Caudexpflanzen

Pachypodium, Agave, Anzucht aus Samen und Bewurzelung.

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Mein Tylecodon cacalioides: wie ich seinen Caudex zum Dickerwerden gebracht habe

Seit ich mich für caudiciforme Pflanzen begeistere, ist der Tylecodon cacalioides zu einem meiner Lieblinge geworden. Er stammt aus den Trockengebieten Südafrikas, und was mich am meisten fesselt, sind sein dicker Caudex und diese Äste, die wie lebende Skulpturen aussehen. Außerdem verläuft sein Zyklus genau umgekehrt, als man erwarten würde: Er wächst im Winter und ruht im Sommer, also muss man lernen, ihn richtig zu lesen.

Als Erstes habe ich gelernt, dass er Licht liebt. Zu Hause steht er an einem sehr hellen Fenster, mit sanfter direkter Sonne oder hellem indirektem Licht. Das Gießen hängt von der Jahreszeit ab: In seiner Wachstumsphase, von Winter bis Frühling, gieße ich mäßig und lasse das Substrat zwischen den Wassergaben abtrocknen. Im Sommer, wenn er in die Ruhephase geht und seine Blätter abwirft, höre ich fast ganz mit dem Gießen auf: einmal im Monat oder seltener. Zu viel Wasser ist der Feind Nummer eins dieser Pflanzen.

Als Substrat verwende ich eine Kakteen- und Sukkulentenerde, der ich groben Sand oder Perlite beimische, damit sie gut drainiert. Hitze verträgt er problemlos, starke Fröste aber nicht: Im Winter achte ich darauf, dass es nicht unter 5 °C geht. Gedüngt wird nur in der Wachstumsphase, mit einem Kakteendünger in halber Dosierung.

Was mich, wie jeden Caudex-Fan, am meisten umtreibt, ist, den Caudex dicker werden zu lassen. Das funktioniert bei mir: regelmäßiges Gießen ohne Staunässe während der Wachstumsphase, viel Licht für kompakten Wuchs, schwache Äste zurückschneiden, damit die Energie in den Stamm geht, und ein nicht zu großer Topf. Bei jedem Umtopfen, alle zwei bis drei Jahre, lege ich die Basis ein wenig frei, damit sie Licht bekommt, und verwende einen stickstoffarmen Dünger mit viel Kalium und Phosphor.

Einen Tylecodon zu pflegen ist eine Übung in Geduld, aber zuzusehen, wie sich dieser dicke Stamm nach und nach formt, gehört zu den lohnendsten Dingen, die mir dieses Hobby geschenkt hat. Wenn du Caudexpflanzen magst, kann ich ihn dir nur wärmstens empfehlen.

Quelle: Caudexista
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Wüstenrose pflegen: So blüht sie üppig

Das Gartenjournal hat im Juli 2026 einen Pflegeratgeber zur Wüstenrose (Adenium obesum) veröffentlicht. Sie ist ein Strauch mit verdicktem Stamm, dem Caudex, der Wasser speichert. Im Zimmer bleibt sie meist bei 30 bis 50 cm, die glockenförmigen Blüten erscheinen von April bis Juli in Weiß, Rosa, Rot oder Violett.

Sie braucht viel Licht und Wärme. Im Sommer darf sie ins Freie, sollte aber langsam an die Sonne gewöhnt werden und nicht unter 15 °C kommen. Im Winter sind 12 bis 15 °C richtig, nicht unter 10 °C.

Beim Substrat empfiehlt der Artikel ein Gemisch aus Zimmerpflanzenerde und Sand (80:20). Samenechte Pflanzen vertragen Kakteenerde besser, veredelte Pflanzen kommen mit Kübelerde zurecht. Im Herbst wird weniger gegossen, im Winter fast gar nicht, ab März wieder mehr. Ein schlaffer, gummiartiger Stamm zeigt Wassermangel an. Gedüngt wird von März bis Oktober alle zwei bis drei Wochen mit Kakteendünger.

