خبر جميل لمحبي السفر والمغامرة: انطلقت في وادي رم جنوب الأردن فعالية دولية تجمع بين القفز الحر من المناطيد والرياضات الجوية والتصوير من الجو.
يشارك فيها نحو 16 قافزاً وطيار باراموتور ومصوراً ومتخصصاً من عدد من الدول الأوروبية، واستمرت حتى 10 أكتوبر/تشرين الأول. وهي الأولى من نوعها في المنطقة، مستفيدة من الطبيعة الصحراوية والتكوينات الصخرية المميزة لوادي رم، أحد أبرز مواقع السياحة الطبيعية والمغامرات في جنوب الأردن.
نظّمت الفعالية سلطة منطقة العقبة الاقتصادية الخاصة بالتعاون مع شركة "Balloons Over Rum" وعدد من الأندية الأوروبية المتخصصة في الرياضات الجوية والقفز المظلي. البرنامج شمل القفز الحر من المناطيد ورياضة الباراموتور، إلى جانب التصوير الفوتوغرافي والمرئي من الجو.
ما أعجبني في الفكرة أنها لا تتوقف عند الصحراء: الزيارة تهدف أيضاً إلى تعريف المشاركين بمقومات العقبة السياحية، وربط تجربة وادي رم الصحراوية والجوية بالعقبة، ضمن ما يُعرف في جنوب الأردن بـ"المثلث الذهبي" الذي يضم العقبة ووادي رم ومدينة البتراء الأثرية.
لمن يخطط لرحلة إلى الأردن، يبدو أن الجمع بين الثلاثة في مسار واحد هو الطريقة الأذكى لرؤية الجنوب: البحر في العقبة، والصحراء في وادي رم، والتاريخ في البتراء.
المصدر: CNN بالعربية
Im Ausland zu leben ist ein Abenteuer, das dir unglaublich viel über dich selbst beibringt, aber niemand behauptet, dass es leicht ist. Ich bin schon mehrmals in ein anderes Land gezogen: Ich war in Spanien, den USA und Frankreich und habe schließlich acht Monate in Vietnam Englisch unterrichtet. Aus all dem habe ich ein paar Tipps mitgenommen, die ich gern schon vorher gekannt hätte.
Als Erstes solltest du den Papierkram so schnell wie möglich hinter dich bringen. Die ersten Wochen sind eine endlose Ödnis aus Ämtern, Visa und Banken, und solange du diese Phase nicht abgeschlossen hast, kannst du nichts genießen. Danach: Hör zu und beobachte. Urteile nicht und fang nicht an, alles mit deinem Heimatland zu vergleichen, denn derjenige, der sich ändern muss, bist du, nicht der Ort.
Ein Fehler, den viele von uns machen, ist, sich nur mit Leuten aus dem eigenen Land zu treffen. Das ist am bequemsten, aber es hält dich in deiner Blase gefangen, und du brauchst länger, um den Ort zu verstehen. Such dir Unternehmungen mit Einheimischen, nutze Apps wie Meetup oder Couchsurfing und lerne vor allem die Sprache: Sie ist der Schlüssel, der die Haltung der Leute dir gegenüber verändert.
Nicht alles ist schön – der Kulturschock kommt früher oder später –, aber mit Geduld und neuen Freunden lässt das Gefühl der Entwurzelung nach und nach nach. Am Ende gehört es zu den besten Entscheidungen, die du treffen kannst, deine Komfortzone zu verlassen.
Quelle: El Viaje de Mi Vida
Manche Reisefakten gehen einem noch eine Weile nach, und dieser von Diario del Viajero gehört dazu: Auf den Färöern gibt es einen Kreisverkehr im Inneren eines Unterseetunnels. Der Tunnel heißt Eysturoyartunnilin und verbindet Tórshavn auf Streymoy mit Runavík und Strendur auf Eysturoy.
