Portare il cane al lavoro: a Verona diventa realtà per i dipendenti comunali. Dal 1° novembre 2026 entra in vigore la pet policy che permetterà ai lavoratori di Palazzo Barbieri di condividere la giornata con il proprio quattro zampe.
La giunta l'ha approvata dopo una sperimentazione partita nel 2023 nei Musei Civici e nel Museo di Storia Naturale, accolta bene sia dai dipendenti sia dai visitatori.
Le regole sono piuttosto precise. I cani potranno stare negli uffici individuali e in quelli condivisi, ma solo se tutti i colleghi hanno dato il consenso formale. Restano esclusi gli spazi a contatto diretto e continuo con il pubblico, le sale riunioni, le aule, i laboratori, i bagni e le aree pausa caffè. Servono almeno tre mesi di età, iscrizione all'anagrafe degli animali d'affezione, microchip, libretto sanitario, vaccinazioni e trattamenti antiparassitari in regola, più un'assicurazione per danni a terzi. Il guinzaglio non deve superare i 150 centimetri e per i cani oltre i 25 chili è richiesta una valutazione comportamentale a carico del proprietario.
Il consigliere delegato al benessere animale Giuseppe Rea sottolinea i vantaggi psicologici per i lavoratori e per i rapporti tra colleghi. E per alcuni cani avere vicino il proprietario è meglio che restare soli a casa per tante ore.
Però il punto che condivido di più è un altro: ogni cane è diverso. Un ufficio è fatto di rumori, telefonate, movimento continuo e persone sconosciute, e non tutti i cani lo vivono con serenità. Anche la convivenza tra più cani non è scontata. Inoltre il peso non dice nulla sull'equilibrio emotivo: anche un cane piccolo può mostrare stress con abbai insistenti, ringhi o irrequietezza. Una valutazione individuale, indipendente dalla taglia, sarebbe forse più sensata.
Insomma, bella iniziativa, a patto che la domanda giusta resti sempre: il mio cane, lì, sta bene?
Als stolzer Hundehalter verfolge ich solche Erhebungen immer mit Spannung, und die neue Haustier-Studie 2024/2025 hat mich einiges zum Nachdenken gebracht. Das Wichtigste zuerst: 96 Prozent der Befragten sagen, dass ihr Tier ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden verbessert. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen — mein Hund ist für mich weit mehr als ein Haustier, er ist Familie.
Interessant fand ich, dass 83 Prozent ihre Tiere als individuelle Persönlichkeiten sehen. Genau deshalb achte ich inzwischen viel stärker darauf, was ich füttere. Knapp die Hälfte der Halter wäre offen für alternative Proteinquellen wie Insektenprotein, vor allem wenn der Preis stimmt. Beim Einkauf bleibt der Preis für viele aber das wichtigste Kriterium.
Was mir Sorgen macht: Nur noch 72 Prozent halten ihr Tier für gesund, 2020 waren es noch 80 Prozent. Die gestiegenen Tierarztkosten belasten mehr als zwei Drittel der Halter stark, und viele legen extra Rücklagen an. Gleichzeitig wünschen sich 47 Prozent digitale Lösungen wie eine Gesundheits-App fürs Tier.
Am Ende zeigt die Studie vor allem eines: Unsere Tiere begleiten uns emotional, aber wir stehen vor neuen Herausforderungen — von den Kosten bis zur Nachhaltigkeit. Ich hoffe, die Branche nimmt diese Ergebnisse ernst.
Agria und der Schwedische Kennelklub haben eine neue Haustierstudie veröffentlicht, und die Zahlen sind für alle, die Haustiere mögen, unterhaltsam zu durchstöbern. Die Umfrage wurde von Novus durchgeführt und beruht auf den Antworten von 10.284 Hunde- und Katzenbesitzern im Alter zwischen 18 und 89 Jahren. Die letzte Erhebung war 2024.