Die Winterruhe mit Blattverlust ist normal und fördert die Blüte im nächsten Jahr. Der Milchsaft ist giftig, deshalb gehört die Pflanze nicht in Reichweite von Kindern und Haustieren.

Mir gefällt, dass der Text den Unterschied zwischen samenechten und veredelten Pflanzen erklärt, denn bei der Erdwahl wird das oft übersehen.

Quelle: Gartenjournal
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Agave: pflanzen, pflegen und kombinieren

Die Agave stammt aus Mexiko und den angrenzenden Trockengebieten. Sie bildet eine Rosette aus fleischigen, oft gezähnten Blättern, die in einem sehr spitzen Dorn enden, in Farbtönen von graugrün bis stahlblau. Je nach Art wird sie 20 bis 30 cm bis über 2 m hoch. Für Liebhaber wasserspeichernder Pflanzen ist sie eine sehr nützliche Verwandte: wenig Pflege, aber ein echter Charakter.

Entscheidend ist die Drainage. Der Ratgeber von Jardiner Malin erklärt, dass die meisten Verluste eher von zu viel Wasser im Winter herrühren als von der Kälte. Empfohlen werden mindestens 6 Stunden volle Sonne am Tag, ein steiniger oder sandiger Boden mit 30 bis 50 % Drainagematerial (grober Sand, Bims, kalkfreier Splitt) und in feuchtem Klima ein mineralischer Hügel von 20 bis 30 cm, der die Rosette erhöht. Eine mineralische Mulchschicht wärmt den Boden und setzt die Pflanze in Szene.

Im Topf liegt das empfohlene Substrat bei etwa 50 % Kakteenerde, 30 % Bims oder Splitt und 20 % grobem Sand, in einem schweren, durchlöcherten Topf, der 20 bis 30 % breiter ist als die Rosette. Überwintert wird frostfrei und sehr hell bei 5 bis 10 °C, mit nahezu keinem Gießen. In der Saison wird von Mai bis September mäßig gegossen, wobei der gesamte Ballen austrocknen darf.

Was die Winterhärte betrifft, vertragen A. parryi und A. ovatifolia bis -12/-15 °C im trockenen Boden, während A. attenuata nicht unter -2 °C toleriert. Viele Agaven sind monocarp: Sie blühen nur einmal, danach stirbt die Mutterrosette ab und hinterlässt Ableger, die man im Frühjahr oder Sommer abtrennt und 3 bis 7 Tage abtrocknen lässt, bevor man sie einpflanzt.

Zu beachten sind Fäulnis, Schildläuse und in Risikogebieten der Agavenrüssler. Die Pflanze sollte man mit dicken Handschuhen und einer Schutzbrille anfassen, denn der Endstachel verzeiht keinen Fehler.

Quelle: Jardiner Malin
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Wüstenrose (Adenium): Anbau und Pflege

Im September 2026 hat Jardiner Malin sein Porträt der Adenie (Adenium obesum) aktualisiert, einer Sukkulente aus ariden Regionen, die wegen ihres geschwollenen, wasserspeichernden Caudex geschätzt wird.

Sie braucht einen sehr hellen Standort, idealerweise ein Süd- oder Ostfenster; ohne genug Licht wird sie lang und blüht kaum. Das Substrat muss sehr gut drainieren, etwa Universalerde mit Sand oder Bims oder eine Kakteenerde. Der Topf braucht Abzugslöcher und sollte nur wenig breiter sein als der Caudex; im Frühling sollte man alle zwei bis drei Jahre umtopfen.

Nach draußen kommt sie nur zwischen Mai und September, schrittweise, und die Temperatur darf nie unter 10 °C fallen. Gegossen wird sparsam, nur wenn das Substrat trocken ist, und im Winter weniger, denn zu viel Wasser ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule. Während des Wachstums alle vier bis sechs Wochen mit einem Blühpflanzen- oder Kakteendünger düngen, im Herbst und Winter damit aufhören.