Die Zahlen beeindrucken. Der Tunnel ist 11.240 Meter lang und teilt sich in drei Äste auf: 7.460 Meter von Hvítanes bis zum Kreisverkehr, 2.153 Meter in Richtung Saltnes und 1.625 Meter in Richtung Strendur. Der tiefste Punkt liegt 187 Meter unter dem Meeresspiegel, der Kreisverkehr 72,6 Meter unter der Fjordoberfläche. Der Querschnitt ist 10,5 Meter breit, die Fahrbahn bietet 7 Meter für zwei Spuren, und keine Rampe überschreitet eine Steigung von 5 Prozent.
Das Bauwerk kostete 1,3 Milliarden dänische Kronen, rund 174 Millionen Euro, die größte Infrastrukturinvestition in der Geschichte der Färöer. Der Vertrag mit dem schwedischen Baukonzern NCC wurde am 8. November 2016 unterzeichnet, die erste Sprengung fand am 21. Februar 2017 statt, die Bautrupps trafen sich am 7. Juni 2019 unter dem Meeresboden, und der Tunnel wurde am 19. Dezember 2020 eröffnet. In der Mitte umschlingt eine rund 80 Meter große Stahlskulptur von Tróndur Patursson den natürlichen Felspfeiler, dem der Kreisverkehr seinen Namen verdankt.
Für Reisende gilt praktisch: Es ist eine befahrene Straße, man kann also nicht anhalten, um Fotos zu machen. Laut Artikel kostet die Maut etwa 23 Euro pro Fahrt. Dafür sank die Strecke von Tórshavn nach Runavík oder Strendur von 55 auf 17 Kilometer und von 64 auf 16 Minuten, und die Fahrt von Tórshavn nach Klaksvík verkürzte sich von 68 auf 36 Minuten. 2025 fuhren täglich rund 6.400 Fahrzeuge hindurch.
Der Text liefert noch eine interessante Randnotiz: Bis Norwegen den 26,7 Kilometer langen Rogfast-Tunnel eröffnet, der für den Sommer 2033 geplant ist, wäre dies der erste und einzige Kreisverkehr in einem Unterseetunnel weltweit. Mir gefällt, wie ein Land mit rund 55.000 Einwohnern den Alltag mit einem einzigen Bauwerk verändert hat.
Quelle: Diario del Viajero
Wer für die Feiertage ins Ausland oder nach Hause fliegen möchte, sollte den neuesten Beitrag von The Points Guy lesen, bevor er auf „Buchen“ klickt. Der leitende Luftfahrtreporter Sean Cudahy berichtet, dass die Flugpreise seit dem Krieg im Iran, der die weltweiten Ölpreise steigen ließ, im Schnitt um 23 Prozent gestiegen sind. Laut Hoppers Prognose liegen die Inlandsflüge zu Thanksgiving rund 31 Prozent über dem Vorjahr, und die Tarife für Weihnachten und Neujahr kosten im Schnitt etwa 23 Prozent mehr als in der letzten Feiertagssaison.
Der Rat ist einfach: So früh wie möglich buchen, aber Spielraum für eine Umbuchung lassen, falls der Preis fällt. Die meisten großen Airlines erlauben Änderungen oder Stornierungen, daher sollte man Basistarife meiden, die das einschränken. Manche KI-Tools zur Preisbeobachtung können Ersparnisse außerdem automatisch sichern, wenn der Preis nach dem Kauf sinkt. Laut der Auswertung von TPG mit Points Path sind die Preise seit August hoch, aber verhältnismäßig stabil, während sie im Vorjahr sowohl bei Bar- als auch bei Meilentarifen in den letzten Wochen vor den Feiertagen stark gestiegen sind.
Der Abflugtag ist fast so wichtig wie das Buchungsdatum. Für Thanksgiving ist Montag, der 23. November, der günstigste Abflugtag, mit Rückflug am Black Friday oder am folgenden Dienstag. Sonntag, der 29. November, dürfte am teuersten sein, etwa 40 Prozent mehr als am Black Friday. Für Weihnachten und Neujahr werden die Wochenenden vor und nach Weihnachten sowie der Sonntag, der 3. Januar, voraussichtlich am teuersten sein, während die Werktage rund um Weihnachten meist am günstigsten sind.
