Als ich mit der Miniaturenbemalung angefangen habe, bin ich auf einen umfassenden Leitfaden gestoßen, der mich endlich auf den richtigen Weg gebracht hat. Miniaturen sind diese kleinen Modelle, die man zusammenbaut und bemalt, vor allem für Tabletop-Spiele wie Warhammer 40K, Age of Sigmar oder Infinity. Sie kommen fast immer unmontiert und unbemalt, und es liegt an uns, ihnen Leben einzuhauchen.
Die Vorbereitung macht den ganzen Unterschied: Man trennt die Teile vom Gussrahmen, schabt die Gussgrate mit einem Bastelmesser ab und trägt dann eine Grundierung auf. Ohne Grundierung haftet die Farbe nicht und reibt sich ab. Nachdem die Miniatur grundiert war, habe ich die Grundtechniken gelernt: Schichten auftragen, Schattieren und Aufhellen, Kantenhighlights, Washes und Trockenbürsten. Genau diese einfachen Handgriffe geben einer Miniatur Tiefe.
Beim Material habe ich meine Fehler erkannt: Gute Pinsel machen wirklich einen Unterschied, und eine Nasspalette hält die Farbe stundenlang verarbeitbar, statt sie in fünf Minuten eintrocknen zu lassen. Bei den Farben investiert man besser in Marken wie Citadel, Vallejo oder Army Painter als in Bastelfarbe, die zu wenig pigmentiert ist.
Am schwersten fiel es mir, mich nicht mehr mit anderen Malern zu vergleichen. Jeder macht in seinem eigenen Tempo Fortschritte, und wirklich besser wird man, indem man regelmäßig malt – und Neues ausprobiert. Etwas anderes als sonst zu bemalen, hat mich enorm vorangebracht.
Quelle: Figurines et Peintures
In seinen Sonntagsvorschauen hat Warhammer Community über Warhammer Tone Pro gesprochen, eine der großen Überraschungen der Big Autumn Preview, die bald in den Verkauf geht. Ich finde, das ist eine interessante Reihe für alle, die regelmäßig Miniaturen bemalen.
Sie umfasst 30 neue Farben, jeweils in fünf Tönen, also insgesamt 150 Farben. Das Ultramar-Blau reicht zum Beispiel von Ultramar Blue 1, dem dunkelsten, bis Ultramar Blue 5, dem hellsten. Laut Artikel liefert die neue Rezeptur direkt aus dem Topf gute Ergebnisse, und dieselbe Farbe lässt sich für Lasuren, Schattierungen, Lichter, Grundierungen und Trockenbürsten verwenden. Die Farben werden als intensiv und leuchtend beschrieben; selbst Gelb und Weiß, die sonst schwierig sind, sollen schon in der ersten Schicht gut decken. Sie werden unverdünnt aufgetragen und verlaufen von selbst für eine gleichmäßige Oberfläche.
Zwei Medien ergänzen die Reihe. Das Shading Medium verringert die Pigmentdichte, ohne Fließverhalten oder Ergebnis zu verändern, sodass jede Tone-Pro-Farbe zu einer Schattierung oder Lasur werden kann. Das Blending Medium verlängert die Trocknungszeit und erleichtert das Verblenden. Außerdem wird ein neues Set Trockenbürsten mit gebogenen Spitzen und dicht gepackten Borsten vorgestellt, mit dem sich die Farbe präzise aufbringen lässt, ohne die Miniatur zu überladen.
Die Maler Ninj0n und Albert Moreto Font haben die Reihe bereits getestet und zeigen sich begeistert. Die Farben sollen weltweit in Tausenden Warhammer-Läden und unabhängigen Hobbyläden erhältlich sein.
Besonders auffällig finde ich die Idee, mit einer einzigen Flasche durch den gesamten Malprozess zu kommen. Wenn das so funktioniert wie versprochen, würden Kauf und Einstieg für Anfänger deutlich einfacher.
Quelle: Warhammer Community
Mir ist ein neuer Beitrag über das Bemalen von Magnus dem Roten, dem Primarchen der Tausend Söhne, aufgefallen, und ich möchte ihn hier nacherzählen. Der Autor, Lasar Dinor, hat das Originalmodell bereits zusammengebaut und grundiert erhalten, es gibt also keine Bausatz-Varianten. Laut ihm braucht Magnus diese aber ohnehin nicht.
