İsmail Erünsals Sammlung mit 525 Werken ist nun digital zugänglich
Gute Nachricht für alle, die sich für die Geschichte des Buches interessieren: Die private Sammlung von 525 Werken des Professors İsmail Erünsal ist jetzt digital abrufbar. Laut TRT Haber hat Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy dies bekannt gegeben.
Erünsal hatte die Sammlung am 6. August der Handschriftenbibliothek Süleymaniye geschenkt. Ersoy würdigt ihn als bekannte Persönlichkeit der Erforschung der osmanischen Buch- und Bibliotheksgeschichte und sagt, die Schenkung habe ein jahrhundertealtes wissenschaftliches und literarisches Erbe in einen Schatz verwandelt, von dem alle profitieren können. Erünsal, der die Sammlung über Jahre aus eigenen Mitteln aufgebaut hat, beschreibt die Werke als nationalen Wert, der dem Gemeinwohl anvertraut ist, und sagt, er habe sie gestiftet, damit sie besser geschützt sind und Forschende leichter darauf zugreifen können.
Auffällig ist das Tempo: Innerhalb von etwa zwei Monaten wurden Konservierung, Restaurierung, Digitalisierung und Katalogisierung abgeschlossen, und die Sammlung wurde für Forschende geöffnet. Erreichbar ist sie unter www.yek.gov.tr.
Der Bericht nennt einige Beispiele aus dem Bestand. In der Literatur gibt es ein Divan (Gedichtsammlung), das der Dichter Şeyh Galib im Alter von 18 oder 19 Jahren eigenhändig abgeschrieben hat; es ist eine von 15 Autorenhandschriften der Sammlung. Die älteste datierte Abschrift ist das Dîvân-ı Emir Şâhî aus dem Jahr 1523. Außerdem gibt es ein bisher unbekanntes Divan des Dichters Cezerî Kasım Paşa aus der Zeit Bayezids II. sowie seltene Texte von Keşfî und Urfalı Mustafa Hattî. Im Bereich Wirtschaft und Diplomatie finden sich ein 288 Seiten starkes Narh Defteri (Preisregister), eine wichtige Quelle zur osmanischen Preisgeschichte, und die Gesandtschaftsberichte (Sefaretname) von Seyfullah Ağa. Das Mirâtü'l-Işk gilt als wichtige Quelle zur Geschichte des Melamitentums im 16. Jahrhundert.
Solche Nachrichten freuen mich: Seltene Handschriften, die jahrelang im Regal einer einzelnen Person standen, erscheinen nun mit einem Klick auf jedem Bildschirm.
Quelle: TRT Haber
Erünsal hatte die Sammlung am 6. August der Handschriftenbibliothek Süleymaniye geschenkt. Ersoy würdigt ihn als bekannte Persönlichkeit der Erforschung der osmanischen Buch- und Bibliotheksgeschichte und sagt, die Schenkung habe ein jahrhundertealtes wissenschaftliches und literarisches Erbe in einen Schatz verwandelt, von dem alle profitieren können. Erünsal, der die Sammlung über Jahre aus eigenen Mitteln aufgebaut hat, beschreibt die Werke als nationalen Wert, der dem Gemeinwohl anvertraut ist, und sagt, er habe sie gestiftet, damit sie besser geschützt sind und Forschende leichter darauf zugreifen können.
Auffällig ist das Tempo: Innerhalb von etwa zwei Monaten wurden Konservierung, Restaurierung, Digitalisierung und Katalogisierung abgeschlossen, und die Sammlung wurde für Forschende geöffnet. Erreichbar ist sie unter www.yek.gov.tr.
Der Bericht nennt einige Beispiele aus dem Bestand. In der Literatur gibt es ein Divan (Gedichtsammlung), das der Dichter Şeyh Galib im Alter von 18 oder 19 Jahren eigenhändig abgeschrieben hat; es ist eine von 15 Autorenhandschriften der Sammlung. Die älteste datierte Abschrift ist das Dîvân-ı Emir Şâhî aus dem Jahr 1523. Außerdem gibt es ein bisher unbekanntes Divan des Dichters Cezerî Kasım Paşa aus der Zeit Bayezids II. sowie seltene Texte von Keşfî und Urfalı Mustafa Hattî. Im Bereich Wirtschaft und Diplomatie finden sich ein 288 Seiten starkes Narh Defteri (Preisregister), eine wichtige Quelle zur osmanischen Preisgeschichte, und die Gesandtschaftsberichte (Sefaretname) von Seyfullah Ağa. Das Mirâtü'l-Işk gilt als wichtige Quelle zur Geschichte des Melamitentums im 16. Jahrhundert.
Solche Nachrichten freuen mich: Seltene Handschriften, die jahrelang im Regal einer einzelnen Person standen, erscheinen nun mit einem Klick auf jedem Bildschirm.
Quelle: TRT Haber
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