Aussaat ist die gängigste Methode, aber langsam; Stecklinge blühen schneller, bilden aber nicht den typischen Caudex. Dass im Winter Blätter abfallen, ist normal, solange der Caudex fest bleibt. Die ganze Pflanze ist giftig, wenn man sie verschluckt.

Die Bemerkung zu den Stecklingen bleibt mir am ehesten im Gedächtnis: Wer einen schönen Caudex möchte, muss über den Samen gehen.

Quelle: Jardiner Malin
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Sechs Caudex-Pflanzen, die sich leicht zu Hause halten lassen

Ein Caudex ist die verdickte, oft verholzte Basis von Spross oder Wurzelhals, in der die Pflanze Wasser und Nährstoffe speichert. Wegen dieser flaschenartigen Form sind Caudex-Pflanzen bei Sammlern sehr beliebt. In der neuen Auswahl von Botanichka hat mir gefallen, dass nicht nur Raritäten, sondern auch recht gut erhältliche Arten dabei sind.

Die Liste umfasst sechs Pflanzen. Die Wüstenrose (Adenium) stammt aus Afrika und Arabien und hat einen dicken Caudex sowie große Blüten, die an Rosen oder Trompeten erinnern. Der Flaschenbaum (Brachychiton) aus Australien wächst langsam, hat einen glatten graugrünen Stamm und verzeiht Fehler beim Gießen recht gut. Die Dioscorea besitzt einen rauen, halb im Boden steckenden Caudex, der an Elefantenhaut erinnert, und einen ausgeprägten Jahreszyklus mit einer Ruhephase, in der nur der Caudex lebendig bleibt.

Danach folgen Pachypodium, ein Sukkulent aus Madagaskar mit dicker, bedornter Sprossachse und langen schmalen Blättern, die ihm das Aussehen einer Palme verleihen; Jatropha podagrica mit flaschenförmigem Caudex, ahornähnlichen Blättern und korallenroten Blütenständen; und Dorstenia, deren Caudex oft flach wie eine Scheibe ist.

Die Pflegeregeln sind im Großen und Ganzen gleich. Gießen Sie reichlich, aber selten, und lassen Sie das Substrat fast vollständig austrocknen; stellen Sie die Pflanzen hell auf, am besten an ein Südfenster; verwenden Sie ein lockeres, nährstoffarmes Substrat mit Drainagezusätzen und flache Töpfe mit großen Abzugslöchern. Die größten Feinde sind Wurzelfäule, Spinnmilben und Wollläuse. Blattabwurf während der Ruhezeit ist normal.

Für mich ist die wichtigste Erkenntnis des Artikels: Caudex-Pflanzen verzeihen Vergesslichkeit beim Gießen weit eher als übertriebene Fürsorge.

Quelle: Botanichka
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Rundgang durch gängige Caudex-Pflanzen: von der Beaucarnea bis zur Felsenfeige

Planet Desert hat im Mai 2026 seinen Überblick über Caudex-Pflanzen aktualisiert, der sich gut als erste Landkarte des Hobbys eignet. Ein Caudex ist ein über dem Boden verdickter Stamm oder eine Wurzel, die Wasser speichert. Die Pflanzen heißen auch caudiciform oder pachycaul, und die meisten stammen aus trockenen Regionen Mexikos oder Afrikas.

Die Liste umfasst Beaucarnea recurvata (Elefantenfuß), Jatropha podagrica (Buddha-Bauch), Pachypodium lamerei (Madagaskar-Palme), Euphorbia stellata (Medusenhaupt), Ficus petiolaris (Felsenfeige, im Zimmer etwa 2 m hoch und gut für Bonsai geeignet), Fockea edulis und Adenium obesum, das die Seite als giftig kennzeichnet.

Die Grundpflege ist einfach: Im Frühling und Sommer regelmäßig gießen, aber zwischen den Güssen die Erde antrocknen lassen; im Winter nur minimal gießen; gut drainierenden sandigen Boden oder Kakteenerde verwenden; volle Sonne geben; und daran denken, dass die meisten nicht frosthart sind. Zur Vermehrung eignen sich Samen am besten.

