In letzter Zeit wird der Wettbewerb bei Fertigtastaturen immer härter, und als jemand, der sich mit Custom-Keyboards beschäftigt, sehe ich das ehrlich gesagt mit gemischten Gefühlen. Wer vor ein paar Jahren eine Tastatur mit Vollaluminium-CNC-Gehäuse, Gasket-Mount und maximaler Ausstattung wollte, musste praktisch mehrere tausend Yuan ausgeben und auf einen Custom-Groupbuy warten. Jetzt lese ich in Tests, dass man für 1499 Yuan eine Serientastatur bekommt, die dem High-End-Custom-Erlebnis nahekommt – das QK100 MK2. Anfangs habe ich es nicht geglaubt, aber nach den Bildern bin ich doch ein bisschen in Versuchung.
Das QK100 MK2 nutzt ein kompaktes 1800-Layout, behält F-Reihe, Pfeiltasten und einen vollständigen Ziffernblock bei, und die „0“-Taste im Ziffernblock wurde auch nicht auf 1U gestaucht. Es hat ein Vollaluminiumgehäuse mit geschichtetem, geschwungenem Design, oben rechts eine LED-Lichtleiste und ein Touchpad und neben dem Ziffernblock ein Display, auf dem GIFs und ein kleines Tippspiel laufen können. Am meisten überzeugt hat mich, dass fast alle diese „Zierelemente“ interaktiv sind – keines ist reine Dekoration.
Auch Tippgefühl und Sound sind echtes Custom-Niveau: Gasket-Mount plus sechs Lagen Dämpfungsmaterial, kein Stabilisator-Rasseln bei den großen Tasten und ein eher tiefer, satter Klang, der besser ins Büro passt als der gängige „Mahjong-Sound“. Die Keycaps sind Owlab-Doubleshots aus ABS und PBT – allein dieses Keycap-Set kostet einzeln auf dem Custom-Markt über tausend Yuan.
Kurz gesagt: QK baut die Einstiegshürde für Custom-Keyboards Stück für Stück ab. Für 1499 Yuan bekommt man über 90 % des High-End-Tastaturerlebnisses, und der einzige Preis ist etwas weniger Freiheit beim Kombinieren. Für Leute wie mich, die gerne basteln, aber keinen Aufwand mögen, ist das vielleicht eine gute Sache.
Quelle: 雷科技
Igor's Lab hat die QwertyKeys Neo75 Cu getestet, ein modulares 75-Prozent-Custom-Keyboard mit Aluminiumgehäuse und einem massiven Boden aus Messing (alternativ Kupfer). Das Kit wird als Barebone verkauft und kostet rund 240 Euro; Switches und Keycaps kommen noch obendrauf. Im Test wurde ein Aufbau mit Aluminium-Plate, Gateron Type R Red Switches und GMK-Mictlan-Keycaps verwendet.
Besonders interessant finde ich die Konstruktion: Das Gehäuse setzt auf eine werkzeuglose Ball-Catch-Verbindung, und es gibt zwei Mounting-Varianten, nämlich Gasket Mount und isolierten Bottom Mount. Als Plate-Materialien stehen PP, Aluminium, POM, Carbon Fiber und FR4 zur Auswahl. Das Board wiegt je nach Ausstattung zwischen 2,0 und 2,7 Kilogramm, hat eine feste Neigung von 7 Grad und ist VIA-kompatibel. Es gibt Solder-, Hotswap- und Tri-Mode-PCBs (USB-C, Bluetooth und 2,4 GHz), per-Key-RGB gibt es nicht.
Bei den Messwerten kam eine durchschnittliche End-to-End-Latenz von 11,8 ms heraus, gemessen in 25 Durchläufen mit NVIDIA LDAT 2.26 (Minimum 6,0 ms, Maximum 18,4 ms). Im Browser-Test erreichte das Board 97,9 Punkte bei 100 Prozent Tastenabdeckung, Chatter und Ghosting wurden nicht festgestellt. Der Autor weist selbst darauf hin, dass diese Latenz die gesamte Signalkette abbildet und nicht nur die USB- oder Controller-Latenz.