Das Farbschema ist klassisch und den offiziellen Artworks nahe. Der Autor erwähnt auch eine Version mit Illidan und leuchtenden Tätowierungen, sieht sie aber eher als Gastauftritt denn als ernsthafte Option. Er hat mit dem Pinsel gemalt, da er keinen Airbrush hat. Die Arbeit ging trotz der Größe der Figur schnell voran, aber er gibt zu, vergessen zu haben, den Prozess zu fotografieren. Zum Größenvergleich ist eine Hand eines Dreadnoughts im Bild.
Technisch gesehen deckt die Hauptfarbe fast die gesamte Figur ab, Schatten gibt es kaum, und die Highlights sind minimal und vor allem auf den Flügeln. Die Flamme des Schwertes hat er grün gemalt. Blau wurde ebenfalls erwogen, doch Grün zieht den Blick stärker an, und blaue Töne hat die Figur ohnehin genug. Die Base hat er mit Schlamm bedeckt, damit sie nicht einfach schwarz wirkt. Die Idee mit magischen Wirbeln hat er auf später verschoben.
Geplant ist, der Hand noch eine Glaskugel hinzuzufügen. Mir gefiel sein ehrliches Fazit: Der gefährlichste Moment kommt, wenn die Figur schon fertig aussieht und die letzten Feinheiten leicht aufgeschoben werden, besonders wenn im Regal viele unbemalte Modelle stehen. Eine vertraute Geschichte für alle, die Miniaturen sammeln. Im Beitrag werden keine Farbnamen genannt; es geht eher um den Ansatz als um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Quelle: DTF
Games Workshop bringt seine neue Warhammer-Tone-Pro-Farbreihe mit einer Artikelserie des 'Eavy-Metal-Teams auf den Markt, und der jüngste Artikel fügt weitere Farben hinzu. Da ich gerne sehe, wie professionelle Maler an ein Modell herangehen, fand ich die ganze Serie lohnenswert.
Die Reihe war eine der Hauptneuheiten der Big Autumn Preview. Sie umfasst 30 neue Farben, die jeweils in fünf leicht verwendbare Töne aufgeteilt sind, also insgesamt 150 Farben. So reicht die Energierüstung der Ultramarines von Ultramar Blue 1, dem dunkelsten, bis Ultramar Blue 5, dem hellsten. Die neue Rezeptur soll direkt aus dem Topf verwendbar sein, und dieselbe Farbe lässt sich zum Lasieren, Schattieren, Aufhellen, Grundieren und Trockenbürsten nutzen. Die Farben sind leuchtend, und selbst Gelb und Weiß sollen in einer Schicht gut decken.
Es gibt außerdem zwei Medien. Das Shading Medium senkt die Pigmentdichte, ohne Fließverhalten oder Finish zu verändern, sodass jede Tone-Pro-Farbe zu einer Schattierung oder Lasur werden kann. Das Blending Medium verlängert die Trocknungszeit für sanfte Übergänge. Ein neues Set Trockenbürsten mit gebogenen Spitzen und dichten Borsten rundet den Start ab.
Neben den Farben veröffentlicht Warhammer Community Interviews mit bekannten Malern wie Roman Lappat, Angelo Di Chello und Kentaro Ikeda, die alle über die Reihe sprechen. Die Artikel von 'Eavy Metal gehen Farbe für Farbe vor und listen auf, welche Töne sie an bestimmten Stellen eines Modells verwendet haben. Ich finde gerade dieses Rezeptformat den praktischsten Teil für Hobbyisten, die die Farben selbst ausprobieren wollen.
Wer Warhammer-Miniaturen sammelt, findet auf diesen Seiten eine gute Gelegenheit, die Töne miteinander zu vergleichen, bevor er entscheidet, welche er kauft.
Quelle: Warhammer Community
Die neue Farbreihe Warhammer Tone Pro bekommt von Games Workshop gerade eine ganze Artikelserie, und der Beitrag zu Grün hat mir besonders gut gefallen, weil er konkrete Rezepte nennt. Nach den Artikeln zu Rot und Gelb zeigt das ‘Eavy-Metal-Team diesmal grüne Miniaturen.
Beim Intercessor der Salamanders ist die Grundfarbe Lustria Green 3, die Schatten kommen mit den Tönen 1 und 2, die Akzente mit 4 und 5. Das Prinzip der Reihe wird dabei gut sichtbar: Jede Farbe gibt es in fünf Abstufungen, sodass man mit einem einzigen Topf Basis, Schatten und Licht abdecken kann.
