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Evercade Nexus im Test: 199-Dollar-Handheld für Modulkassetten mit großem Display

Retro Dodo hat seinen Test des Evercade Nexus veröffentlicht, eines Handhelds, das weiterhin mit physischen Modulen läuft. Es kostet 199 $ / 169 £ / 199 € und soll Ende Oktober 2026 erscheinen, gebündelt mit einem Banjo-Kazooie-Doppelpack, der laut dem Tester speziell für das Nexus gemacht wurde.

Die Ausstattung ist für den Preis solide: ein 5,89 Zoll großes IPS-Display mit 840x512 Pixeln und über 500 Nits, ein Quad-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, 512 MB RAM, ein 5000-mAh-Akku, Wi-Fi 6, Dual-Joysticks mit L3/R3-Klick, USB-C-Ladeanschluss und eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. Einen HDMI- oder anderen Videoausgang gibt es nicht, auch keine Ruhemodus-Funktion.

Der Tester vergibt insgesamt 9 von 10 Punkten und lobt besonders das Display (9,5), die Bedienung und die Emulationsqualität einschließlich des originalgetreuen Slowdowns. Evercade hat über 80 lizenzierte Module, die jeweils 20 bis 40 $ kosten.

Es gibt auch echte Nachteile. Die Menütaste hängt etwa jedes vierte Mal, drahtloser Ton hat rund eine halbe Sekunde Latenz, einige Neo-Geo-Module flackern beim Start kurz grün, der Start dauert über 30 Sekunden und die Akkulaufzeit liegt bei etwa 3 bis 5 Stunden. Außerdem haben die Trigger wenig Hub.

Ich finde die Idee eines Handhelds, das um physische, lizenzierte Module herum gebaut ist, erfrischend in einer Zeit voller Emulationsboxen. Der Tester erwartet, dass Software-Updates die wichtigsten Fehler beheben, und ich warte diese Updates ab, bevor ich mir selbst ein Urteil bilde.

Quelle: Retro Dodo

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