Die große Schlagzeile: Der Anteil schwedischer Haushalte mit Hund oder Katze ist um gut einen Prozentpunkt gestiegen. Jetzt haben 31 Prozent der Haushalte, also gut jeder dritte, mindestens ein Haustier.
Die Hunde werden mehr. Der Bestand wuchs um 2,7 Prozent auf 951.000 Tiere, und 15 Prozent der Haushalte haben einen Hund. Der Zuwachs ist in Stockholm, Mittelost-Schweden, Småland und Südschweden am stärksten. Interessanterweise leben 741.000 Hunde in Haushalten mit mindestens einem Erwachsenen und ohne Kinder, was die Pressemitteilung als Zeichen veränderter Lebensstile deutet.
Katzen hingegen sind seit 2024 um 3,5 Prozent auf geschätzte 1.582.000 Tiere zurückgegangen. Trotzdem ist die Katze klar das beliebteste Haustier Schwedens: 20 Prozent der Haushalte haben mindestens eine. Besonders beliebt ist sie bei Familien, wo 30 Prozent der Haushalte mit Kindern unter 15 Jahren eine Katze halten.
Monica Tuvelid, Landesleiterin von Agria in Schweden, nennt den Hundezuwachs die erfreulichste Nachricht des Jahres und stellt fest, dass die Katze trotzdem vorn liegt, nicht zuletzt bei Familien mit Kindern. Ich persönlich finde am spannendsten, wie sehr sich Haustiere unserer Lebensweise anpassen. Je mehr Menschen ohne Kinder zu Hause leben, desto mehr scheinen sich für einen Hund zu entscheiden, um den Alltag zu teilen.
Ich habe einen Text des Bezprawnik-Redakteurs darüber gelesen, was die Behandlung eines Hundes kostet. Ich möchte die wichtigsten Zahlen teilen, denn jeder Tierhalter sollte sie kennen.
Der Autor, der einen Hund und zwei Katzen hat, schildert mehrere Fälle. Das Entfernen von Zahnstein bei einem vernachlässigten Hund, den er adoptiert hatte, kostete 2022 beim Zahnarzt für Menschen etwa 200 Zloty (ohne Narkose), ein Jahr später beim Tierarzt 400 bis 500 Zloty. Ein Leckerli für etwa 10 Zloty brachte den Magen des Hundes durcheinander, und es endete mit einem Notfallbesuch an einem Sonntag, mit Röntgen und einer Spritze gegen Erbrechen: rund 700 Zloty, davon 300 Zloty Zuschlag für einen Arbeitstag an einem freien Tag. Eine Versicherung hat der Autor nicht abgeschlossen, weil er die vollständige Krankengeschichte des Hundes nicht kannte und die Ausschlüsse in den Vertragsbedingungen ihn abgeschreckt haben.
Der Text nennt außerdem Richtwerte für Hunde aus dem Jahr 2026. Eine Magendrehung kostet meist bis zu 5.000 Zloty. Ein gerissenes Kreuzband etwa 2.000 bis 6.000 Zloty. Ein gebrochenes Bein liegt zwischen 1.000 und 6.000 Zloty, je nachdem, ob ein Gips reicht oder Platten und Schrauben nötig sind. Eine Chemotherapie kostet bis zu 2.000 Zloty pro Sitzung, ein Röntgen oder Ultraschall bis 400, die Zahnsteinentfernung bis 500, eine Kastration 300 bis 1.000 und ein Krankenhaustag bis 400 Zloty.
Der Autor betont, dass die Preise von der Stadt, dem Ruf der Klinik und der Größe des Hundes abhängen, denn ein großer Hund braucht mehr Medikamente und Verbände. Außerdem weist er darauf hin, dass Blutuntersuchungen bei Hunden oder Katzen um ein Vielfaches teurer sein können als beim Menschen und dass Tiere kein öffentliches Gesundheitssystem haben.
Für mich ist das Fazit einfach: Legen Sie für Ihr Tier eine finanzielle Reserve an und lesen Sie die Versicherungsbedingungen genau, bevor Sie sich für oder gegen eine Versicherung entscheiden.