Der Artikel weist außerdem darauf hin, dass Airlines bei wetterbedingten Störungen oft keine Hotels, Mahlzeiten oder Taxis übernehmen und dass neue Bundesregeln, die in diesem Monat in Kraft treten, die Entschädigung bei technischen Verspätungen einschränken könnten. Flugausfälle haben 2026 einen Vierjahreshöchststand erreicht. Es lohnt sich daher, mit einer Kreditkarte mit Reiseschutz zu buchen und Gutschriften von Airlines oder Hotels, die bald verfallen, noch vor Jahresende einzulösen.
Persönlich fand ich am nützlichsten den Hinweis, Daten, Flughäfen und sogar Reiseziele in Tools wie Google Flights oder Kayak zu vergleichen, statt erst den Plan festzulegen und dann den Preis hinzunehmen. Wer im Ausland lebt und jedes Jahr nach Hause fliegt, für den können ein paar zusätzliche flexible Tage mehr bringen als jeder Gutschein.
Quelle: The Points Guy
In den Bergen der Präfektur Tokushima auf der Insel Shikoku liegt ein Dorf, das aus der Ferne wie ein ganz gewöhnlicher Landort wirkt: Kinder sitzen im Schulsaal beisammen, Mütter pflegen ihre Gärten, ältere Menschen warten an der Bushaltestelle. Erst aus der Nähe merkt man, dass sie alle Puppen sind. Das ist Nagoro, das VnExpress am 9. Oktober 2026 in seinem Reiseteil vorgestellt hat.
Das Dorf wird „Vogelscheuchendorf“ genannt, weil es mehr Vogelscheuchen als Bewohner hat. Heute leben dort nur noch etwa 30 Menschen, dafür stehen rund 350 Figuren aus Stoff in vielen Größen da, die Erwachsene und Kinder beim Alltag zeigen, etwa bei der Arbeit auf dem Reisfeld oder beim Plaudern am Brunnen. Ursache sind die Abwanderung in die Städte und die Überalterung. Die Grundschule wurde mangels Schülern geschlossen, und jetzt sitzen die Puppen an den Schulbänken.
Die Geschichte begann vor rund 30 Jahren, als die Dorfbewohnerin Tsukimi Ayano für das Reisfeld ihrer Familie eine Vogelscheuche baute und statt Stroh die alte Kleidung ihres Vaters verwendete. Weil die Figuren oft mit echten Menschen verwechselt wurden, fertigte sie weitere an, mit anderer Kleidung und anderen Haltungen, und andere Dorfbewohner machten mit. Laut der Tourismusorganisation Shikoku ist jede Figur mit Namen, Charakter und eigener Geschichte registriert. Frau Tsukimi sagt: „Puppen machen war mein Hobby. Ich hätte nie gedacht, dass daraus so etwas wird.“
Nagoro hat über 1.000 Bewertungen bei Google. Viele Besucher finden den Ort einzigartig, andere empfinden die stille Atmosphäre als etwas unheimlich, besonders an Regentagen. In der Nähe liegen die Doppel-Rankenbrücke Oku-Iya, der über 1.900 m hohe Berg Tsurugi, die Oboke-Schlucht und das alte Dorf Ochiai.
Ich finde, dass Nagoro auf eine sehr besondere Weise zeigt, wie die japanische Landschaft nach und nach leerer wird.
Quelle: VnExpress
Manche Reisenachrichten bringen einen schon am Morgen zum Lächeln, und diese Geschichte von NiT gehört dazu. Manolita, eine 89-jährige Spanierin, hatte schon immer davon geträumt, Rom zu sehen. Ihr Enkel Jordi Rodriguez Moreno, ein Content Creator, der durch Videos mit ihr bekannt wurde, beschloss, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.