Die FAQ behandelt einen weichen Adenium-Caudex, der durch Wasserverlust, Transportschäden, Pilzbefall der Wurzeln, verdichtete Erde oder einen zu großen Topf entstehen kann. Zur Rettung entfernt man Blätter und Blüten, schneidet faulige Wurzeln ab, bestäubt die Schnittstellen mit Kalkpulver und lässt die Pflanze mindestens zwei Tage in der Sonne trocknen.

Als Ausgangspunkt für die Wahl der nächsten Pflanze finde ich das sehr hilfreich.

Quelle: Planet Desert
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Elefantenfuß: der Flaschenbaum, der kaum Wasser braucht

Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata), auch Flaschenbaum oder Wasserpalme genannt, ist eine der unkompliziertesten Pflanzen mit verdickter Stammbasis. Die Basis speichert Wasser, deshalb verzeiht er Vergessen besser als zu viel Fürsorge. Er ist nicht giftig, wächst im Zimmer auf etwa 1,5 Meter und trägt bis zu 50 cm lange, graugrüne Blätter. In den trockenen Wäldern Mexikos kann er bis zu 9 Meter hoch und über 350 Jahre alt werden – eine Zahl, die ich ziemlich beeindruckend finde.

Er mag es sehr hell bis sonnig, am besten am Süd- oder Westfenster; die pralle Mittagssonne wird im Sommer mit einer Gardine gemildert. Im Sommer darf er hinaus, sobald er an die Sonne gewöhnt ist. Unter 8 °C Außentemperatur muss er zurück ins Haus. Im Winter sind 10 bis 15 °C ideal, unter 7 °C verträgt er nicht, und Zugluft sollte man meiden.

Gegossen wird, wenn die Erde zwischen den Gaben vollständig abgetrocknet ist: im Frühjahr und Sommer etwa alle 14 Tage, im beheizten Raum im Herbst und Winter ungefähr einmal im Monat, bei kühler Überwinterung fast gar nicht. Gedüngt wird nur in der warmen Jahreszeit, einmal im Monat mit halber Dosis Kakteen- oder Grünpflanzendünger. Als Substrat eignet sich durchlässige Kakteenerde mit viel grobem Sand.

Umgetopft wird nur alle drei bis fünf Jahre, am besten zwischen Mitte Februar und Ende März, in einen flachen Topf mit Drainage. Gelbe, weiche Blätter deuten meist auf Staunässe hin, braune Spitzen auf Wassermangel oder trockene Luft. Vermehren lässt sich der Elefantenfuß am besten über Samen oder Nebensprosse; Stecklinge aus dem Stamm wurzeln laut Artikel kaum.

Spannend finde ich den Hinweis, dass ein Rückschnitt im Frühjahr Seitentriebe fördert – die Schnittstelle sollte mit Wundverschluss oder Wachs geschützt werden.

Quelle: Gartenjournal
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Pachypodium lamerei, die Madagaskarpalme: Licht, Gießen und ein Winter ohne Blätter

Pachypodium lamerei gehört zu den Klassikern, die fast jeder irgendwann kauft. Obwohl sie Madagaskarpalme heißt und wie eine stachelige Palme aussieht, ist sie ein Sukkulent aus der Familie der Hundsgiftgewächse und kein Kaktus. Ein Pflegeratgeber, den ich gefunden habe, fasst das Wesentliche gut zusammen.

In ihrer Heimat kann sie 3 bis 4 Meter hoch werden, im Topf bleibt sie meist zwischen 30 Zentimetern und 1,5 Metern. Sie braucht viel Licht und Wärme, mit Tagestemperaturen von 20 bis 30 Grad; unter etwa 15 Grad kann sie die Blätter verlieren und in die Ruhephase gehen. Dass sie im Winter kahl wird, ist normal, und sie treibt wieder aus, sobald es warm wird.

