Home-Assistant-Wandpanel auf ESP32-P4: Kann es ein Tablet ersetzen?
Pavel Loktev hat auf Habr einen Test veröffentlicht, nachdem er eine Woche mit dem Wandpanel Elecrow CrowPanel auf Basis des ESP32-P4 gelebt hat, und hinterfragt, wozu so ein Gerät überhaupt gut ist. Mich hat die Ehrlichkeit seiner Schlussfolgerungen beeindruckt, daher gebe ich die wichtigsten Punkte weiter.
Das Gerät hat einen 10,1-Zoll-Bildschirm mit 1024×600 Pixeln, 32 MB PSRAM, 16 MB Flash, einen kapazitiven Touchsensor, Audio, einen SD-Slot und GPIOs. Die Firmware ist geschlossen, es handelt sich also eher um ein fertiges Produkt als um eine Entwicklungsplattform. Das Panel arbeitet als Client: Auf dem Home-Assistant-Server installiert man ein Add-on und gibt dann am Panel selbst Serveradresse, Benutzername und Passwort ein. Danach zeigt es ein normales HA-Dashboard an, ohne dass eine eigene Oberfläche entworfen werden muss.
Der Autor liefert Messwerte. Vom Kaltstart bis zum funktionierenden Dashboard vergehen etwa 20 Sekunden. Vom Tastendruck bis zur Statusänderung dauert es 0,7 bis 0,8 Sekunden, und das Wechseln eines Tabs bis der Block bereit ist, 1,1 bis 1,3 Sekunden. Der Befehl wird fast sofort gesendet, die visuelle Bestätigung auf dem Display kommt aber spürbar später. Schieberegler funktionieren gut, auch Kameras und Medienwiedergabe hat er getestet.
Bei den Alternativen bleibt er ebenfalls ehrlich. Ein Tablet ist schneller und vielseitiger, braucht aber Halterung, Stromversorgung und Kiosk-Modus. ESPHome mit LVGL ist günstiger, die Oberfläche muss man aber selbst bauen und pflegen. Fertige Panels wie das Sonoff NSPanel lösen Gehäuse und Stromversorgung, benötigen aber oft Fremdfirmware. CrowPanel ist der Mittelweg: ein Dashboard für Handy, PC und Wand.
Als Nachteile nennt der Autor die geringere Leistung, eine für dichte Dashboards zu kleine Auflösung und die geschlossene Firmware. Ein eingebauter Akku fehlt. Sein Fazit: Das ist kein Ersatz für das Tablet, sondern für die Bedienfernbedienung im Eingang, in der Küche oder in der Garage. Mir gefiel seine Formulierung über einen Schalter mit großem Display, die halte ich für sehr treffend.
Quelle: Habr
Das Gerät hat einen 10,1-Zoll-Bildschirm mit 1024×600 Pixeln, 32 MB PSRAM, 16 MB Flash, einen kapazitiven Touchsensor, Audio, einen SD-Slot und GPIOs. Die Firmware ist geschlossen, es handelt sich also eher um ein fertiges Produkt als um eine Entwicklungsplattform. Das Panel arbeitet als Client: Auf dem Home-Assistant-Server installiert man ein Add-on und gibt dann am Panel selbst Serveradresse, Benutzername und Passwort ein. Danach zeigt es ein normales HA-Dashboard an, ohne dass eine eigene Oberfläche entworfen werden muss.
Der Autor liefert Messwerte. Vom Kaltstart bis zum funktionierenden Dashboard vergehen etwa 20 Sekunden. Vom Tastendruck bis zur Statusänderung dauert es 0,7 bis 0,8 Sekunden, und das Wechseln eines Tabs bis der Block bereit ist, 1,1 bis 1,3 Sekunden. Der Befehl wird fast sofort gesendet, die visuelle Bestätigung auf dem Display kommt aber spürbar später. Schieberegler funktionieren gut, auch Kameras und Medienwiedergabe hat er getestet.
Bei den Alternativen bleibt er ebenfalls ehrlich. Ein Tablet ist schneller und vielseitiger, braucht aber Halterung, Stromversorgung und Kiosk-Modus. ESPHome mit LVGL ist günstiger, die Oberfläche muss man aber selbst bauen und pflegen. Fertige Panels wie das Sonoff NSPanel lösen Gehäuse und Stromversorgung, benötigen aber oft Fremdfirmware. CrowPanel ist der Mittelweg: ein Dashboard für Handy, PC und Wand.
Als Nachteile nennt der Autor die geringere Leistung, eine für dichte Dashboards zu kleine Auflösung und die geschlossene Firmware. Ein eingebauter Akku fehlt. Sein Fazit: Das ist kein Ersatz für das Tablet, sondern für die Bedienfernbedienung im Eingang, in der Küche oder in der Garage. Mir gefiel seine Formulierung über einen Schalter mit großem Display, die halte ich für sehr treffend.
Quelle: Habr
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