Ein Mini-Faltkonusgehäuse im Fostex-Stil um einen Zwei-Dollar-Lautsprecher
Ein kleines Lautsprecherprojekt hat mir beim Lesen viel Freude gemacht: ein Mini-Faltkonus im Fostex-Stil, aufgebaut um einen 2-Zoll-Breitbandlautsprecher, der etwa zwei Dollar kostet. Der Autor mircemk hat es im September 2026 auf Elektor Labs veröffentlicht und kurz darauf aktualisiert.
Der Ausgangspunkt ist bescheiden. Der Lautsprecher hat kein Datenblatt, also auch keine Thiele-Small-Parameter. Der Autor hat die Resonanzfrequenz selbst gemessen, etwa 170 Hz, mit einem Audiogenerator, einem Vorwiderstand von 10 bis 47 Ohm und einem Multimeter, wobei der Lautsprecher frei in der Luft hing. Das ist eine einfache Methode, die jeder Bastler nachvollziehen kann.
Die Box ist ein rückseitig belasteter Faltkonus. Hinter dem Lautsprecher liegt eine erste halboffene Kammer, die mit Dämmmaterial gefüllt ist, danach folgt ein exponentiell erweiterter Kanal. Die Maße richten sich hauptsächlich nach der Resonanzfrequenz. Die Berechnungen sind bewusst grob, die genauen Maße stehen nur in der dem Projekt beigefügten Zeichnung.
Beim Ergebnis ist der Autor ehrlich: Das ist kein Hi-Fi-Lautsprecher, sondern ein Experiment. Im Vergleich mit einer NAD 801 bemerkt er eine deutliche Anhebung zwischen 150 und 300 Hz, einen schärferen Klang der Stimmen und mehr Energie im unteren Mittelton als bei einer kleinen geschlossenen Box. Echten Tiefbass gibt es nicht, und die Frequenzgangmessung mit rosa Rauschen und einem kleinen Mikrofon ist sehr ungenau.
Ich finde diesen Ansatz erfrischend: wenig Budget, eigene Messungen und Schlüsse ohne Übertreibung.
Quelle: Elektor Magazine
Der Ausgangspunkt ist bescheiden. Der Lautsprecher hat kein Datenblatt, also auch keine Thiele-Small-Parameter. Der Autor hat die Resonanzfrequenz selbst gemessen, etwa 170 Hz, mit einem Audiogenerator, einem Vorwiderstand von 10 bis 47 Ohm und einem Multimeter, wobei der Lautsprecher frei in der Luft hing. Das ist eine einfache Methode, die jeder Bastler nachvollziehen kann.
Die Box ist ein rückseitig belasteter Faltkonus. Hinter dem Lautsprecher liegt eine erste halboffene Kammer, die mit Dämmmaterial gefüllt ist, danach folgt ein exponentiell erweiterter Kanal. Die Maße richten sich hauptsächlich nach der Resonanzfrequenz. Die Berechnungen sind bewusst grob, die genauen Maße stehen nur in der dem Projekt beigefügten Zeichnung.
Beim Ergebnis ist der Autor ehrlich: Das ist kein Hi-Fi-Lautsprecher, sondern ein Experiment. Im Vergleich mit einer NAD 801 bemerkt er eine deutliche Anhebung zwischen 150 und 300 Hz, einen schärferen Klang der Stimmen und mehr Energie im unteren Mittelton als bei einer kleinen geschlossenen Box. Echten Tiefbass gibt es nicht, und die Frequenzgangmessung mit rosa Rauschen und einem kleinen Mikrofon ist sehr ungenau.
Ich finde diesen Ansatz erfrischend: wenig Budget, eigene Messungen und Schlüsse ohne Übertreibung.
Quelle: Elektor Magazine
Kommentare 0
Schreib den ersten Kommentar, in jeder Sprache.
Zum Kommentieren anmelden