Angelus ergänzt seinen Monopusher-Chronographen im Vintage-Stil um einen Tachymeter
Angelus hat gerade den Chronographe Tachymètre vorgestellt, ein Trio kompakter Monopusher-Uhren, das auf den Chronographe Télémètre des Vorjahres folgt. Gleiches Gehäuse, gleiches handaufgezogenes Kaliber, nur wird die Telemeterskala durch einen Tachymeter ersetzt, der die Geschwindigkeit misst. Auf dem Papier ist das eine kleine Änderung, doch sie passt so natürlich zu einem Chronographen, dass man den Grund sofort versteht.
Die Marke geht auf das Jahr 1891 in Le Locle zurück und war für Repetitionsuhren, Alarmuhren und Chronographen bekannt. Die heutige Kollektion La Fabrique nimmt Uhren aus den 1930er- bis 1950er-Jahren als Ausgangspunkt und baut sie mit modernen Materialien neu auf. Das Gehäuse misst 37 mm im Durchmesser und ist 9,25 mm dick, mit einer gewölbten Gehäuseflanke und Bandanstößen, die sich seitlich nach unten schwingen und verdrehen. So entsteht ein unverwechselbares Vintage-Profil. Der einzelne Drücker sitzt in der gerillten Krone bei 3 Uhr und übernimmt Start, Stopp und Rückstellung.
Im Inneren arbeitet das handaufgezogene A5000, gefertigt von der Schwesterfirma La Joux-Perret. Seine Wurzeln reichen bis zum THA-Werk der späten 1980er-Jahre zurück, das später als Cartier 045MC bekannt wurde und in der Tortue Monopoussoir von 1999 verbaut war. Es hat ein Schaltrad und eine horizontale Kupplung, schwingt mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und bietet 42 Stunden Gangreserve. Die Veredelung umfasst Genfer Streifen, Kreisschliff und polierte Schrauben.
Es gibt drei Zifferblattvarianten: ein goldenes mit Details, die die Marke als britisches Rennsportgrün bezeichnet, dazu zwei Stahlversionen, eine in Korallenrosa mit Stahlgrau und eine in Perlgrau mit petrolblauen Hilfszifferblättern. Die Tachymeterskala beginnt bei 500 km/h auf einer Basis von 1.000. Die Goldausgabe ist auf 15 Stück limitiert, die Stahlmodelle auf 30 beziehungsweise 50 Stück, zu Preisen von 34.600 beziehungsweise 18.500 CHF.
Was ich daran mag: Die Marke kopiert keine alte Uhrenlinie Strich für Strich, sondern begreift ihr Archiv als kreative Grundlage. Ob ein Monopusher zu diesem Preis das Richtige für Sie ist, ist eine andere Frage. Als Beispiel dafür, wie man Vintage-Design mit einem echten Werk wiederbelebt, ist die Uhr aber interessant.
Quelle: Monochrome Watches
Die Marke geht auf das Jahr 1891 in Le Locle zurück und war für Repetitionsuhren, Alarmuhren und Chronographen bekannt. Die heutige Kollektion La Fabrique nimmt Uhren aus den 1930er- bis 1950er-Jahren als Ausgangspunkt und baut sie mit modernen Materialien neu auf. Das Gehäuse misst 37 mm im Durchmesser und ist 9,25 mm dick, mit einer gewölbten Gehäuseflanke und Bandanstößen, die sich seitlich nach unten schwingen und verdrehen. So entsteht ein unverwechselbares Vintage-Profil. Der einzelne Drücker sitzt in der gerillten Krone bei 3 Uhr und übernimmt Start, Stopp und Rückstellung.
Im Inneren arbeitet das handaufgezogene A5000, gefertigt von der Schwesterfirma La Joux-Perret. Seine Wurzeln reichen bis zum THA-Werk der späten 1980er-Jahre zurück, das später als Cartier 045MC bekannt wurde und in der Tortue Monopoussoir von 1999 verbaut war. Es hat ein Schaltrad und eine horizontale Kupplung, schwingt mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und bietet 42 Stunden Gangreserve. Die Veredelung umfasst Genfer Streifen, Kreisschliff und polierte Schrauben.
Es gibt drei Zifferblattvarianten: ein goldenes mit Details, die die Marke als britisches Rennsportgrün bezeichnet, dazu zwei Stahlversionen, eine in Korallenrosa mit Stahlgrau und eine in Perlgrau mit petrolblauen Hilfszifferblättern. Die Tachymeterskala beginnt bei 500 km/h auf einer Basis von 1.000. Die Goldausgabe ist auf 15 Stück limitiert, die Stahlmodelle auf 30 beziehungsweise 50 Stück, zu Preisen von 34.600 beziehungsweise 18.500 CHF.
Was ich daran mag: Die Marke kopiert keine alte Uhrenlinie Strich für Strich, sondern begreift ihr Archiv als kreative Grundlage. Ob ein Monopusher zu diesem Preis das Richtige für Sie ist, ist eine andere Frage. Als Beispiel dafür, wie man Vintage-Design mit einem echten Werk wiederbelebt, ist die Uhr aber interessant.
Quelle: Monochrome Watches
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