Der Kriegsdespot ist aufwendiger. Die Rüstung startet mit Green Morkshroom 3, Schatten wieder 1 und 2, Akzente 4 und 5, und als letzte Kanten kommt Blackstone Void 5 dazu. Die Juwelen entstehen mit Seraphon Blue 1 bis 5, der pinke Teil der Gleve mit Eye of Terror 4 und 5, die Hörner mit Dataslate Grey 1 bis 5. Der sichtbare Teil der Schärpe ist in Magnus the Red gehalten.
Die Farben sind laut Artikel ab Samstag vorbestellbar, und man kann sie in Warhammer-Läden und bei unabhängigen Händlern ausprobieren. Für den Folgetag ist ein Beitrag zu Blau angekündigt.
Ich finde dieses Rezeptformat sehr praktisch: Wer eine Armee bemalen will, sieht sofort, welche Töne zusammenpassen, und muss nicht raten, wie viele Abstufungen für einen sauberen Verlauf nötig sind.
Quelle: Warhammer Community
Auf der deutschen Warhammer-Community-Seite ist ein Artikel erschienen, in dem das 'Eavy Metal-Team zeigt, wie sich mit den neuen Tone-Pro-Farben unterschiedliche Blautöne anlegen lassen. Es ist Teil einer kleinen Serie, nach Gelb und Grün ist nun Blau dran. Die Farben sollen in wenigen Tagen vorbestellbar sein, die neue Reihe ab Samstag erhältlich.
Das Prinzip von Tone Pro ist ein nummeriertes System: Jede Farbe hat fünf Töne, wobei 1 am dunkelsten und 5 am hellsten ist. Genau das nutzen die Maler als klassischen Schichtaufbau aus dunklem Grundton, Schattierung und mehreren aufgehellten Stufen.
Gezeigt werden drei Modelle. Die Rüstung eines Ultramarines-Intercessors ist mit Ultramar Blue gemalt: Ton 2 als Basis, Ton 1 für die Schatten, die Töne 3, 4 und 5 zum Aufhellen. Für die Schatten der goldenen Bereiche kommt Carthalos Skin zum Einsatz, für die Metalle Blackstone Void. Bei einem Liberator der Sturmgeschmiedeten Ewigen dient Blue Gorkshroom 1 als dunkler Ton, die Lichter setzen die Töne 3, 4 und 5. Der Liberator der Celestischen Verteidiger kombiniert Green Morkshroom 3 mit Craventhrone Cloak 4 und 5, um eine bläulichere Oberfläche zu erzielen.
Mir gefällt, dass der Artikel konkrete Töne und Reihenfolgen nennt, statt nur Ergebnisfotos zu zeigen. Direkte Zitate der Maler gibt es nicht, es geht rein um die Technik. Wer Tone Pro ausprobieren will, kann die Farben laut Artikel in Warhammer-Läden testen.
Quelle: Warhammer Community
Ich habe einen Einsteigerleitfaden aus dem Blog von 3DJake Svizzera gelesen, veröffentlicht im August 2026, und er erschien mir als guter Ausgangspunkt für alle, die noch nie einen Miniaturenpinsel in der Hand hatten. Die Autoren geben ehrlich zu, keine professionellen Miniaturenmaler zu sein, und das macht die Tipps umso konkreter.
Es beginnt mit der Grundierung: Eine rohe Miniatur sollte nicht direkt bemalt werden. Grundierung gibt es meist als Spraydose, in Schwarz, Weiß oder Grau. Schwarz wirkt dunkler und kontrastreicher, Weiß lässt die Farben heller erscheinen, und Grau ist ein Kompromiss, der für Anfänger passt. Davor empfiehlt der Leitfaden, die Miniatur mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen, weil Trennmittelreste oder Staub verhindern können, dass die Farbe haftet.
Für die Farben reichen spezielle Miniatur-Acrylfarben. Sie fließen in die Gravuren und erzeugen Schatten. Die häufigsten Fehler sind unverdünnte Farbe und zu dicke Schichten: Besser ist etwas Wasser und mehrere dünne Lagen. Man braucht zwei Pinsel, einen größeren für große Flächen und einen feinen für Details. Synthetikpinsel sind günstig und am Anfang völlig ausreichend, Naturhaarpinsel sind eher für erfahrene Maler gedacht. Nach dem Gebrauch sollte man sie mit lauwarmem Wasser auswaschen und liegend trocknen lassen.