Viele Menschen halten das Erbrechen einer Katze für einen normalen Teil des Katzenlebens, manche sogar für Stoff für lustige Videos. Ich habe einen Artikel von CNN Brasil gelesen, der zeigt, warum diese Sichtweise problematisch sein kann, und möchte ihn hier zusammenfassen.
Der Text weist darauf hin, dass diese Sicht die Diagnose ernster Probleme verzögern kann. Ein echter Haarball (Trichobezoar) ist eine dunkle, zylindrische Masse aus verklumpten Haaren. Er wird selten ausgewürgt, außer bei langhaarigen Katzen oder Katzen mit Magenproblemen. Erbrechen von Futter, Galle oder nur einigen losen Haaren ist eine andere Sache. Fotos oder Videos von dem, was die Katze erbrochen hat, helfen der Tierärztin oder dem Tierarzt sehr.
Ein Punkt hat mich besonders interessiert: Die Tierärztin Bruna Oliveira von Med. Felina erklärt, dass das, was Halter für Erbrechen halten, manchmal Husten ist, eines der Symptome von Katzenasthma. Eine Katze kann trocken oder mit Auswurf husten, und der Halter bemerkt oft nur, dass die Katze Schleim herunterschluckt. Ihr Rat ist klar: Wenn eine Katze hustet, sollte man der Ursache nachgehen, denn je früher behandelt wird, desto besser ist die Lebensqualität.
Der Artikel unterscheidet außerdem zwischen Erbrechen und Regurgitieren. Laut der Katzenspezialistin Paty Bastos ist Regurgitieren passiv, ohne sichtbare Anstrengung, und das Futter kommt in seiner ursprünglichen Form ohne Galle wieder hoch. Erbrechen wird meist von Lecken der Lippen, Unruhe und starkem Speichelfluss begleitet, zusammen mit Bauchkrämpfen. Häufiges Regurgitieren ist nicht normal, und langsameres Fressen in kleineren Portionen kann helfen.
Wann sollte man sich Sorgen machen? Wenn eine kranke Katze in kurzer Zeit mehrmals erbricht, kann die Behandlung der zugrunde liegenden Krankheit das Problem lösen. Erbricht sie aber über mehrere Wochen an mehreren Tagen pro Woche, ist eine Untersuchung nötig, auch wenn die Katze gesund wirkt und der Halter sich schon daran gewöhnt hat. Meine Lehre aus dem Text: Gewohnheit ist nicht dasselbe wie Normalität.
Ich habe einen Bericht von Al Jazeera Net über die Omanische Dornschwanzagame gelesen, ein Reptil, das im Handel mit exotischen Haustieren heiß begehrt ist. Darin steht einiges, was jeder wissen sollte, der über den Kauf eines seltenen Tieres nachdenkt.
Der Bericht beginnt mit dem Hintergrund. Vor einigen Monaten vereitelte die omanische Polizei am internationalen Flughafen Maskat den Versuch, die Echse zu schmuggeln. Im Jahr 2012 wurde ein aus Oman kommender Reisender am Münchner Flughafen mit Dutzenden dieser Tiere erwischt. Der Autor hat aktuelle Verkaufsanzeigen ausgewertet, bei denen ein Tier zwischen 700 und 1.000 Euro kostet: 999 Euro in Deutschland, 700 in Österreich, 800 in Frankreich und 1.000 in Griechenland.
Die Echse lebt nur in begrenzten Küsten- und Wüstengebieten Omans. Sie ist endemisch, gräbt Höhlen in den Boden und verbringt einen großen Teil ihres Lebens darin. Lange Zeit fehlten der Wissenschaft ausreichend Informationen über sie. Der deutsche Herpetologe Thomas Wilms schätzte in einer Studie aus dem Jahr 2002, dass vor Beginn der Forschung 1998 nicht mehr als dreißig Exemplare bekannt waren. Danach startete ein wissenschaftliches Zuchtprogramm, und die erste erfolgreiche Nachzucht in Gefangenschaft wurde dokumentiert. Liebhaber sehen darin den Beginn dieses Marktes.