Das Gießen ist der heikle Punkt. Da sie Wasser im Stamm speichert, verträgt sie Trockenheit besser als Staunässe. Im Frühling und Sommer ein- bis zweimal pro Woche gießen und das Substrat zwischendurch abtrocknen lassen; im Herbst und Winter alle zwei Wochen oder gar nicht, wenn sie ruht. Der Artikel nennt Wurzelfäule als Haupttodesursache dieser Art.

Als Substrat schlägt er eine luftige Mischung aus schwarzer Erde, Lauberde und Tepojal vor, alternativ eine Kakteenerde mit Kies oder Bims. Alle zwei bis drei Jahre umtopfen, und wegen der Dornen besser Handschuhe tragen. Gedüngt wird nur im Frühling und Sommer, mit Kakteendünger in halber Dosis einmal im Monat.

Zur Vermehrung rät der Text, die Samen vor der Aussaat im Frühling 24 Stunden einzuweichen. Gut gefällt mir, dass der Text klar sagt, was dieser Pflanze am meisten zusetzt: zu viel Wasser und zu wenig Licht.

Quelle: JardineriaOn
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Madagaskarpalme pflegen: viel Licht, wenig Wasser, ein warmer Winter

Die Madagaskarpalme (Pachypodium lamerei) ist keine echte Palme, sondern eine Sukkulente aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Im Handel heißt sie auch Dickfuß oder Palmenkaktus. Mich reizt an ihr vor allem der verdickte, dornige Stamm, der als Wasserspeicher dient: Im Zimmer kann er etwa 30 cm Durchmesser erreichen, und die Pflanze wird meist bis zu zwei Meter hoch – in ihrer Heimat Madagaskar sind es bis zu acht Meter.

Beim Standort gilt: so hell und warm wie möglich, ideal ist ein Südfenster. Im Sommer darf sie ins Freie, sollte aber langsam an die direkte Sonne gewöhnt werden, sonst drohen Verbrennungen. Wohl fühlt sie sich bei 18 bis 30 °C; im Winter sollte es nicht unter 15 °C fallen. Frost verträgt sie nicht, deshalb gehört sie vor dem ersten Frost ins Haus.

Das Substrat muss durchlässig und locker sein, zum Beispiel eine Mischung aus Kakteenerde, Blumenerde und Sand, dazu eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton. Gegossen wird sparsam: Die Oberfläche darf zwischen den Gaben abtrocknen, Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule. In der Wachstumszeit von Frühjahr bis Herbst darf es etwas mehr sein, im Winter nur so viel, dass das Substrat leicht feucht bleibt. Von April bis September wird alle zwei bis vier Wochen mit verdünntem Kakteendünger gedüngt.

Umgetopft wird alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr, der neue Topf nur etwa zwei Zentimeter größer. Wichtig: Handschuhe tragen und den Stamm schützen, denn der Milchsaft reizt die Haut, und die ganze Pflanze ist wegen ihrer Cardenolide giftig – bei Kindern und Haustieren im Haushalt also Vorsicht. Vermehren lässt sie sich über Samen bei 25 bis 30 °C oder, einfacher, über Stecklinge von Seitentrieben.

Dass die Blätter im Winter abfallen, ist laut Artikel normal – die Pflanze ruht und treibt im Frühjahr wieder aus. Häufigste Schädlinge sind Schildläuse und Spinnmilben, hier hilft höhere Luftfeuchtigkeit und Abwischen der befallenen Stellen.

Quelle: Gartenjournal
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Adenium pflegen in 9 einfachen Tipps: Erde, Licht, Wasser und Form des Caudex

Top Tropicals hat gerade einen Pflegeratgeber für Adenium (Wüstenrose, Impalalilie) veröffentlicht. Die Kernaussage beruhigt: Die meisten Probleme entstehen durch zu viel Wasser, zu wenig Licht oder die falsche Erde.