Der Leitfaden beschreibt sechs Techniken: den Basisanstrich in mehreren dünnen Durchgängen, das Washing (eine stark verdünnte dunkle Farbe, die sich in den Vertiefungen sammelt und am einfachsten zu erlernen ist), Trockenbürsten zum Hervorheben erhabener Partien wie Fell oder Stein, Layering mit immer helleren Tönen, Highlighting und Kantenhervorhebung mit einem feinen, fast trockenen Pinsel. Laut Artikel braucht eine einfache Miniatur mit Basisanstrich, Wash und Trockenbürsten ein bis zwei Stunden, während Layering und Highlighting deutlich länger dauern.
Besonders gefällt mir die Schlussbotschaft: Teures Equipment braucht man nicht, eine Grundierung, ein paar Grundfarben und ein bis zwei Pinsel genügen. Für den ersten Versuch lohnt sich ein einfaches Modell mit klar definierten Flächen. Der Text steht auf einer Seite, die Materialien verkauft, deshalb gibt es auch Werbung, aber die Tipps gelten für alle.
Quelle: 3DJake Svizzera
Warhammer Community hat gerade eine Malanleitung für die Farbschemata der Legio Custodes in der Horus-Häresie veröffentlicht, die voller konkreter Rezepte steckt. Der Standardlook ist goldene Rüstung mit roten Umhängen, Lendenschurzen und Helmbüschen, abgeleitet von den Farben des Imperators. Drei Unterorden, die Templi, erhalten zusätzlich eigene Varianten.
Für das Standardgold nutzt die Anleitung Retributor Armour als Basis, schattiert mit Darkoath Flesh und Cygor Brown und setzt die Kanten mit Liberator Gold und Stormhost Silver ab. Es gibt außerdem ein helleres Gold, das auf einer Liberator-Gold-Basis aufgebaut ist. Das Rot beginnt mit einer Mephiston-Red-Grundierung, wird mit Barak-Nar Burgundy schattiert und mit Evil Sunz Scarlet betont. Die Lederpteruges und Handschuhe erhalten Khorne Red über Doombull Brown, mit Mischverhältnissen wie 3:1 und 2:1.
Die Varianten machen den Reiz aus. Templi Lictoris ist schwarze schillernde Rüstung mit elfenbeinfarbenen Umhängen. Templi Prudentia ist polierte schwarze Rüstung mit violetten Details aus Phoenician Purple, einer Xereus-Purple-Lasur und Genestealer-Purple-Highlights. Templi Veritas ist blasse Messingrüstung über Runelord Brass mit schwarzen Füllungen. Ein letztes Beispiel zeigt einen goldenen Custodian mit violettem Umhang, der eine langfristige Treue zu den Prudentia andeutet.
Die Techniken bestehen aus Schichtmalerei, Lasuren und Punkt-Highlights, nichts Exotisches. Schön finde ich, dass auch Fahrzeuge gleich behandelt werden: Drei Caladius-Annihilator-Grav-Panzer erscheinen in verschiedenen Farbschemata, einer mit dem Schlachtenehrenzeichen Nordyc, ein anderer mit Maulland Sen. Wer eine Custodes-Armee plant, findet hier eine praktische Farbreferenz, die man sich merken sollte.
Quelle: Warhammer Community
In seiner Sonntagsvorschau hat Warhammer Community die Warhammer-Tone-Pro-Reihe vorgestellt, eine der meist erwarteten Neuheiten der Big Autumn Preview. Die neuen Farben kommen bald, und sie wirken wie eine interessante Veröffentlichung für alle, die Miniaturen bemalen.
Die Reihe umfasst 30 neue Farben, und jede ist in fünf nummerierten Tönen erhältlich, von 1 (dem dunkelsten) bis 5 (dem hellsten), also insgesamt 150 Farben. Für die Energierüstungen der Ultramarines verwendet man zum Beispiel Ultramar Blue 1 bis Ultramar Blue 5. Mit den Farben sollen sich Lasuren, Schattierungen, Lichter, Grundierungen und Trockenbürsten umsetzen lassen, und schwierige Farben wie Gelb und Weiß sollen in einer Schicht gut decken. Sie werden unverdünnt aufgetragen und verlaufen von selbst für eine gleichmäßige Oberfläche.