Am bemerkenswertesten ist das Thema der „Herkunftswäsche“. Dr. Omar al-Sheikhly von der Universität Bagdad hält es für möglich, dass erfolgreiche Nachzuchten als Deckmantel missbraucht werden, um Wildfänge als Nachzuchten auszugeben. Der Bericht „Gestohlene Wildtiere 2“ der Organisation Pro Wildlife wies auf eine Lücke zwischen den von Oman gemeldeten Exporten und deutlich höheren Zahlen in den Registern anderer Länder hin, wo sie als in Gefangenschaft nachgezüchtet erscheinen: 182 in den USA, 130 in der Schweiz und 120 in den Niederlanden.
Die omanische Umweltbehörde beschreibt die Echse in ihrem Jahresbericht 2025 als ökologisch wichtige Art und als wichtigen Indikator für die Gesundheit trockener Ökosysteme. Mein Fazit ist einfach: Seltenheit treibt den Preis, und ein höherer Preis erhöht die Gefahr für das Tier in freier Wildbahn. Bevor man also ein exotisches Tier kauft, sollte man fragen, woher es stammt.
Beim Lesen eines ausführlichen Beitrags von Zooinform über das Alter unserer Haustiere sind mir einige Zahlen aufgefallen. Laut dem Artikel ist ungefähr jedes vierte Haustier in Russland älter als sieben Jahre. Sieben Jahre sind ein übliches Schwellenwert für Statistik und Sortimentsplanung, aber nicht der genaue Moment, in dem das Alter beginnt: Große Hunde altern früher, kleine später und leben länger. Dass Haustiere insgesamt länger leben, liegt an besserer Ernährung, zugänglicher Tiermedizin, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen.
Der Artikel verweist außerdem auf eine Zählung von 2023, die das Center for the Study of Animal Nutrition and Well-being gemeinsam mit IPSOS durchgeführt hat: In Russland gibt es 49,2 Millionen Katzen und 25,5 Millionen Hunde, und 23 Prozent der Katzen und 25 Prozent der Hunde sind älter als sieben Jahre.
Zur Ernährung schreibt der Autor, dass es keine universelle „Seniorendiät“ gibt. Hunde in der frühen Alterungsphase werden weniger aktiv und nehmen leicht zu, und Übergewicht verstärkt Gelenkschmerzen und Entzündungen, weshalb oft kalorienärmeres Futter nötig ist. Im späten Stadium kann es umgekehrt sein: Gewichts- und Muskelverlust, schwächerer Geruchssinn und der Bedarf an aromatischerem, energiereicherem Futter. Bei Katzen steht die chronische Nierenerkrankung im Vordergrund, weshalb regelmäßige Kontrollen wichtig sind. Ein interessantes Detail: In einer Studie von Royal Canin fraßen ältere Katzen (im Schnitt 11 Jahre) lieber Nassfutter, das auf etwa 37 °C erwärmt war, vermutlich weil der Geruch dann stärker ist.
Zu Nahrungsergänzungsmitteln ist der Text ehrlich: Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) sind am besten untersucht, für viele andere Produkte reicht die Evidenz nicht aus, und sie ersetzen weder Diagnose noch Behandlung. Praktische Tipps für zu Hause sind Rampen und Stufen, orthopädische Liegeplätze, rutschfeste Matten und Napfständer.
Im Frage-Antwort-Teil am Ende heißt es, junge, gesunde Haustiere brauchen meist einen Tierarztbesuch im Jahr, ältere Tiere etwa alle sechs Monate. Spaziergänge sollten kürzer, dafür aber häufiger sein. Für mich erinnert dieser Text daran, dass das Alter eines Haustiers keine Krankheit ist, sondern eine Phase, auf die man sich rechtzeitig vorbereiten kann.