Mir gefällt, dass der Test den Aufbau Schritt für Schritt begleitet, von Unboxing über Zusammenbau und Software bis zur Tonaufnahme. Wer ein Custom-Board plant, bekommt so ein gutes Gefühl dafür, was ein schwerer Metallboden und die Wahl des Mountings in der Praxis bedeuten.
Quelle: Igor's Lab
In einem Artikel von AKIBA PC Hotline! habe ich erfahren, dass mehrere Keyswitches eingetroffen sind. Die Kooperation läuft über Yusha Koubou, und für Leute, die gern an Custom-Tastaturen basteln, ist das eine erfreuliche Nachricht.
Auffällig waren zuerst Kailhs Spring Mini und Winter Mini. Das sind Low-Profile-Schalter im Frühlings- und Winter-Design, die im Laden jeweils 88 Yen kosten. Der Spring Mini ist ein Linearschalter mit 40±10gf, der Winter Mini ein taktiler mit 50±10gf. Beide entsprechen dem Choc-V2-Standard, Gehäuseunterteil und Stößel bestehen aus POM. Schalter im Jahreszeiten-Look sind verspielt, und mich persönlich reizen sie.
Auch Kailhs Crystal ist interessant. Gehäuse und Stößel sind komplett aus durchsichtigem Polycarbonat gefertigt, und es handelt sich um einen Low-Profile-Linearschalter (43±10gf, Choc V2, 88 Yen). Die RGB-LED-Hintergrundbeleuchtung soll sehr schön durchscheinen.
Der Saru V2 von HMX (66 Yen) ist ein taktiler Schalter, der die Laufruhe eines Linearen anstrebt. Er hat 48±5gf, ist Cherry-MX-kompatibel, mit einem oberen Gehäuse aus PA12-Nylon, einem unteren aus PA2-Nylon und einem verbesserten POM-Stößel. Gaterons Magnetschalter Magnetic Black Lotus (132 Yen) ist ein Linearschalter mit 4 mm Hub und zylindrischem Stößel, der ein solides Durchdrücken bietet. Seine Bottom-out-Kraft liegt bei 45gf, und er entspricht der Norm KS-20.
Da der Stückpreis niedrig ist, lohnt es sich, ein paar zu kaufen und sie direkt gegeneinander zu testen. Jeder dieser Schalter erweitert den Spaß, eine Tastatur ganz nach eigenem Geschmack zusammenzubauen.
Quelle: AKIBA PC Hotline!
Framework hat unter seinen Neuheiten die Framework Wireless Touchpad Keyboard angekündigt, und ich finde das einen recht eigenwilligen Vorschlag. Das Unternehmen selbst beschreibt sie als kabellose Tastatur mit integriertem Touchpad, die man endlich nicht mehr hasst, gedacht für Leute mit einem Wohnzimmer-PC oder einem Mini-PC wie dem Raspberry Pi.
Sie ist sehr flach und wurde zusammen mit Lite-On entwickelt, das bereits bei den Tastaturen von Framework-Laptops mitarbeitet. Das Touchpad misst 68,8 x 85,6 mm und unterstützt Multitouch, die Tasten haben 1,5 mm Hub. Die Verbindung ist per Kabel, Bluetooth oder USB-A-Adapter möglich, und sie lässt sich mit bis zu vier Geräten koppeln.
Am meisten interessiert mich die offene Seite. Im Inneren steckt der drahtlose SoC nRF54L20 von Nordic, dessen 28 I/O-Pins herausgeführt sind, und die Firmware ist ZMK, quelloffen. Dadurch lässt sich das Verhalten jeder Taste ändern, lassen sich komplexe Makros erstellen und Ebenen definieren, etwa damit eine Taste beim Videoschnitt einen bestimmten Befehl auslöst.
Framework will außerdem die CAD-Konstruktionen veröffentlichen, mit optionalen individuellen Gehäusen, und die Platine wird separat verkauft, ganz im Sinne der Reparierbarkeit. Ein Termin oder Startpreis steht noch nicht fest. Für alle, die ihre Tastatur gern umbauen, ist genau dieser offene Ansatz das Spannende an einer solchen Veröffentlichung.
Quelle: Xataka
Laut IT Home hat die Magnettastatur Neon 75 Turbo von VGN am 9. Oktober um 20 Uhr ihren Erstverkauf auf JD gestartet, zum Preis von 439 Yuan. Für alle, die nach einer Magnetschalter-Tastatur suchen, ist dieser Preis ziemlich attraktiv.
