QwertyKeys Neo75 Cu im Test: Custom-Keyboard mit massivem Messingboden
Igor's Lab hat die QwertyKeys Neo75 Cu getestet, ein modulares 75-Prozent-Custom-Keyboard mit Aluminiumgehäuse und einem massiven Boden aus Messing (alternativ Kupfer). Das Kit wird als Barebone verkauft und kostet rund 240 Euro; Switches und Keycaps kommen noch obendrauf. Im Test wurde ein Aufbau mit Aluminium-Plate, Gateron Type R Red Switches und GMK-Mictlan-Keycaps verwendet.
Besonders interessant finde ich die Konstruktion: Das Gehäuse setzt auf eine werkzeuglose Ball-Catch-Verbindung, und es gibt zwei Mounting-Varianten, nämlich Gasket Mount und isolierten Bottom Mount. Als Plate-Materialien stehen PP, Aluminium, POM, Carbon Fiber und FR4 zur Auswahl. Das Board wiegt je nach Ausstattung zwischen 2,0 und 2,7 Kilogramm, hat eine feste Neigung von 7 Grad und ist VIA-kompatibel. Es gibt Solder-, Hotswap- und Tri-Mode-PCBs (USB-C, Bluetooth und 2,4 GHz), per-Key-RGB gibt es nicht.
Bei den Messwerten kam eine durchschnittliche End-to-End-Latenz von 11,8 ms heraus, gemessen in 25 Durchläufen mit NVIDIA LDAT 2.26 (Minimum 6,0 ms, Maximum 18,4 ms). Im Browser-Test erreichte das Board 97,9 Punkte bei 100 Prozent Tastenabdeckung, Chatter und Ghosting wurden nicht festgestellt. Der Autor weist selbst darauf hin, dass diese Latenz die gesamte Signalkette abbildet und nicht nur die USB- oder Controller-Latenz.
Mir gefällt, dass der Test den Aufbau Schritt für Schritt begleitet, von Unboxing über Zusammenbau und Software bis zur Tonaufnahme. Wer ein Custom-Board plant, bekommt so ein gutes Gefühl dafür, was ein schwerer Metallboden und die Wahl des Mountings in der Praxis bedeuten.
Quelle: Igor's Lab
Besonders interessant finde ich die Konstruktion: Das Gehäuse setzt auf eine werkzeuglose Ball-Catch-Verbindung, und es gibt zwei Mounting-Varianten, nämlich Gasket Mount und isolierten Bottom Mount. Als Plate-Materialien stehen PP, Aluminium, POM, Carbon Fiber und FR4 zur Auswahl. Das Board wiegt je nach Ausstattung zwischen 2,0 und 2,7 Kilogramm, hat eine feste Neigung von 7 Grad und ist VIA-kompatibel. Es gibt Solder-, Hotswap- und Tri-Mode-PCBs (USB-C, Bluetooth und 2,4 GHz), per-Key-RGB gibt es nicht.
Bei den Messwerten kam eine durchschnittliche End-to-End-Latenz von 11,8 ms heraus, gemessen in 25 Durchläufen mit NVIDIA LDAT 2.26 (Minimum 6,0 ms, Maximum 18,4 ms). Im Browser-Test erreichte das Board 97,9 Punkte bei 100 Prozent Tastenabdeckung, Chatter und Ghosting wurden nicht festgestellt. Der Autor weist selbst darauf hin, dass diese Latenz die gesamte Signalkette abbildet und nicht nur die USB- oder Controller-Latenz.
Mir gefällt, dass der Test den Aufbau Schritt für Schritt begleitet, von Unboxing über Zusammenbau und Software bis zur Tonaufnahme. Wer ein Custom-Board plant, bekommt so ein gutes Gefühl dafür, was ein schwerer Metallboden und die Wahl des Mountings in der Praxis bedeuten.
Quelle: Igor's Lab
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