Ein Artikel in Posta nennt interessante Zahlen zu den täglichen Ausgaben von Tierhaltern, die ich gern mit Ihnen teilen möchte.
Laut dem Bericht erreicht die Heimtierbranche in der Türkei rund 70 Milliarden Lira. Weltweit lag der Sektor 2025 bei etwa 250 Milliarden Dollar, davon allein der Futtermarkt bei rund 30 Milliarden. In der Türkei stammt mehr als die Hälfte der Umsätze aus dem Futter, und Katzen- und Hundefutter zusammen machen über 60 Prozent aus. Rund 70 Prozent der Haushalte mit Haustieren haben mindestens eine Katze.
Eren Üçüncü, Generaldirektor der Anadolu Pet Group, sagt, die Branche sei in den letzten Jahren zweistellig gewachsen, und er erwartet, dass Premium- und Superpremium-Futter schneller wächst als der Gesamtmarkt. Verbraucher achten heute auf Zutatenqualität, Proteinquelle und Zuverlässigkeit der Produktion. Als Wachstumstreiber nennt er Urbanisierung, mehr Einpersonenhaushalte, Lebensstilveränderungen nach der Pandemie und die Sicht auf Tiere als Familienmitglieder. Auch kleine Hunderassen sind beliebt, weil sie in Wohnungen gut passen.
Auch die monatlichen Kostenschätzungen sind bemerkenswert. Futter für eine erwachsene Katze kostet 500 bis 2.000 Lira, im Premiumsegment 2.500 bis 4.500 Lira. Für einen kleinen Hund sind es 500 bis 2.500 Lira, für eine große Rasse ab 1.000 Lira, teils über 5.000 Lira. Der tatsächliche Betrag hängt von der Futterkategorie, Alter und Gewicht des Tieres sowie besonderen Ernährungsbedürfnissen ab.
Der Artikel erwähnt außerdem Effeffe Pet Türkiye, ein 2016 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen von Anadolu Pet Group und dem italienischen Unternehmen Effeffe. Das Werk in Salihli in der Provinz Manisa hat eine Jahreskapazität von 50.000 Tonnen, exportiert in mehr als 40 Länder und soll den Exportanteil am Umsatz von 25 auf 50 Prozent steigern.
Was mir im Kopf bleibt: Wer eine süße Katze aufnimmt, übernimmt damit auch eine regelmäßige, gut zu planende Ausgabe.
Wenn Sie einen Hund oder eine Katze haben, verdient diese Meldung des Landwirtschaftsministeriums Ihre Aufmerksamkeit. Am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, hat das Ministerium in Jakarta eine Fokusgruppendiskussion (FGD) abgehalten, um Leitlinien für die Anwendung des Tierschutzes in der Hunde- und Katzenzucht zu entwerfen.
I Ketut Wirata, Direktor für Tiergesundheit und öffentliche Veterinärmedizin in der Generaldirektion Viehzucht und Tiergesundheit, erklärt den Anlass: Die Nachfrage nach Hunden und Katzen als Haustiere steigt weiter, und gezüchtet wird inzwischen nicht mehr nur von Unternehmen, sondern auch von Gemeinschaften und Privatpersonen. Das Ministerium will, dass dieses Wachstum den Grundsätzen von Tiergesundheit und Tierschutz folgt.
Laut Wirata muss verantwortungsvolle Zucht den Zustand der Muttertiere, die Gesundheit der Jungtiere, Grundbedürfnisse, Ernährung und natürliches Verhalten berücksichtigen. Als Risiken werden unter anderem die übermäßige Nutzung der Zuchttiere, unsachgemäßes Fortpflanzungsmanagement, unzureichende Einrichtungen und schlecht kontrollierte Inzucht genannt, da sie das Risiko genetischer Probleme bei den Nachkommen erhöht. Das Ministerium betonte außerdem, dass Massenzucht verhindert werden muss, die das Tierwohl vernachlässigt, denn dort werden Platz, Hygiene, Ernährung, Gesundheitsversorgung und Möglichkeiten zu natürlichem Verhalten leicht übersehen.
