Forever Ago: Annapurnas neuer Roadtrip-Tränendrücker ist kitschig, aber aufrichtig
Forever Ago, das lange verschobene Debüt des Entwicklers Third Shift, veröffentlicht von Annapurna Interactive, erscheint heute (8. Oktober) für Switch 2, PS5, PC und Xbox Series X. Angekündigt wurde es bereits 2020, das Warten hat also lange gedauert, und ich habe den Test von Polygon mit Interesse gelesen.
Man spielt Alfred, einen weißhaarigen Griesgram, der in einem leeren Wohnmobil zu einem von Trauer geprägten Roadtrip aufbricht. Das Spiel beginnt mit zwei jungen Verliebten, Alfred und Audrey, die sich bei einer Wanderung gegenseitig fotografieren, und springt dann Jahrzehnte nach vorn. Alfred besucht nun ihre alten Date-Orte, um diese Erinnerungen nachzustellen, und Rückblenden zwischen den Zwischenstopps erzählen nach und nach ein langes Leben voller durchkreuzter Pläne.
In der Praxis heißt das: durch eine Handvoll sorgfältig gestalteter Orte laufen, optionale Fotos fürs Tagebuch machen und hin und wieder eine Erinnerung rekonstruieren, indem man verstreute Blütenblätter einsammelt. Ein bisschen Rätseln gibt es, doch meist folgt das Spiel dem filmischen Stil von Mixtape und dauert knackige drei Stunden. Der Test hätte sich gewünscht, dass Kamera oder Wohnmobil cleverer eingesetzt worden wären.
Die schwächeren Momente sind die „Früher war alles besser“-Passagen, etwa ein Streit mit einem veganen Kassierer, der „Hashtag Vanlife“ sagt, oder ein Zank in einem Diner, das zur sterilen Franchise-Filiale geworden ist, in der seine Lieblingsnische eine Mitgliedschaft erfordert. Die stärkeren Momente drehen sich um den Zufall: ein Sturm, der einen großen Moment verdirbt und einen schöneren entstehen lässt, ein streunender Hund, der zum Begleiter wird, eine Panne, die Alfred genau dorthin bringt, wo er hinmuss.
Das Fazit: übermäßig sentimental und vorhersehbar, aber aufrichtig genug, um dort zu treffen, wo es zählt. Für jemanden mit einer Schwäche für diese Art von Spielen klingt das nach einem fairen Tausch.
Quelle: Polygon
Man spielt Alfred, einen weißhaarigen Griesgram, der in einem leeren Wohnmobil zu einem von Trauer geprägten Roadtrip aufbricht. Das Spiel beginnt mit zwei jungen Verliebten, Alfred und Audrey, die sich bei einer Wanderung gegenseitig fotografieren, und springt dann Jahrzehnte nach vorn. Alfred besucht nun ihre alten Date-Orte, um diese Erinnerungen nachzustellen, und Rückblenden zwischen den Zwischenstopps erzählen nach und nach ein langes Leben voller durchkreuzter Pläne.
In der Praxis heißt das: durch eine Handvoll sorgfältig gestalteter Orte laufen, optionale Fotos fürs Tagebuch machen und hin und wieder eine Erinnerung rekonstruieren, indem man verstreute Blütenblätter einsammelt. Ein bisschen Rätseln gibt es, doch meist folgt das Spiel dem filmischen Stil von Mixtape und dauert knackige drei Stunden. Der Test hätte sich gewünscht, dass Kamera oder Wohnmobil cleverer eingesetzt worden wären.
Die schwächeren Momente sind die „Früher war alles besser“-Passagen, etwa ein Streit mit einem veganen Kassierer, der „Hashtag Vanlife“ sagt, oder ein Zank in einem Diner, das zur sterilen Franchise-Filiale geworden ist, in der seine Lieblingsnische eine Mitgliedschaft erfordert. Die stärkeren Momente drehen sich um den Zufall: ein Sturm, der einen großen Moment verdirbt und einen schöneren entstehen lässt, ein streunender Hund, der zum Begleiter wird, eine Panne, die Alfred genau dorthin bringt, wo er hinmuss.
Das Fazit: übermäßig sentimental und vorhersehbar, aber aufrichtig genug, um dort zu treffen, wo es zählt. Für jemanden mit einer Schwäche für diese Art von Spielen klingt das nach einem fairen Tausch.
Quelle: Polygon
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