Arduino Ventuno Q: KI-Board mit zwei Gehirnen jetzt vorbestellbar
Arduino nimmt Vorbestellungen für das Ventuno Q an, das bereits im März angekündigt wurde. Laut Make-Bericht kostet das Board 298,99 Euro, und vorbestellte Geräte sollen in etwa vier Wochen ausgeliefert werden. Es richtet sich vor allem an Edge-KI und Robotik.
Spannend finde ich das „Dual Brain“-Konzept. Auf der Linux-Seite arbeitet ein Qualcomm Dragonwing IQ8 (QCS8275) mit acht Kryo-Kernen und einer Hexagon-NPU mit bis zu 40 TOPS. Für alles Zeitkritische ist ein STM32H5F5 mit Cortex-M33 zuständig, der unter Zephyr RTOS mit dem Arduino Core läuft und Motoren, PWM und GPIOs bedient. Beide Seiten sprechen über eine RPC-Brücke miteinander. Ein Roboter könnte so Kamerabilder lokal auswerten und nebenbei die Motorregelung übernehmen, ohne mehrere Boards zu kombinieren.
Die Ausstattung ist für Arduino-Verhältnisse üppig: 16 GByte LPDDR5, 64 GByte eMMC, ein M.2-Slot für NVMe-SSDs, drei MIPI-CSI-Kameraanschlüsse, 2,5-Gigabit-Ethernet, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3. Dazu kommen I2C, SPI, UART, mehrere CAN-FD-Schnittstellen, ein Qwiic-Anschluss, vier RGB-LEDs und eine 8×13 große LED-Matrix.
Bei der Software ist Ubuntu vorgesehen, Debian soll folgen; Docker und apt stehen laut Arduino bereit. Im Arduino App Lab lassen sich Sketches, Python-Skripte und containerisierte KI-Modelle verbinden. Vorinstalliert sind unter anderem Qwen, Gemma, Whisper, YOLOX und MediaPipe, eigene GGUF-Modelle laufen über llama.cpp.
Der Preis liegt weit über dem üblichen Arduino-Niveau, deshalb ist das Board eher etwas für größere Projekte als für den Einstieg. Mich reizt vor allem die Idee lokaler Sprachsteuerung und cloudunabhängiger Automatisierung.
Quelle: heise online (Make)
Spannend finde ich das „Dual Brain“-Konzept. Auf der Linux-Seite arbeitet ein Qualcomm Dragonwing IQ8 (QCS8275) mit acht Kryo-Kernen und einer Hexagon-NPU mit bis zu 40 TOPS. Für alles Zeitkritische ist ein STM32H5F5 mit Cortex-M33 zuständig, der unter Zephyr RTOS mit dem Arduino Core läuft und Motoren, PWM und GPIOs bedient. Beide Seiten sprechen über eine RPC-Brücke miteinander. Ein Roboter könnte so Kamerabilder lokal auswerten und nebenbei die Motorregelung übernehmen, ohne mehrere Boards zu kombinieren.
Die Ausstattung ist für Arduino-Verhältnisse üppig: 16 GByte LPDDR5, 64 GByte eMMC, ein M.2-Slot für NVMe-SSDs, drei MIPI-CSI-Kameraanschlüsse, 2,5-Gigabit-Ethernet, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3. Dazu kommen I2C, SPI, UART, mehrere CAN-FD-Schnittstellen, ein Qwiic-Anschluss, vier RGB-LEDs und eine 8×13 große LED-Matrix.
Bei der Software ist Ubuntu vorgesehen, Debian soll folgen; Docker und apt stehen laut Arduino bereit. Im Arduino App Lab lassen sich Sketches, Python-Skripte und containerisierte KI-Modelle verbinden. Vorinstalliert sind unter anderem Qwen, Gemma, Whisper, YOLOX und MediaPipe, eigene GGUF-Modelle laufen über llama.cpp.
Der Preis liegt weit über dem üblichen Arduino-Niveau, deshalb ist das Board eher etwas für größere Projekte als für den Einstieg. Mich reizt vor allem die Idee lokaler Sprachsteuerung und cloudunabhängiger Automatisierung.
Quelle: heise online (Make)
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