Die Reise hat eine besondere Bedeutung: Es ist Manolitas erster Flug und das erste Mal, dass sie Spanien verlässt. Zu ihrem Traum gehörten Spaziergänge durch die Straßen der Stadt, das Probieren der lokalen Küche und ein Besuch im Vatikan. Jordi kündigte die Reise in einem bewegenden Video an, und zwar in der Woche vor der Veröffentlichung des Artikels.
In den folgenden Tagen teilte er kleine Momente: sie im Flugzeug, im Hotel, wie sie zum ersten Mal in Rom eine Carbonara isst, und wie sie das Kolosseum besucht. Auch ein Besuch im Vatikan und ein entspannter Streifzug durch die Stadt waren vorgesehen. Der Artikel nennt weder Reisedaten noch Dauer oder Kosten, deshalb halte ich mich an das Wesentliche der Geschichte.
Was mich berührt, ist die Schlichtheit. Es ist keine Luxusreise und keine Liste mit Spartipps, sondern ein Mensch, der mit 89 Jahren ein erstes Mal erlebt, das sie jahrzehntelang aufbewahrt hat. Für alle, die im Ausland leben oder ältere Angehörige weit weg haben, ist es eine Erinnerung daran, dass es nie zu spät ist, die Reise anzutreten, die man aufgeschoben hat.
Wenn Ihre Großeltern oder Eltern ein Traumziel haben, ist das vielleicht der Anlass, sie zu fragen, wohin sie gern reisen würden.
Quelle: NiT
Barcelona empfängt jährlich rund 16 Millionen Touristen, also etwa das Zehnfache seiner Einwohnerzahl. Die Anwohner sind seit Langem überfordert, und einige Proteste der letzten Jahre bestanden sogar darin, Touristen in überfüllten Gegenden mit Plastikwasserpistolen anzuspritzen. Laut einem Bericht von detikTravel unter Verweis auf The Independent probiert die Stadt jetzt einen neuen Ansatz aus, dessen Verlauf ich spannend finde.
Die bestehenden Regeln sind recht streng. Seit 2015 sind Neubauten von Hotels im Stadtzentrum verboten, bis 2028 sollen rund 10.000 Lizenzen für kurzfristige Ferienwohnungen gestrichen werden, und bis 2029 wird die Zahl der Kreuzfahrtterminals von sieben auf fünf reduziert. Die Touristensteuer beträgt derzeit 12 Euro pro Nacht und soll bis 2029 auf 15 Euro steigen.
Der neue Ansatz liegt bei der Werbung. Der Tourismusverband hat seine Kampagne von „Visit Barcelona“ in „This is Barcelona“ umbenannt. Die Plattform informiert über Geschichte, lokale Traditionen, Verkehr und Barrierefreiheit und empfiehlt Orte passend zu den Interessen der Nutzer, ähnlich wie Netflix Filme vorschlägt. Der Unterschied: Das System berücksichtigt auch die Auslastung. Wenn ein Ort zu voll wird, werden Touristen zu ruhigeren Orten gelenkt. Wer sich für Kultur interessiert, bekommt zum Beispiel neben Gaudí-Werken und dem Gotischen Viertel auch Museen, Festivals, klassische Konzerte und besondere Restaurants und Bars in anderen Stadtteilen vorgeschlagen.
Der Geschäftsführer von Barcelona Turisme, Mateu Hernandez, sagt, dass sich die Debatte über den Tourismus in den letzten 15 bis 20 Jahren zu sehr auf die negativen Auswirkungen konzentriert habe, während soziale Medien dafür sorgen, dass sich die Menschen an denselben viralen Orten drängen. Besucher werden eingeladen, vielfältigere Erlebnisse zu wählen und Anwohner und Traditionen zu respektieren, etwa indem sie während der Feste Ruhe bewahren.
Für alle, die gern reisen, ist die Botschaft klar: Der vollste Ort ist nicht unbedingt der eindrucksvollste.
