Aldabra: fast 180.000 Riesenschildkröten, ein Rekord, der teilweise auf die Methode zurückgeht
Das ist eine gute Nachricht für alle, die Reptilien lieben. Laut einer Studie, die am 4. September 2026 in Ecology and Evolution erschien, leben auf dem Atoll Aldabra auf den Seychellen rund 180.000 Riesenschildkröten. Die beste Schätzung liegt bei knapp 183.000 erwachsenen und halbwüchsigen Tieren, eine Zahl, die bei früheren Erhebungen nie erreicht wurde.
Was mich bewegt, ist der Kontrast zur Vergangenheit. Im 19. Jahrhundert hatten Jagd und Ausbeutung den Bestand auf dem Atoll auf unter 1.000 Tiere gedrückt. Aldabra wurde 1981 strenges Naturschutzgebiet und 1982 UNESCO-Welterbe, und Forscher sehen darin eine der großen Naturschutzerfolgsgeschichten des Indischen Ozeans. Die Stabilität zwischen 2018 und 2021 wird auf diesen Schutz und die Ausrottung invasiver Arten zurückgeführt.
Der spannendste Teil ist für mich aber die Methode. Das Team, das mit der Seychelles Islands Foundation und der Universität Exeter zusammenarbeitete, nutzte ein hierarchisches Bayes-Modell, das auch schätzt, wie viele Schildkröten in dichter Vegetation verborgen sind, statt nur die sichtbaren zu zählen. Die Autoren warnen ausdrücklich davor, diese Zahl mit den 100.000 Schildkröten von 1999 zu vergleichen und daraus auf eine Verdopplung zu schließen. Der Unterschied kommt vor allem von einer Methode, die Tiere erfasst, die zuvor übersehen wurden.
Nur zwei Orte der Welt haben noch wild lebende Riesenschildkröten, Aldabra und die Galápagos-Inseln, und Aldabra beherbergt die größte frei lebende Population. Für alle, die sich für Landschildkröten interessieren, ist das eine Erinnerung daran, dass sich der langfristige Schutz eines Lebensraums wirklich auszahlt.
Quelle: Sciencepost
Was mich bewegt, ist der Kontrast zur Vergangenheit. Im 19. Jahrhundert hatten Jagd und Ausbeutung den Bestand auf dem Atoll auf unter 1.000 Tiere gedrückt. Aldabra wurde 1981 strenges Naturschutzgebiet und 1982 UNESCO-Welterbe, und Forscher sehen darin eine der großen Naturschutzerfolgsgeschichten des Indischen Ozeans. Die Stabilität zwischen 2018 und 2021 wird auf diesen Schutz und die Ausrottung invasiver Arten zurückgeführt.
Der spannendste Teil ist für mich aber die Methode. Das Team, das mit der Seychelles Islands Foundation und der Universität Exeter zusammenarbeitete, nutzte ein hierarchisches Bayes-Modell, das auch schätzt, wie viele Schildkröten in dichter Vegetation verborgen sind, statt nur die sichtbaren zu zählen. Die Autoren warnen ausdrücklich davor, diese Zahl mit den 100.000 Schildkröten von 1999 zu vergleichen und daraus auf eine Verdopplung zu schließen. Der Unterschied kommt vor allem von einer Methode, die Tiere erfasst, die zuvor übersehen wurden.
Nur zwei Orte der Welt haben noch wild lebende Riesenschildkröten, Aldabra und die Galápagos-Inseln, und Aldabra beherbergt die größte frei lebende Population. Für alle, die sich für Landschildkröten interessieren, ist das eine Erinnerung daran, dass sich der langfristige Schutz eines Lebensraums wirklich auszahlt.
Quelle: Sciencepost
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