Stratasys stellt das F870-FDM-System vor, für Bauteile bis 1000 mm
Stratasys hat das F870-FDM-System vorgestellt, eine Plattform für die additive Fertigung im Großformat. Es spielt in einer ganz anderen Liga als FDM-Drucker für Privatanwender, mit einem maximalen Bauraum von 1000×610×610 mm.
Die Ankündigung erfolgte am 9. September 2026 (Ortszeit). Laut Berichten führen die Produktionstechnik-Abteilung von Toyota in Nordamerika und Rivian Automotive die Anlage bereits ein. Eingesetzt wird sie für Vorrichtungen und Fertigungshilfen in der Automobilproduktion, große Spannvorrichtungen, Montagewerkzeuge und Prüflehren. Geschätzt wird vor allem, dass sich die Werkzeuge, die vor Ort gebraucht werden, direkt im eigenen Haus drucken lassen.
Auffällig ist die beheizte Prozesskammer, die den gesamten Bauraum temperiert und nicht nur die Bauplatte. Große Bauteile verziehen sich leicht durch Temperaturunterschiede, daher ist das Erwärmen der ganzen Kammer ein naheliegender Ansatz. Auch wer FDM als Hobby nutzt, kennt den Kampf gegen den Verzug nur zu gut.
Unterstützt werden Nylon 12CF, ASA und ABS sowie das neue Material FDM ABS Draft (Grau). Besonders das carbonfaserverstärkte Nylon 12CF soll die Festigkeit, Steifigkeit und Haltbarkeit bieten, die Vorrichtungen und Spannmittel in der Fertigung brauchen. Das Unternehmen erklärt, dass sich damit große Vorrichtungen und Endanwendungsteile herstellen lassen, ohne auf die in der Fertigung nötige Wiederholgenauigkeit, Haltbarkeit und Durchsatz zu verzichten.
Die Welt ist eine ganz andere als bei Desktop-Geräten, doch es ist spannend zu sehen, wie weit die FDM-Technik inzwischen für den Einsatz in der Automobilproduktion vergrößert wurde.
Quelle: MONOist
Die Ankündigung erfolgte am 9. September 2026 (Ortszeit). Laut Berichten führen die Produktionstechnik-Abteilung von Toyota in Nordamerika und Rivian Automotive die Anlage bereits ein. Eingesetzt wird sie für Vorrichtungen und Fertigungshilfen in der Automobilproduktion, große Spannvorrichtungen, Montagewerkzeuge und Prüflehren. Geschätzt wird vor allem, dass sich die Werkzeuge, die vor Ort gebraucht werden, direkt im eigenen Haus drucken lassen.
Auffällig ist die beheizte Prozesskammer, die den gesamten Bauraum temperiert und nicht nur die Bauplatte. Große Bauteile verziehen sich leicht durch Temperaturunterschiede, daher ist das Erwärmen der ganzen Kammer ein naheliegender Ansatz. Auch wer FDM als Hobby nutzt, kennt den Kampf gegen den Verzug nur zu gut.
Unterstützt werden Nylon 12CF, ASA und ABS sowie das neue Material FDM ABS Draft (Grau). Besonders das carbonfaserverstärkte Nylon 12CF soll die Festigkeit, Steifigkeit und Haltbarkeit bieten, die Vorrichtungen und Spannmittel in der Fertigung brauchen. Das Unternehmen erklärt, dass sich damit große Vorrichtungen und Endanwendungsteile herstellen lassen, ohne auf die in der Fertigung nötige Wiederholgenauigkeit, Haltbarkeit und Durchsatz zu verzichten.
Die Welt ist eine ganz andere als bei Desktop-Geräten, doch es ist spannend zu sehen, wie weit die FDM-Technik inzwischen für den Einsatz in der Automobilproduktion vergrößert wurde.
Quelle: MONOist
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