Rechtliche Grundlage sind die Verordnung des Landwirtschaftsministers Nr. 32 von 2025 zur Umsetzung des Tierschutzes und die Verordnung Nr. 34 von 2025 zur risikobasierten Geschäftslizenzierung im Agrarsektor. Die technischen Leitlinien, an denen gearbeitet wird, sollen gute Zuchtpraktiken, die Erkennung von Gesundheitsrisiken, Tierschutz und Zoonosen sowie Beratung und Aufsicht umfassen. Wirata bat die Teilnehmer außerdem um detaillierte Rückmeldungen aus der Praxis, damit die Leitlinien realistisch bleiben.
Ich sehe darin einen erfreulichen Schritt. Wenn Sie einen Welpen oder ein Kätzchen kaufen möchten, lohnt es sich, zuerst nachzufragen, wie die Mutter gehalten wird.
Ich habe einen Artikel in Thanh Niên über Zecken und Flöhe bei Haustieren gelesen und möchte ihn weitergeben, denn viele Menschen halten das immer noch für ein Problem nur von Hunden und Katzen.
Laut dem Artikel behandelt eine Tierklinik in Hue immer wieder Fälle von Blutparasiten, die durch Zecken und Flöhe übertragen werden. Dr. Trần Công Bằng, Direktor der Tierklinik MB Vet Huế, sagte, dass die Klinik innerhalb von nur zwei Wochen mehr als 30 erkrankte Hunde aufgenommen und behandelt habe, und bezeichnete die Lage als alarmierend. Zecken übertragen die Blutparasiten Babesia und Ehrlichia, die bei Hunden hohes Fieber, Nasenbluten und Blut im Urin verursachen und ohne rechtzeitige Behandlung zum Tod führen können. Viele Hunde seien gestorben, nachdem sie in die Klinik gebracht worden seien, weil ihre Besitzer zu sorglos gewesen seien.
Auch das Risiko für Menschen ist wichtig. Eine Zecke, die auf den Boden fällt, kann auf ein Bett krabbeln und einen Menschen stechen, was Fleckfieber oder die Lyme-Borreliose auslösen kann. Bei Kindern können Spulwürmer von Hunden und Katzen (Toxocara) langanhaltenden Juckreiz der Haut, Nesselsucht, Husten, verschwommenes Sehen und sogar Krämpfe verursachen. Hakenwürmer dringen durch die Haut barfuß auf Boden mit Tierkot ein, und der Hundebandwurm (Echinococcus) kann Zysten in Leber und Lunge bilden, die meist operiert werden müssen.
Dr. Bằng gibt einige konkrete Empfehlungen: regelmäßig entwurmen (Welpen und Kätzchen alle zwei Wochen bis zum dritten Monat, danach monatlich bis zum sechsten Monat, erwachsene Hunde alle drei Monate), kein rohes Fleisch füttern, Haustiere nicht dort frei laufen lassen, wo Tierkot liegt, sich nach dem Spielen mit dem Tier mit Seife die Hände waschen, den Kot täglich entfernen und den Boden desinfizieren. Das Tier sollte nicht das Gesicht ablecken dürfen oder im selben Bett schlafen, solange Zecken und Würmer nicht vollständig unter Kontrolle sind. Wenn ein Kind nach dem Kontakt mit einem Haustier immer wieder Hautjucken oder Nesselsucht bekommt, sollte es untersucht werden.
Für mich ist die Botschaft einfach: Wer sein Haustier gut versorgt, sorgt auch für die Gesundheit der ganzen Familie.
Wer einen Hund oder eine Katze hat, weiß, dass ein Tierarztbesuch manchmal ganz schön ins Geld geht. Keuze.nl hat die Zahlen für 2026 zusammengestellt, und die möchte ich hier gern weitergeben.
