Opinel: Warum dieses französische Taschenmesser zum Weltkult wurde
Wenn es ein Messer gibt, das Bushcrafter und Spaziergänger gleichermaßen kennen, dann ist es wohl das Opinel. Das OUTDOOR Magazin erzählt die Geschichte des Savoyer Klassikers, und einige Zahlen darin haben mich überrascht.
1890 erfand Joseph Opinel in der Schmiedewerkstatt seiner Familie in den französischen Alpen sein Taschenmesser, und das Unternehmen ist bis heute ein Familienbetrieb. 1897 bot er bereits zwölf Größen von N°01 bis N°12 an. 1989 wurde das Opinel sogar ins Larousse-Wörterbuch aufgenommen. Weltweit wird laut Artikel alle sieben Sekunden eines verkauft.
Ursprünglich bestand das Messer aus nur vier Teilen: Klinge, feste Zwinge, Niete und Griff. 1955 erfand Marcel Opinel das Virobloc-System, bei dem eine drehbare Zwinge die ausgeklappte Klinge sichert. Später kam eine Variante hinzu, die die Klinge auch eingeklappt arretiert, was den Transport im Rucksack sicherer macht.
Gefertigt werden heute rund 15.000 Messer pro Tag, 1987 waren es noch 650. Die Klinge durchläuft eine zweiphasige Wärmebehandlung aus Härten und Anlassen, der Feinschliff geschieht von Hand. Das Holz für den Griff stammt zu 95 Prozent aus französischer Forstwirtschaft, meist Buche, für farbige Griffe Hainbuche. Vorgestellt wird außerdem das neue N°08 Horizon für Outdoor-Abenteuer.
Mir gefällt, dass ein so schlichtes Werkzeug nach über 130 Jahren kaum etwas von seinem Reiz verloren hat.
Quelle: OUTDOOR Magazin
1890 erfand Joseph Opinel in der Schmiedewerkstatt seiner Familie in den französischen Alpen sein Taschenmesser, und das Unternehmen ist bis heute ein Familienbetrieb. 1897 bot er bereits zwölf Größen von N°01 bis N°12 an. 1989 wurde das Opinel sogar ins Larousse-Wörterbuch aufgenommen. Weltweit wird laut Artikel alle sieben Sekunden eines verkauft.
Ursprünglich bestand das Messer aus nur vier Teilen: Klinge, feste Zwinge, Niete und Griff. 1955 erfand Marcel Opinel das Virobloc-System, bei dem eine drehbare Zwinge die ausgeklappte Klinge sichert. Später kam eine Variante hinzu, die die Klinge auch eingeklappt arretiert, was den Transport im Rucksack sicherer macht.
Gefertigt werden heute rund 15.000 Messer pro Tag, 1987 waren es noch 650. Die Klinge durchläuft eine zweiphasige Wärmebehandlung aus Härten und Anlassen, der Feinschliff geschieht von Hand. Das Holz für den Griff stammt zu 95 Prozent aus französischer Forstwirtschaft, meist Buche, für farbige Griffe Hainbuche. Vorgestellt wird außerdem das neue N°08 Horizon für Outdoor-Abenteuer.
Mir gefällt, dass ein so schlichtes Werkzeug nach über 130 Jahren kaum etwas von seinem Reiz verloren hat.
Quelle: OUTDOOR Magazin
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