Zwei Medien gehören zur Reihe. Das Shading Medium verringert die Pigmentdichte, ohne Fließverhalten oder Endergebnis zu verändern, sodass jede Tone-Pro-Farbe zu einer Schattierung oder Lasur werden kann. Das Blending Medium verlängert die Trocknungszeit, damit sich Farben leichter verblenden lassen. Außerdem sind neue Trockenbürsten geplant.
Die Community-Maler Ninj0n und Albert Moreto Font haben die Reihe bereits getestet und zeigen sich begeistert. Die Farben sollen in Tausenden Warhammer-Läden und bei unabhängigen Händlern weltweit erhältlich sein.
Besonders gefällt mir das nummerierte Tonsystem. Wenn man weiß, dass 1 der Schatten und 5 das Licht ist, muss man nicht lange nach passenden Mischungen suchen. Ich denke, das kann auch denen helfen, die zum ersten Mal lernen, in Schichten zu malen.
Quelle: Warhammer Community
Auf der offiziellen Warhammer-Informationsseite wurden die neuen Inhalte für September in der Online-Lernreihe „Warhammer-Akademie“ angekündigt. Da das Update für alle interessant ist, die mit dem Bemalen von Miniaturen anfangen möchten, fasse ich es hier zusammen.
Die Akademie ist ein Online-Programm für alle, die ihre Warhammer-Fähigkeiten verbessern und Sicherheit gewinnen möchten, und jeden Monat kommen neue Inhalte dazu. Laut dem Artikel startete sie am 21. Juli, die Inhalte für August erschienen am 28. August und die Ausgabe für September wurde am 29. September veröffentlicht.
Das Thema im September lautet „Brutale und listige Orks“. Die Inhalte umfassen eine Lektion über die Orkklans, eine Lektion zum Bemalen der berüchtigten grünen Orkhaut, zwei Anleitungsvideos mit den Farbsets der Plus Paints sowie Tipps für eine erste Armee in Warhammer 40.000. Die Videos behandeln die Sets „Ork Boyz & Farbe“ und „Space Marine Intercessors & Farbe“.
Persönlich finde ich es interessant, dass die grüne Haut eine eigene Lektion bekommt. Im Artikel werden allerdings weder konkrete Farbnamen noch Schritte genannt, der tatsächliche Inhalt muss also in der Akademie selbst geprüft werden. Für Oktober sind weitere Inhalte angekündigt, und wer persönlich beraten werden möchte, kann sich laut Artikel an den nächsten Warhammer-Laden wenden.
Quelle: Warhammer Community
In seiner Sonntagsvorschau hat Warhammer Community die Warhammer-Tone-Pro-Reihe aufgegriffen, eine der großen Neuheiten der Big Autumn Preview. Das ist, was ich als jemand, der gern Miniaturen bemalt, daraus mitnehme.
Die Reihe umfasst 30 neue Farben, die jeweils in fünf leicht zu verwendenden Tönen erscheinen, insgesamt also 150 Farben. Bei den Energierüstungen der Ultramarines beginnt man zum Beispiel mit Ultramar Blue 1, dem dunkelsten, und geht bis Ultramar Blue 5, dem hellsten. Die neue Rezeptur soll direkt aus dem Topf gute Ergebnisse liefern, und dieselbe Farbe lässt sich für Lasuren, Schattierungen, Lichter, Grundierungen und Trockenbürsten verwenden. Die Farben sind kräftig: Selbst Gelb und Weiß, die als schwierig gelten, sollen schon in einer Schicht gut decken. Sie verlaufen außerdem von selbst für eine gleichmäßige Oberfläche.
Zwei Medien ergänzen die Reihe. Das Shading Medium verringert die Pigmentdichte, ohne Fließverhalten oder Endergebnis zu verändern, sodass jede Tone-Pro-Farbe zu einer Schattierung oder Lasur werden kann. Das Blending Medium verlängert die Trocknungszeit und erleichtert das Verblenden. Außerdem sind neue Trockenbürsten mit gebogenen Spitzen und dicht gepackten Borsten geplant.
Community-Maler wie Ninj0n und Albert Moreto Font, dreifacher Gewinner des Slayer-Schwerts, haben die Reihe bereits getestet und zeigen sich begeistert. Die Farben sollen in Tausenden Warhammer-Läden und bei unabhängigen Händlern erhältlich sein.
Interessant finde ich die Idee eines nummerierten Tonsystems: Man wählt eine Farbe, weiß, dass 1 der Schatten und 5 das Licht ist, und muss nicht nach Mischungen suchen.
Quelle: Warhammer Community