Eine normale Sprechstunde kostet bei einem Hund etwa 33 bis 86 Euro, bei einer Katze 33 bis 60 Euro. Eine Notfallbehandlung am Abend oder in der Nacht liegt bei einem Hund zwischen 105 und 560 Euro, bei einer Katze zwischen 100 und 220 Euro. Ein einfacher Eingriff kostet beim Hund 500 bis 1.500 Euro, eine Kastration 389 bis 525 Euro. Bei Krebsbehandlungen ist man schnell bei 1.500 bis 3.000 Euro. Die Preise unterscheiden sich stark von Praxis zu Praxis. Tierärztliche Leistungen fallen außerdem unter den hohen Mehrwertsteuersatz von 21 Prozent, und die Tarife sind in den letzten Jahren bis zu dreimal so schnell gestiegen wie die Inflation.
Die Regierung möchte die hohen Kosten angehen. Staatssekretärin Erkens will Regeln, die die Gewinne von Tierärzten begrenzen, mehr Transparenz bei den Tarifen, eine bessere Notversorgung und eine Lösung für den Personalmangel. Höchstpreise sind vorerst nicht vorgesehen, für Halterinnen und Halter ändert sich kurzfristig also wenig.
Was kann man selbst jetzt tun? Der Artikel nennt drei Dinge: prüfen, ob die Tierarztpraxis zu einer Kette gehört, und eine Preisliste verlangen, vorab nach einem schriftlichen Kostenvoranschlag fragen und eine Tierversicherung in Betracht ziehen, die bis zu 90 Prozent der Kosten übernehmen kann. Laut dem Beitrag beginnt eine Basisversicherung für einen Hund bei etwa 15 Euro im Monat, für eine Katze bei 9 Euro. Man sollte darauf achten, ob erbliche oder angeborene Erkrankungen abgedeckt sind, denn das tut nicht jede Versicherung. Bei Rassen mit bekannten Atemproblemen, etwa der French Bulldog, kann sich eine Versicherung schneller auszahlen. Wer die Behandlung nicht bezahlen kann, dem hilft manchmal die Stichting Sterk voor Dieren mit finanzieller Unterstützung.
Ich finde die Übersicht nützlich: Besser vorher einen Puffer aufbauen, als mitten in der Nacht nachzurechnen.
Anlässlich des Welttiertags hat la Repubblica die Eurispes-Daten zur Beziehung zwischen Italienern und ihren Haustieren aufgegriffen. Am meisten hat mich der Gegensatz beeindruckt: Die Zuneigung wächst, aber auch die Rechnung.
Im Jahr 2026 lebt etwa jeder dritte Italiener mit mindestens einem Tier zusammen. Der Hund liegt nach dem Gleichstand von 2025 wieder vor der Katze (41 % gegenüber 37,1 %). Was sich aber wirklich verändert, sind die Ausgaben: 2015 gab fast die Hälfte weniger als 30 Euro im Monat aus; heute ist dieser Anteil auf 16 % gesunken, die Mehrheit liegt zwischen 31 und 100 Euro, und mehr als ein Viertel gibt über 100 aus. Mehr als die Hälfte gibt allein für Futter über 50 Euro aus.
Es gibt aber auch eine positive Seite, finde ich: Die Adoptionen verändern sich. 2017 war die Zoohandlung der meistgenannte Weg; heute stammen fast 40 % der Tiere von der Straße oder aus dem Tierheim. 23 % derjenigen, die bereits ein Haustier haben, haben aus finanziellen Gründen kein weiteres aufgenommen, und 11,4 % derjenigen ohne Haustier mussten ganz darauf verzichten.
Beim Lesen musste ich an meine Freunde denken, die über Versicherungen, Erbschaften zugunsten des Hundes und Sozialtierarztpraxen sprechen. Ein Tier zu lieben, sollte kein Privileg werden. Die Zahlen zeigen, dass die Bindung stärker ist denn je — und dass es politische Maßnahmen braucht, die die Pflegekosten senken, nicht nur gute Absichten.