Der Płazówer Holzschnitt lebt wieder auf: Józef Lewkowicz in Rzeszów
Der Płazówer Holzschnitt ist eine dieser Traditionen, die man leicht übersieht und die es wert sind, gekannt zu werden. Es handelt sich um eine Sammlung von Druckstöcken aus dem 19. Jahrhundert, die mit Płazów im Kreis Lubaczów verbunden sind: 13 hölzerne Tafeln, von denen einige beidseitig geschnitten wurden, was insgesamt 22 Druckstöcke ergibt. Die Motive sind überwiegend religiös: Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament, Darstellungen Marias und Jesu sowie Heilige der römisch-katholischen und der griechisch-katholischen Kirche.
Die Nachbildung der Druckstöcke von Maciej Kostrzycki aus Płazów übernahm Józef Lewkowicz, ein Volkskünstler aus Nowe Sioło. Laut Rzeszów Info ist das mühsame Arbeit: Die erhaltenen Vorlagen müssen entziffert und auf Holz übertragen werden, wobei die Sprache der alten Kunst gewahrt bleiben soll. 2022 wurde „Wiederbelebung und Entwicklung des Płazówer Holzschnitts“ in das nationale Register guter Praktiken zum Schutz des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, und Lewkowicz wurde einer der ersten offiziellen Hüter dieser Tradition. 2025 erhielt er die Auszeichnung „Verdient um die polnische Kultur“.
Die Ausstellung „Józef Lewkowicz – im Kreis des Płazówer Holzschnitts“ im Ethnografischen Museum F. Kotula in Rzeszów (Rynek 6) zeigt Abzüge der rekonstruierten Darstellungen sowie eigene Arbeiten des Künstlers. Die Eröffnung war für den 24. September 2026 um 17 Uhr angesetzt, der Eintritt war frei. Höhepunkt sollte die Enthüllung seines neuesten Werks sein, eines Holzschnitts des heiligen Onuphrius, des 16. rekonstruierten Druckstocks.
Es freut mich, dass jemand ein Stück Holz und die darin eingeschnittene Linie als lebendige Geschichte behandelt und nicht nur als Exponat hinter Glas.
Quelle: Rzeszów Info
Die Nachbildung der Druckstöcke von Maciej Kostrzycki aus Płazów übernahm Józef Lewkowicz, ein Volkskünstler aus Nowe Sioło. Laut Rzeszów Info ist das mühsame Arbeit: Die erhaltenen Vorlagen müssen entziffert und auf Holz übertragen werden, wobei die Sprache der alten Kunst gewahrt bleiben soll. 2022 wurde „Wiederbelebung und Entwicklung des Płazówer Holzschnitts“ in das nationale Register guter Praktiken zum Schutz des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, und Lewkowicz wurde einer der ersten offiziellen Hüter dieser Tradition. 2025 erhielt er die Auszeichnung „Verdient um die polnische Kultur“.
Die Ausstellung „Józef Lewkowicz – im Kreis des Płazówer Holzschnitts“ im Ethnografischen Museum F. Kotula in Rzeszów (Rynek 6) zeigt Abzüge der rekonstruierten Darstellungen sowie eigene Arbeiten des Künstlers. Die Eröffnung war für den 24. September 2026 um 17 Uhr angesetzt, der Eintritt war frei. Höhepunkt sollte die Enthüllung seines neuesten Werks sein, eines Holzschnitts des heiligen Onuphrius, des 16. rekonstruierten Druckstocks.
Es freut mich, dass jemand ein Stück Holz und die darin eingeschnittene Linie als lebendige Geschichte behandelt und nicht nur als Exponat hinter Glas.
Quelle: Rzeszów Info
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