Runde Uhren reichen: der Aufstieg der Dreieck-Uhren
Die meisten Uhren sind rund: ein rundes Gehäuse, ein rundes Zifferblatt und darunter jede Menge runder mechanischer Teile. Doch in letzter Zeit haben bekannte Persönlichkeiten begonnen, dieses Muster aufzubrechen. Harry Styles trug eine Cartier Tank Louis, Connor Storrie zog bei einer Modenschau eine Jaeger-LeCoultre Reverso hervor, und rechteckige Dresswatches werden auf dem roten Teppich nicht mehr hinterfragt. Laut einem Artikel der GQ kommen als Nächstes die Dreiecke.
Solche Uhren sind auf dem Markt selten, doch die guten Beispiele überzeugen. Die Anoma A1 mit ihrem abgerundeten dreieckigen Gehäuse, inspiriert von einem Freiform-Tisch, den Charlotte Perriand in den 1950er-Jahren entwarf, gilt als das beste aktuelle Beispiel. Auch die Angles Triscope und die Nectere Eclipse werden genannt.
Besonders aufmerksam gemacht haben mich die Pioniere. Die Hamilton Ventura von Richard Arbib erschien 1957 als erste elektrische Armbanduhr der Welt und wirkt fast 70 Jahre später noch futuristisch. In derselben Zeit entwarf Gilbert Albert die dreieckige Patek Philippe Ref. 3412. Aus 18-karätigem Gold gefertigt, wurden davon nur wenige Exemplare hergestellt.
Warum hat sich also der Kreis durchgesetzt? Die Expertinnen und Experten im Artikel sagen schlicht: weil er funktioniert. Der Kreis ist symmetrisch, leicht zu fertigen, passt natürlich zu einem runden Werk und liegt angenehm am Handgelenk. Bei Dreiecken sind dagegen das Befestigen des Bands, die Anordnung des Zifferblatts und das saubere Abdichten der Ecken schwieriger.
Für Vintage-Uhrenfans bietet dieser Artikel meiner Meinung nach einen guten Blickwinkel darauf, wie Form und Mechanik zusammenhängen.
Quelle: GQ Türkiye
Solche Uhren sind auf dem Markt selten, doch die guten Beispiele überzeugen. Die Anoma A1 mit ihrem abgerundeten dreieckigen Gehäuse, inspiriert von einem Freiform-Tisch, den Charlotte Perriand in den 1950er-Jahren entwarf, gilt als das beste aktuelle Beispiel. Auch die Angles Triscope und die Nectere Eclipse werden genannt.
Besonders aufmerksam gemacht haben mich die Pioniere. Die Hamilton Ventura von Richard Arbib erschien 1957 als erste elektrische Armbanduhr der Welt und wirkt fast 70 Jahre später noch futuristisch. In derselben Zeit entwarf Gilbert Albert die dreieckige Patek Philippe Ref. 3412. Aus 18-karätigem Gold gefertigt, wurden davon nur wenige Exemplare hergestellt.
Warum hat sich also der Kreis durchgesetzt? Die Expertinnen und Experten im Artikel sagen schlicht: weil er funktioniert. Der Kreis ist symmetrisch, leicht zu fertigen, passt natürlich zu einem runden Werk und liegt angenehm am Handgelenk. Bei Dreiecken sind dagegen das Befestigen des Bands, die Anordnung des Zifferblatts und das saubere Abdichten der Ecken schwieriger.
Für Vintage-Uhrenfans bietet dieser Artikel meiner Meinung nach einen guten Blickwinkel darauf, wie Form und Mechanik zusammenhängen.
Quelle: GQ Türkiye
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