Art Toys & Figuren

Interview mit dem DEVIL-TOYS-Gründer: von harten Militärfiguren zu Designer-Sofubi

Toy People News hat ein Interview mit George veröffentlicht, dem Gründer der Hongkonger Spielzeugmarke DEVIL TOYS. Es lohnt sich für alle, die Designerspielzeug mögen.

George studierte Grafikkunst in Großbritannien, kehrte dann nach Hongkong zurück und arbeitete in Werbung, Illustration und bei Schreibwarenmarken. DEVIL TOYS gibt es seit 12 Jahren. Angefangen hat alles mit dem Gedanken, dass es am Markt an harten Sci-Fi-Militärfiguren im Maßstab 1:6 fehlt. Die erste Figur war aber eine des Tätowierers MAXX. C, weil das Team erst Produktionserfahrung sammeln wollte, bevor es die Serie „War of Order“ entwickelte.

Der interessanteste Teil des Interviews ist die Zusammenarbeit mit dem philippinischen Künstler Quiccs. Die beiden lernten sich vor etwa zehn Jahren auf der STGCC in Singapur kennen. George wollte die GOK-Halbbüste als bewegliche 1:6-Figur umsetzen, doch Quiccs bestand darauf, zuerst die Flaggschiff-Figur TEQ63 zu entwickeln. George machte sich anfangs Sorgen um die Verkäufe, entschied sich aber, die Vision des anderen Künstlers zu respektieren. TEQ63 wurde ein großer Erfolg und der Beginn einer zehnjährigen Partnerschaft. Später arbeiteten sie mit Dehara-Sensei an „Aiken Bancho“, das den Gegensatz zwischen wildem Aussehen und gutem Herzen zur Figur macht.

Sein liebstes Designerspielzeug ist „QUICCS BANCHO“, weil dort zum ersten Mal der Stil eines ausländischen Designers und japanisches Sofubi perfekt verschmolzen sind. George ist selbst Spielzeugsammler und besitzt Transformers, Saint Cloth Myth, S.H.Figuarts und Hot Toys.

Besonders gefallen hat mir sein Punkt, dass Kommunikation der Schlüssel ist, wenn man mit verschiedenen Künstlern arbeitet: Manche brauchen viel Freiheit, andere haben bereits ein Gespür füreinander. Das gilt für jede kreative Zusammenarbeit.

Quelle: Toy People News

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