Füllfederhalter & Tinte

Drei Tinten für drei Lieblingsfüller

Ein aktueller Beitrag von The Gentleman Stationer gehört zu einer Reihe, in der der Autor zehn Füller auswählt, die er behalten würde, und jedem eine Tinte zuordnet. Diese Folge stellt drei Kombinationen vor, und die Überlegungen dahinter machen den Text lesenswert.

Die erste ist die Platinum Classic Citrus Black in einem Montblanc 146 mit einer Stub-Feder in Mittel. Die Tinte ist im nassen Zustand hellgelb und trocknet zu einem dunklen Grüngold. Da es sich um eine Eisengallustinte handelt, bindet sie sich ans Papier und dunkelt beim Trocknen nach, was auch den feuchten Fluss einer Stub-Feder bändigt. Der Autor sagt, sie funktioniere auf allem außer dem dünnsten Kopierpapier.

Die zweite ist die Maruzen Athena Blue in einem Pilot Custom 823 mit einer Blade-Schliff-Feder in Mittel. Es ist ein dunkleres Blau, fließt gut und ist wasserfest: In einem Test lief die Tinte kaum, nachdem eine Seite eine volle Minute unter den Wasserhahn gehalten wurde. Diese Tinte wird nur in den Maruzen-Geschäften in Tokio verkauft, nicht online. Der Autor bevorzugt in diesem Füller Blau oder Blauschwarz, weil sich sein Vakuum-Füllsystem nur schwer vollständig reinigen lässt.

Die dritte ist die Taccia Ukiyo-e Hiroshige Ruri in einem Pelikan M800 mit einer Perspective-Schliff-Feder in Mittel. Es ist ein leuchtendes Blau mit ausgewogenem Fluss und schnellem Trocknen; auf bestimmten gestrichenen Papieren zeigt sich ein roter Schimmer, der die Farbe aber nie überdeckt.

Ich mag, dass die Auswahl praktisch ist und nicht nur hübsch: Lichtbeständigkeit, Reinigung und das Verhalten auf dem Papier spielen alle eine Rolle. Der Text hat mich auch neugierig auf Eisengallustinten im Allgemeinen gemacht.

Quelle: The Gentleman Stationer

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