Optisch misst sie 323×138×20 mm und gibt es in drei Farben: Pink-Verlauf, Pink-Blau-Verlauf und mattes Schwarz-Gold mit Transparenz. Das CNC-gefräste Gehäuse hat einen Neon-Ambientelichtstreifen, die Unterseite besitzt zweistufige Füße, und ein 8000-mAh-Akku ist eingebaut.
Bei Aufbau und Leistung setzt sie auf einen Gasket-Aufbau mit der Magnetik-Lösung Zhanhun MVP V2 und bietet 0,005 mm RT-Präzision, eine Scanrate von 128K Kanälen und 0,1 ms Latenz. Sowohl kabelgebunden als auch im 2,4-GHz-Modus werden doppelte 8-KHz-Abfrageraten unterstützt. Die Keycaps haben die originale Höhe, die Schalter sind Tianba Turbo mit 35±5 gf Anfangskraft, 50±5 gf Kraft am Tiefpunkt und 3,5±0,2 mm Gesamthub.
Ich finde bemerkenswert, dass hier Gasket-Gefühl, einstellbarer Magnet-Trigger und ein niedriger Preis in einem Produkt zusammenkommen. Konfigurationen, die bisher vor allem in der High-End-Custom-Szene zu sehen waren, sind damit für viel mehr Leute erreichbar.
Datenblätter sind nur ein Ausgangspunkt. Wie federnd der Gasket wirklich ist, ob die Keycap-Höhe angenehm ist und wie ausgereift Beleuchtung und Software sind, zeigt sich erst im Alltag. Ich werde weiter Tests und Nutzerfeedback verfolgen.
Quelle: IT Home
Die meisten selbstgebauten Tastaturen wollen das Tippen angenehmer machen. Dieses Projekt geht bewusst den umgekehrten Weg. Google Japan hat eine absichtlich unpraktische Tastatur gebaut, bei der sich die Tasten bewegen und die Finger ruhig bleiben.
Es gibt vier versetzte Reihen. Jede Reihe ist eine 3D-gedruckte Kette, die mechanische Schalter trägt, und ein Motor im Sockel treibt die Riemen an. Eine flexible Leiterplatte in jeder Reihe hält die Verkabelung verbunden, während sich die Kette bewegt. Das Projekt wird mit Firmware, STL-Dateien und einer Bauanleitung veröffentlicht, sodass theoretisch jeder mit einem Drucker es ausprobieren könnte.
Die interessante Frage ist, wie ein Tastendruck vom bewegten Riemen zum Computer gelangt. Laut dem Bericht ist dieser Teil der Anleitung noch als »TBD« markiert, und der Quellcode wirkt unvollständig. Der Autor skizziert einige ungetestete Ideen: einen kleinen BLE-Mikrocontroller auf jedem Riemen, RFID-Chips auf jeder Taste mit Lesegeräten im Sockel oder LEDs auf der flexiblen Leiterplatte, die den ASCII-Code jeder Taste an einem Sensor vorbei blinken lassen.
Das Projekt knüpft an die Hut-Tastatur von Google Japan aus dem Jahr 2023 und die Wähl-Telefon-Tastatur von 2025 an. Im Alltag wird niemand damit arbeiten, aber ich mag, wie es die grundlegenden Annahmen des Tastaturlayouts infrage stellt.
Quelle: Hackaday
HP hat den Marktstart der HyperX Origins 2 Familie in Portugal angekündigt, einer neuen Generation mechanischer Gaming-Tastaturen, die auf Individualisierung setzt. Für alle, die gern an ihrer Tastatur herumbasteln, ist der spannendste Punkt, dass sich sowohl Switches als auch Keycaps wechseln lassen.
Es gibt zwei Formate: die 65 mit minimalistischem Design und die 1800, die alle Tasten in einem kompakteren Layout behält. Beide haben ein erhöhtes Profil, verstellbare Füße und eine Polling-Rate von 8K. Die Switches sind werksseitig geschmiert für einen geschmeidigeren, gleichmäßigeren Anschlag, und Hot-Swap wird für 5-polige Switches unterstützt.