Quelle: detikTravel
Ich habe einen Artikel bei TABIZINE gelesen, in dem eine Frau, die alleine reist, von ihrem Tagesausflug zu den Niagarafällen berichtet. Die Autorin fumi hat die Tour Anfang April 2026 gemacht, der Artikel erschien am 24. September. Da er jenen helfen könnte, die zwischen einer Auslandstour und einer Reise auf eigene Faust schwanken, fasse ich ihn hier zusammen.
Sie hat die „Niagara-Tagestour ab Toronto“ beim Reiseportal VELTRA gebucht, mit englischsprachigem Guide. Ausschlaggebend waren die gute Bewertung, die Möglichkeit, von der Innenstadt Torontos aus an einem Tag hin- und zurückzufahren, und die Chance, durch einen Ort zu schlendern und Ahornsirup zu probieren. Morgens sammelt man sich zwischen 8:00 und 8:15 Uhr und steigt ein, abgefahren wird um 8:30 Uhr. Bis zum ersten Halt braucht man ein bis eineinhalb Stunden, deshalb empfiehlt es sich, das Frühstück vorab zu besorgen.
Der Ablauf führt zunächst nach Niagara-on-the-Lake, einem Ort mit britisch anmutenden Straßen, wo etwa eine Stunde Freizeit bleibt, dann zu einem Souvenirladen mit Ahornsirup-Kostproben und schließlich zu den Niagarafällen. Dort gibt es nach rund 30 Minuten Busfahrt Freizeit zum Essen und Spazieren; da man vom Sprühnebel nass wird, ist eine Jacke mit Kapuze praktisch. Zum Schluss hält man etwa 40 Minuten am Clifton Hill, der von Geisterhäusern und Spielhallen gesäumt ist, bevor es rund zwei Stunden mit dem Bus zurück nach Toronto geht.
Der Standardtarif für Erwachsene (12 bis 64 Jahre) kostet von Mai bis Oktober 9.267 Yen (Stand 24. September mit 15 Prozent Rabatt) und von November bis April 13.660 Yen. Bootsfahrten oder Pläne mit Blick hinter die Fälle sind eigene Erlebnisse, deren Inhalt sich je nach Saison und Betrieb ändert, daher muss man vorab nachsehen.
Die Autorin fasst zusammen, dass sie an einem Tag nicht nur die Fälle, sondern auch Cafés und Souvenirs genießen konnte. Die Fahrt übernahm der Veranstalter, während sie die Zeit an jedem Ort frei einteilen konnte, was für eine Alleinreise genau richtig war. Ich persönlich fand den kleinen Tipp hilfreich, die Haltestelle des Rückbusses in der Karten-App zu markieren.
Quelle: TABIZINE
Eine Liste von Açelya Kirezci bei Gezimanya ist mir aufgefallen: zehn Straßen der Welt mit schönen und spannenden Landschaften. Der Artikel erschien Anfang August und weckt die Neugier auf Routen, die nach den Sommerferien noch im Kopf sind. Hier sind die Straßen, die mir im Gedächtnis geblieben sind.
Die Chizhou-Straße in der chinesischen Provinz Anhui ist rund 120 Kilometer lang und wird auch Sky Road genannt, weil sie scheinbar über den Wolken verläuft. Die Atlantikstraße in Norwegen besteht aus acht Brücken, die kleine Inseln verbinden; der berühmteste Punkt, die Storseisundet-Brücke, ist 260 Meter lang. Die rumänische Transfăgărășan ist etwa 90 Kilometer lang, wurde in den 1970er-Jahren aus strategischen Gründen gebaut und ist wegen Schnee meist nur von Juli bis Oktober befahrbar.
Die Amalfiküstenstraße (SS163) in Italien ist rund 50 Kilometer lang und verbindet Positano, Amalfi und Ravello. In Südafrika ist der Chapman's Peak Drive nur 9 Kilometer lang, hat aber 114 Kurven. In den USA verläuft der Pacific Coast Highway über etwa 1.000 Kilometer, der wildeste Abschnitt ist Big Sur. Islands Ring Road misst 1.322 Kilometer und führt einmal um das ganze Land.
