzeiten nicht genannt; Einzelheiten sollen auf der Veranstaltungsseite des Kaufhauses Matsuzakaya Shizuoka stehen. Laut der Mitteilung der Genossenschaft wurde am selben Tag auch ein Musikvideo zum Chaloween veröffentlicht.
Kontakt: Shizuoka Tea Commercial Industry Cooperative (1. Stock der Teehalle Shizuoka, Tel. 054-271-1955).
Tee wirkt meist ruhig und beschaulich, deshalb finde ich es erfrischend, ihn zusammen mit Halloween-Verkleidungen zu genießen. Ich denke, das könnte für junge Leute und Familien ein unkomplizierter Einstieg in den Tee sein, eine clevere Idee für Shizuoka als Teeregion. Ich werde weiter verfolgen, wenn mehr Details bekannt werden.
Quelle: Shizuoka Tea Commercial Industry Cooperative
Ito En hat am 5. Oktober landesweit zwei Neuheiten seiner Matcha-Getränkemarke „matcha LOVE“ auf den Markt gebracht: einen „Matcha-Kaffee-Latte“ und einen „Matcha-Mont-Blanc-Latte“.
Der Matcha-Kaffee-Latte kommt in einer 280-ml-Flaschendose und kostet 270 Yen (inklusive Steuer). Er wird mit 100 % inländischem Matcha und Kaffee hergestellt und ist vom beliebten „Dirty Matcha“ inspiriert, enthält aber kein Espresso. Der Matcha-Mont-Blanc-Latte kommt in einer 170-g-Dose mit breiter Öffnung und kostet 194 Yen (inklusive Steuer). Auch er besteht aus 100 % inländischem Matcha und soll einen süßen Geschmack wie geröstete Esskastanien haben. Beide lassen sich warm oder kalt genießen.
Außerdem wurden der im März eingeführte Matcha-Beeren-Latte und der Matcha-Mandel-Latte überarbeitet, sodass sie nun warm und kalt erhältlich sind. Sie werden ab dem gleichen Tag, dem 5. Oktober, für 270 Yen (inklusive Steuer) verkauft. Außerdem gibt es ein Kooperationsprodukt mit niko and ... COFFEE, das vom 10. bis 12. Oktober beim „UNI9UE PARK MARCHE'26“ in Shinagawa nur drei Tage lang angeboten wird. Ein Matcha-Kaffee-Smoothie und andere Produkte kosten dort 680 Yen (inklusive Steuer).
Das ist zwar weit entfernt vom Tee der Teezeremonie, aber ich finde es spannend, wie sich Matcha als so alltägliches Getränk verbreitet hat. Ich glaube, im Herbst werden viele die warme Variante ausprobieren wollen.
Quelle: Ito En