Games Done Quick bricht Livestream ab nach Kontroverse um Sponsoring durch SNK und Saudi-Arabien
Summer Games Done Quick endete mit über zwei Millionen Dollar an Spenden, die vollständig an Ärzte ohne Grenzen gehen. Das Wochenende nahm jedoch eine unerfreuliche Wendung. Laut Vida Extra wurde nach dem letzten Lauf ein zusätzlicher Stream mit Spielen wie Dark Souls und Cuphead ausgestrahlt, später entschied man sich dann, mehrere Titel der Metal-Slug-Reihe zu spielen.
Das Problem: Dieses Programm war von SNK gesponsert, einem Studio, das zu 96 % einem saudi-arabischen Investmentfonds gehört. Die Community hielt diese Kombination mit den Werten von GDQ, das LGBTQ+-Rechte und Menschenrechte unterstützt, für inakzeptabel, und die Kritik kam schnell.
Die Veranstalter reagierten, indem sie die restlichen Spiele strichen und den Stream abrupt beendeten. In einer Erklärung auf X räumte GDQ ein, nicht die Prüfung durchgeführt zu haben, die die Community erwartet hatte, und übernahm die volle Verantwortung. Man werde keine Mittel aus diesem Sponsoring annehmen und nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten. Außerdem entschuldigte sich GDQ bei den Speedrunnern und dem Moderator, die mit der Entscheidung nichts zu tun hatten und deren Läufe betroffen waren. Zudem kündigte man an, das Verfahren zur Prüfung von Sponsoren zu verschärfen, mit einer genaueren Analyse der Eigentumsverhältnisse von Unternehmen.
Der Artikel bezeichnet den Fall als gravierendes Versäumnis bei der Prüfung der Sponsoren und stellt fest, dass der Imageschaden bereits entstanden ist. Ich finde es interessant, dass eine Speedrun-Community, die vor allem für ihre Rekorde bekannt ist, am Ende Transparenz von der Organisation fordert, die sie vertritt.
Quelle: Vida Extra
Das Problem: Dieses Programm war von SNK gesponsert, einem Studio, das zu 96 % einem saudi-arabischen Investmentfonds gehört. Die Community hielt diese Kombination mit den Werten von GDQ, das LGBTQ+-Rechte und Menschenrechte unterstützt, für inakzeptabel, und die Kritik kam schnell.
Die Veranstalter reagierten, indem sie die restlichen Spiele strichen und den Stream abrupt beendeten. In einer Erklärung auf X räumte GDQ ein, nicht die Prüfung durchgeführt zu haben, die die Community erwartet hatte, und übernahm die volle Verantwortung. Man werde keine Mittel aus diesem Sponsoring annehmen und nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten. Außerdem entschuldigte sich GDQ bei den Speedrunnern und dem Moderator, die mit der Entscheidung nichts zu tun hatten und deren Läufe betroffen waren. Zudem kündigte man an, das Verfahren zur Prüfung von Sponsoren zu verschärfen, mit einer genaueren Analyse der Eigentumsverhältnisse von Unternehmen.
Der Artikel bezeichnet den Fall als gravierendes Versäumnis bei der Prüfung der Sponsoren und stellt fest, dass der Imageschaden bereits entstanden ist. Ich finde es interessant, dass eine Speedrun-Community, die vor allem für ihre Rekorde bekannt ist, am Ende Transparenz von der Organisation fordert, die sie vertritt.
Quelle: Vida Extra
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