In Nikkō in Japan ist die Irohazaka-Straße für ihre 48 scharfen Kurven berühmt, die die 48 Zeichen des japanischen Kana-Alphabets darstellen; an jeder Kurve steht ein Schild mit dem passenden Zeichen. Die Great Ocean Road in Australien ist etwa 240 Kilometer lang und wurde als Denkmal für Soldaten gebaut, die aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrten. Den Abschluss der Liste bildet der Los-Caracoles-Pass zwischen Chile und Argentinien: auf rund 3.200 Metern überquert er die Anden mit 29 engen Kurven auf der chilenischen Seite.
Der Wert solcher Listen liegt für mich darin, dass sie Ideen für die nächste Reise liefern, auch wenn man gerade nicht losfahren kann. Für Menschen, die im Ausland leben, sind sie außerdem ein guter Weg, eine Wochenendroute zu finden. Welche würden Sie am liebsten fahren?
Quelle: Gezimanya
Beim Packen für eine kurze Reise packt man schnell zu viel ein. Deshalb habe ich den Ratgeber von Anna Szubińska auf Podróże.pl mit Interesse gelesen, in dem es darum geht, wie man für drei Tage mit einem kleinen Rucksack auskommt. Die Ausgangslage ist einfach: eine Person, zwei Nächte in einem Hotel oder einer Wohnung und ganz normales Sightseeing. Eine Winterreise, eine Wanderung oder eine Feier braucht eine andere Ausstattung.
Der erste Tipp betrifft die Fluggesellschaft. Prüfen Sie die erlaubte Anzahl der Gepäckstücke, deren Maße und das Gewichtslimit, denn was als Handgepäck gilt, ist oft nicht eindeutig. Der Artikel nennt Ryanair als Beispiel: Dort ist in jedem Tarif ein kleines Stück mit 40 × 30 × 20 cm unter dem Sitz erlaubt. Die Angabe „20 Liter“ allein reicht nicht, deshalb sollten Sie den Rucksack nach dem Packen tatsächlich ausmessen.
Am besten tragen Sie die sperrigsten Sachen am Körper: eine bequeme lange Hose, das erste T-Shirt, einen Pullover und Schuhe, die Sie schon eingelaufen haben. Im Rucksack landen zwei zusätzliche T-Shirts, drei Sätze Unterwäsche, zwei oder drei Paar Socken, ein leichter Schlafanzug, eine zusätzliche Hose, eine kleine Kulturtasche, das Handy mit Ladegerät, Dokumente, Karte, Medikamente und ein dünner Beutel für schmutzige Wäsche. Die Kleidung sollte zusammenpassen, und Wäschewaschen sollte man nicht als Rettung einplanen.
Bei Flüssigkeiten ist der sichere Ausgangspunkt: Behälter bis 100 ml in einem durchsichtigen Beutel bis 1 Liter. Maßgeblich ist das Fassungsvermögen des Behälters, nicht die Menge darin. Lassen Sie auch Platz für die Rückreise, denn Souvenirs und kleine Einkäufe kommen dazu.
Die Kontrollfrage der Autorin hat mir am besten gefallen: nicht „Könnte das nützlich sein?“, sondern „Wann werde ich das benutzen?“. Hat ein Gegenstand im Plan keinen Platz, bleibt er zu Hause. Ausnahmen sind Medikamente, Dokumente und Schutz vor dem erwarteten Wetter. Das ist eine gute Regel, auch für alle, die jedes Jahr mit einem viel zu schweren Koffer aus dem Ausland zurückkommen.
Quelle: Podróże.pl
Die Zeitschrift Вокруг света hat einen Reisebericht von Karina Naumkina über eine neuntägige Reise nach Kambodscha veröffentlicht. Die Autorin lebt in Thailand, die Reise fand im April 2025 statt. Ich habe aus dem Artikel das herausgesucht, was für alle nützlich ist, die diese Route in Betracht ziehen.