Bei der Erde empfiehlt der Ratgeber ein sehr schnell abfließendes, luftiges Substrat und warnt vor schweren Torfmischungen. Die eigene Rezeptur besteht aus Blumenerde und grobem Bausand im Verhältnis 50:50; Lavagestein oder Holzkohle lassen sich ergänzen. Da Adenium leicht alkalischen Boden mag, können Muscheln an der Oberfläche helfen, den pH-Wert zu erhöhen. Am besten verwendet man flache, unglasierte Tontöpfe, die etwa der Größe des Wurzelballens entsprechen.

Beim Licht gilt: volle Sonne ist ideal, nur in sehr heißen Klimaten schützt helles, gefiltertes Licht die Blätter und verlängert die Blüte. Gießen Sie durchdringend und lassen Sie die Erde danach vollständig abtrocknen. Übermäßigen Regen sollte die Pflanze nicht abbekommen. In der Wachstumsphase kann man sparsam einen Blühdünger mit viel Phosphor geben, aber nie auf den Caudex. In der winterlichen Ruhephase wird nicht gedüngt.

Der Caudex-Tipp hat mir am besten gefallen: Bei jedem Umtopfen die Pflanze etwas höher einsetzen, damit der Caudex allmählich höher sitzt. Der Ratgeber weist außerdem darauf hin, dass aus Samen gezogene Pflanzen 2 bis 3 Jahre bis zur Blüte brauchen und oft nicht sortenecht sind, während veredelte Pflanzen auf einem ausgebildeten Caudex verlässlich blühen.

Ich schätze Ratgeber, die die Pflege von Adenium erst einmal auf drei Prüfpunkte reduzieren: Wasser, Licht und Erde.

Quelle: Top Tropicals Garden Blog
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Caudiciforme Pflanzen: So bleibt der geschwollene Caudex gesund

Manche Pflanzen speichern Wasser an der Basis ihres Stängels und bekommen dadurch diese Flaschen- oder Schildkrötenform, der Sammler nur schwer widerstehen können. Ich habe einen praktischen Ratgeber zur Pflege gelesen, und das Wichtigste daraus: Sie sind robust, aber der Caudex fault schnell, wenn zu viel gegossen wird oder die Drainage schlecht ist.

Der Ratgeber betont, dass man sich beim Gießen nach dem Wachstumszyklus der jeweiligen Art richten soll. In der aktiven Wachstumsphase sollten die oberen 3 bis 4 Zentimeter des Substrats antrocknen dürfen; in der Ruhephase nur minimal gießen oder gar nicht, solange der Caudex fest bleibt. Ein einfacher Trick dafür: einen Holzstab etwa 3 Zentimeter tief in die Erde stecken und so die Feuchte prüfen, bevor man gießt.

Für das Substrat empfiehlt er eine sehr luftige Mischung aus einem organischen und einem mineralischen Anteil (Flusssand, Perlite oder Bims) sowie breite, flache Töpfe mit guten Abzugslöchern. Der Caudex darf teilweise aus der Erde herausschauen; man sollte ihn aber nicht zu tief eingraben oder ihn beschneiden.

Genannt werden unter anderem Adenium obesum, Pachypodium lamerei, Dioscorea elephantipes, Stephania erecta und Fockea edulis. Bei Adenium rät der Text, die Triebspitzen zu entfernen, wenn man eine Verzweigung möchte. Bei Dioscorea weist er darauf hin, dass sich der Zyklus je nach Klima umkehren kann, das Gießen sollte sich also danach richten, wann die Pflanze austreibt oder ihre Blätter verliert.

Außerdem warnt der Ratgeber vor typischen Schädlingen (Wollläuse, Spinnmilben und Schnecken) und empfiehlt Frostschutz. Ich halte ihn für einen guten Einstieg für alle, die mit Caudiciformen anfangen, auch wenn die Gießintervalle nur Richtwerte sind und an das eigene Klima angepasst werden sollten.

Quelle: JardineriaOn