Die Marke betont auch das Tippgefühl. Das O-Ring-Montagesystem nutzt Schaumdämpfung und ein Silikongewicht, was einen weicheren Anschlag und einen kontrollierteren Klang ergibt. Transluzente Varianten für Keycaps und Gehäuse sind erhältlich, und mit der Software HyperX NGENUITY lassen sich Makros, Profile und RGB-Beleuchtung einstellen.
Laut Bericht sind erhöhte Tasten beim Schreiben oft unbequem, dieses Modell will dieses Muster brechen. Das zeigt sich erst im Praxistest, doch mir gefällt die Idee einer Gaming-Tastatur, die auch an Vielschreiber denkt.
In Portugal kostet das 65er-Modell 99,99 Euro, das 1800er 119,99 Euro.
Quelle: Tek Notícias (SAPO)
Keychron hat eine besondere Holzedition des K8 HE in sein Sortiment aufgenommen. Gaming-Tastaturen werden meist mit RGB und scharfkantigen Designs assoziiert, deshalb hebt sich dieser Vorschlag deutlich von der Konkurrenz ab. Ich persönlich mag es sehr, wenn Hersteller etwas Wärmeres und Natürlicheres ausprobieren.
Das Holz wird nur für das Gehäuse verwendet: die von oben sichtbaren Kanten und der Boden. Innen stecken weiterhin Aluminiumpaneele, Kunststoff-Keycaps und Magnetschalter. Weil ein Naturmaterial verwendet wird, ist keine dieser Tastaturen exakt wie die andere, und der Kontrast zwischen den matten Tasten und den lackierten Holzkanten wirkt gut. Es handelt sich um ein 80-Prozent-Layout, das mehr Platz für eine Mauspad lässt, und das Gewicht liegt knapp über 1 kg.
Im Inneren arbeiten Gateron Double-Rail Magnetic Nebula Magnetschalter. Der Autor beschreibt sie als weicher und weniger klappernd als mechanische Schalter, und ihr Vorteil ist, dass sich je nach Drucktiefe bis zu vier Aktionen auf einer einzigen Taste programmieren lassen. Die Schalter sind hot-swap-fähig und können daher getauscht werden.
Die Tastatur verbindet sich über Bluetooth 5.2, einen 2,4-GHz-Dongle (1000 Hz) oder per Kabel. Die Anpassung erfolgt über eine eigene Webseite im Browser, eine separate App ist nicht nötig. Zum Lieferumfang sollen austauschbare Keycap-Sets für Mac- und Windows-Nutzer gehören.
Erhältlich ist sie im Keychron-Shop, und die Holzvariante betrifft ausschließlich das 80-Prozent-Modell. Für mich ist das ein spannendes Beispiel dafür, wie das Gehäusematerial den Charakter der ganzen Tastatur verändern kann.
Quelle: CHIP.pl
Gateron hat den Silent Low Profile 3.0 Black offiziell auf den Markt gebracht, das neueste Mitglied seiner Low-Profile-3.0-Familie. Er ist bereits in Boards von Marken wie NuPhy und Chilkey aufgetaucht. Es handelt sich um einen Linearschalter für geräuschempfindliche Menschen und Büroumgebungen, und ich finde es ein gutes Zeichen, dass Low-Profile-Builds bei Schalterherstellern mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Wie die meisten leisen Schalter nutzt der Black Silikon-O-Ringe am Stößel, die den Aufschlag beim Hinunter- und Hochdrücken abfedern. Was mir auffiel: Die O-Ringe schlucken keinen Hub. Der Auslösepunkt liegt weiterhin bei 1,7 mm, der Gesamthub bei 3,4 mm, wie bei den nicht leisen Varianten. Mit 50 gf (plus/minus 15 gf) ist er außerdem der schwerste im leisen 3.0-Sortiment von Gateron und dürfte sich etwas bewusster anfühlen als die leichteren Optionen.
Konstruktiv besteht der Stößel aus vollem POM, das untere Gehäuse aus Nylon und das obere aus klarem PC, sodass die Hintergrundbeleuchtung weiterhin durchscheinen sollte. Die Schalter sind werkseitig geschmiert, für einen weicheren Hub.
