Wie eine litauische Rösterei internationalen Ruf aufbaute
Perfect Daily Grind hat einen Beitrag darüber veröffentlicht, wie Röster über ihren Heimatmarkt hinaus einen Ruf aufbauen können, am Beispiel von Huracán Coffee aus Vilnius in Litauen. Huracán wurde 1999 als erste Specialty-Rösterei des Landes gegründet und 2025 bei der Weltmeisterschaft der Global Coffee Awards in El Salvador zur besten Rösterei der Welt gekürt. Der Wettbewerb erhielt über 2.000 Proben aus mehr als 125 Ländern, und nur 30 Röster aus 16 Ländern erreichten die Finalrunde, die blind bewertet wurde.
Gründer Vytautas Kratulis sagt, der erste Schritt sei, den eigenen Markt zu beherrschen, was Jahre dauern könne, und dabei die Gemeinschaft zu verstehen und gleichzeitig Kaffees vorzustellen, die die Leute noch nicht zu schätzen gelernt haben. Die Konkurrenz zu kopieren reiche nicht; Eigenständigkeit entstehe durch einen klaren Standpunkt, etwa durch den Einkauf aus weniger bekannten Herkunftsländern. Wettbewerbe verschafften internationale Glaubwürdigkeit, Veranstaltungen schüfen internationale Beziehungen, so drückt er es aus.
Sechs Monate nach dem Sieg fanden Kunden aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Polen und Rumänien zu Huracán, und in Großbritannien, Schweden, Spanien und Portugal entwickelten sich Kontakte. Die Rösterei arbeitet außerdem mit Partnern wie dem Dripper-Hersteller Shelbru zusammen und verkauft einen Instantkaffee namens Huracán Scout.
Das Risiko, das er benennt, ist Verwässerung: Kleine Anpassungen an Röstprofilen oder Produktsortimenten können eine Marke leichter verkäuflich, aber schwerer wiedererkennbar machen. Ich fand diese Warnung durchdacht. Litauen hat nur rund 30 Röster, ein kleiner Markt muss die Ambitionen einer Rösterei also keineswegs begrenzen.
Quelle: Perfect Daily Grind
Gründer Vytautas Kratulis sagt, der erste Schritt sei, den eigenen Markt zu beherrschen, was Jahre dauern könne, und dabei die Gemeinschaft zu verstehen und gleichzeitig Kaffees vorzustellen, die die Leute noch nicht zu schätzen gelernt haben. Die Konkurrenz zu kopieren reiche nicht; Eigenständigkeit entstehe durch einen klaren Standpunkt, etwa durch den Einkauf aus weniger bekannten Herkunftsländern. Wettbewerbe verschafften internationale Glaubwürdigkeit, Veranstaltungen schüfen internationale Beziehungen, so drückt er es aus.
Sechs Monate nach dem Sieg fanden Kunden aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Polen und Rumänien zu Huracán, und in Großbritannien, Schweden, Spanien und Portugal entwickelten sich Kontakte. Die Rösterei arbeitet außerdem mit Partnern wie dem Dripper-Hersteller Shelbru zusammen und verkauft einen Instantkaffee namens Huracán Scout.
Das Risiko, das er benennt, ist Verwässerung: Kleine Anpassungen an Röstprofilen oder Produktsortimenten können eine Marke leichter verkäuflich, aber schwerer wiedererkennbar machen. Ich fand diese Warnung durchdacht. Litauen hat nur rund 30 Röster, ein kleiner Markt muss die Ambitionen einer Rösterei also keineswegs begrenzen.
Quelle: Perfect Daily Grind
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