57 neue Arten im Mar-del-Plata-Canyon: Die Seegurke „Loki“
Diese Meldung aus der Tiefsee hat mich gleich neugierig gemacht: Forschende des Schmidt Ocean Institute haben bei einer Expedition vor Argentinien 57 neue Meeresarten entdeckt. Unter ihnen sind fünf neue wissenschaftliche Gattungen, zum Beispiel aus den Gruppen der Korallen, Seegurken und Krebstiere.
Die Funde stammen aus dem Mar-del-Plata-Canyon, einem Unterwassertal vor der argentinischen Küste. Gearbeitet wurde in rund 2.500 Metern Tiefe, dort, wo kein Sonnenlicht mehr hinkommt und man nur mit Robotern und Kameras etwas zu sehen bekommt.
Ein Fund hat besonders viel Aufmerksamkeit bekommen: die Seegurke „Loki“. Der Name ist natürlich ein kleiner Spaß, und genau so etwas mag ich an der Forschung. Hinter einem Namen wie diesem steckt jahrelange, ernsthafte Arbeit, aber die Leute im Labor dürfen dabei trotzdem schmunzeln.
Was ich daran so spannend finde: Wir sprechen hier nicht von einem fernen Planeten, sondern von einem Ort auf der Erde, an dem man bei einer einzigen Expedition gleich dutzende bisher unbekannte Lebewesen findet. Das zeigt mir, wie viel wir von unserem eigenen Ozean noch gar nicht kennen.
Ich werde die Berichte zu dieser Expedition weiterverfolgen und hier ergänzen, sobald mehr über die einzelnen Arten bekannt ist.
Quelle: ZDFheute
Die Funde stammen aus dem Mar-del-Plata-Canyon, einem Unterwassertal vor der argentinischen Küste. Gearbeitet wurde in rund 2.500 Metern Tiefe, dort, wo kein Sonnenlicht mehr hinkommt und man nur mit Robotern und Kameras etwas zu sehen bekommt.
Ein Fund hat besonders viel Aufmerksamkeit bekommen: die Seegurke „Loki“. Der Name ist natürlich ein kleiner Spaß, und genau so etwas mag ich an der Forschung. Hinter einem Namen wie diesem steckt jahrelange, ernsthafte Arbeit, aber die Leute im Labor dürfen dabei trotzdem schmunzeln.
Was ich daran so spannend finde: Wir sprechen hier nicht von einem fernen Planeten, sondern von einem Ort auf der Erde, an dem man bei einer einzigen Expedition gleich dutzende bisher unbekannte Lebewesen findet. Das zeigt mir, wie viel wir von unserem eigenen Ozean noch gar nicht kennen.
Ich werde die Berichte zu dieser Expedition weiterverfolgen und hier ergänzen, sobald mehr über die einzelnen Arten bekannt ist.
Quelle: ZDFheute
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