Am praktischsten finde ich das Pin-Layout. Der Low-Profile-3.0-Standard nutzt dieselbe 5-Pin-Belegung und dieselben Sockel wie gewöhnliche Cherry-MX-artige Schalter. Theoretisch kann ein Hersteller ein und dieselbe Tastatur sowohl als Low-Profile- als auch als Vollhöhen-Version anbieten und nur die Platte tauschen. Für alle, die gern umbauen und experimentieren, ist genau diese Flexibilität das, was einen Standard spannend macht.
Ich bin gespannt, welche Boards diese Schalter zuerst verbauen und wie sie in einer Tippaufnahme klingen, statt nur auf dem Datenblatt.
Quelle: TechPowerUp
GMK stellt TriggerKey vor, eine spezielle Keycap, mit der sich der Auslösepunkt einstellen lässt, ohne den darunterliegenden mechanischen Schalter auszutauschen. Die Idee ist spannend, weil eine Funktion, die sonst vor allem Hall-Effect-Tastaturen vorbehalten ist, hier auf gewöhnliche mechanische Schalter übertragen wird.
So funktioniert es: TriggerKey ersetzt die Standard-Keycap und drückt mithilfe eines Hebelmechanismus den Schalterstößel früher nach unten. Der Auslösepunkt lässt sich über eine integrierte Schraube zwischen 0 und 2 mm einstellen. Jede Taste kann außerdem um bis zu 34 Grad geneigt werden, und es gibt drei Stößelkappen mit unterschiedlicher Höhe (0,7 mm, 1,2 mm und 1,7 mm), mit denen sich das Druckgefühl verändert.
Für Fans bestimmter Schalter ist das reizvoll: Taktilität, Klang und Federcharakter bleiben erhalten, nur der Hub wird kürzer. Allerdings gibt es Einschränkungen bei der Kompatibilität. GMK nennt MX-kompatible Gehäuse, darunter Cherry MX und die meisten Gateron, als passend, unterstützt aber die meisten Hall-Effect-Schalter und Kailh-Box-Designs nicht.
GMK positioniert das Produkt für Gaming und rät davon ab, es für lange Tippsitzungen zu verwenden, da sich die Tasten durch den Hebelmechanismus anders anfühlen als normale Keycaps. Ein Set mit vier Tasten kostet 55 US-Dollar und enthält Ersatz-Stößelkappen sowie Werkzeug für Montage und Einstellung.
Ich finde den Preis für vier Keycaps ziemlich hoch. Das Konzept richtet sich aber klar an Mechanik-Enthusiasten, die ihren Lieblingsschalter behalten und trotzdem auf schnellere Reaktion setzen wollen.
Quelle: Jagat Play
Ich wollte schon lange eine eigene mechanische Tastatur bauen, habe mich aber vor dem Löten gedrückt. Ein Leitfaden von Mekaniskt Tangentbord (aktualisiert am 29. September) zeigt, dass es mit Hot-Swap und nordischem ISO problemlos klappt.
Das Konzept ist einfach: ein 75-%-Barebone mit å/ä/ö, drei Tüten Switches und ein nordisches Keycap-Set. Das Beispiel mit dem Glorious GMMK 3 PRO kommt bei Proshop auf 2 525 Kronen — 1 650 für das Barebone, 711 für die Switches, 164 für die Keycaps. Wenn du das Format erst einmal ausprobieren willst, gibt es die Keychron V1 Ultra 75 % fertig aufgebaut für 1 690 Kronen, ebenfalls mit Hot-Swap.
Was ich mir als Checkliste gespeichert habe: die Platine in VIA testen, bevor das Gehäuse verschraubt wird, Switch-Beinchen geradebiegen, den Hot-Swap-Sockel von unten abstützen und den Schaumstoff zwischen Plate und Platine nicht vergessen. Zähl die Plätze — ein 75-%-Build braucht ungefähr 108 Switches, also drei Tüten à 36.
Mein Plan: ein paar Wochen mit der fertigen Keychron anfangen, entscheiden, ob mir das Switch-Gefühl oder das Gasket-Mount wichtiger ist, und danach das Barebone bauen. Endlich ein schwedenfreundlicher Einstieg ohne Lötkolben.
Quelle: Mekaniskt Tangentbord