Den ersten Tag ließ sie frei: Hotel beziehen, einen Spaziergang machen und eine lokale SIM-Karte kaufen. Die meiste Zeit verbrachten sie in Siem Reap. Im Angkor-Park, der laut UNESCO rund 400 Quadratkilometer groß ist, buchten sie eine Privattour mit einem russischsprachigen Guide. Zwei Tickets und ein Fahrer für den Tag kosteten etwa 170 Dollar. Zu den Orten, die ihr im Gedächtnis blieben, gehören Ta Prohm, wo Bäume durch die Mauern gewachsen sind, die Theam's Gallery (Eintritt 5 Dollar) und das APOPO-Zentrum, in dem afrikanische Riesenhamsterratten Sprengstoff aufspüren. Die APOPO-Führung dauert etwa eine Stunde und kostet 10 Dollar.
Am Abend kann man in Siem Reap den Phare-Zirkus besuchen, der ohne Tiere auskommt (Tickets 18 bis 38 Dollar, täglich um 20 Uhr; ein Teil der Einnahmen geht an eine Kunstschule für Kinder aus benachteiligten Familien), oder die Apsara-Show mit Abendessen für 30 bis 35 Dollar. Danach fährt ein Bus rund fünf Stunden nach Phnom Penh, Tickets für zwei kosteten etwa 48 Dollar. In der Hauptstadt besuchte sie das Unabhängigkeitsdenkmal und das Tuol-Sleng-Museum (Eintritt 5 Dollar, Audioguide 5 Dollar extra), für das sie rät, viel Zeit einzuplanen.
Zum Essen: Lok Lak, mariniertes Rindfleisch mit Reis und Gemüse, und Amok, ein würziges Gericht mit Fisch oder Meeresfrüchten, im Schälchen aus Bananenblatt gegart. Ein Mittagessen kostete 5 bis 10 Dollar, und sie empfiehlt kleine Cafés, in denen viele Einheimische essen. Zentrale Hotels mit Frühstück kosteten rund 30.000 Rubel, das Gesamtbudget für zwei lag bei etwa 135.000 Rubel.
Zwei ihrer Ratschläge haben mir besonders gefallen: etwa ein halbes Jahr vorher mit der Vorbereitung beginnen und bettelnden Kindern kein Geld geben, sondern Hilfsorganisationen unterstützen. Praktisch und menschlich zugleich.
Quelle: Вокруг света
Ich plane gerade eine kurze Oktoberreise und bin über eine Lonely-Planet-Liste gestolpert, die mich richtig neugierig gemacht hat. Statt der üblichen Strandziele geht es um Orte, an denen der Herbst selbst der Grund für die Reise ist.
Am stärksten hängen geblieben sind mir drei Bilder: der Gauja-Nationalpark in Lettland mit Burgen im goldenen Laub und Kanutouren, solange der Fluss eisfrei bleibt; Exmoor in England, das nachts zum ersten europäischen Lichtschutzgebiet wird und Mitte Oktober sogar ein Dark-Skies-Festival feiert; und Umbrien, wo nach dem Sommertourismus endlich wieder Platz ist für Trüffel, Kastanien, Sagrantino-Wein und das Eurochocolate-Festival in Perugia.
Dazu kommen Kopenhagen mit Kulinarik und Kulturnacht, Gozo zum Tauchen bei noch warmem Wasser, Zermatt mit letzten Wanderungen und erstem Gletscherski, und Slowenien zum Waldbaden zwischen Bohinj und Thermalbädern.
Was mir an der Liste gefällt: Sie denkt in Jahreszeiten, nicht nur in Sehenswürdigkeiten. Weniger Menschen, besseres Licht, und man merkt, warum man gerade jetzt unterwegs sein sollte. Ich tippe vorerst auf Umbrien oder Slowenien – und behalte Exmoor für eine sternklare Nacht im Hinterkopf.
Quelle: Lonely Planet