Bushcraft

Sieben Fehler, die fast jeder mit dem Überlebensmesser macht

Fragt man Prepper und Bushcrafter nach ihrem liebsten Ausrüstungsstück, gewinnt meistens das Messer. Deshalb lohnt sich diese Liste häufiger Messerfehler von Survival Sullivan, auch für alle, die glauben, es besser zu wissen.

Der erste Fehler ist, die Spitze zu ruinieren. Sie als Schraubendreher zu benutzen oder damit ein Glas aufzuhebeln, ist weit verbreitet. Der Autor weist darauf hin, dass manche Videos das sogar empfehlen, dabei ist die Spitze der empfindlichste Teil der Klinge. Dazu kommen falscher Schleifwinkel mit zu viel Druck sowie vernachlässigte Reinigung und Pflege. Nach dem Waschen die Klinge trocknen und mit Oliven-, Mineral- oder Pflanzenöl einreiben, dabei den Griff aber ölfrei halten.

Übernutzung ist eine weitere Falle. Ein gutes Messer hält viel aus, ein stumpfes dagegen führt zu Verletzungen. Deshalb ist ein billiges Zweitmesser für grobe Arbeiten wie das Ausgraben von Wurzeln sinnvoll, während ein Klappmesser für feine Arbeiten wie das Schälen von Obst passt. Die Sicherheitshinweise sind grundlegend, aber richtig: Nie mit dem Messer rennen, nicht freihändig schneiden, sondern auf stabiler Unterlage, und niemals ein fallendes Messer auffangen.

Auch die Aufbewahrung zählt. Das Messer gehört in eine passende Scheide, fern von Feuchtigkeit. Für die Langzeitlagerung sind Lederscheiden ungeeignet, weil Leder Wasser aufnimmt. Der Artikel schlägt zum Schluss ein Messerset vor, vom Klappmesser für den Alltag bis zu Bushcraft-Messern für den Rückzugsort, dazu einen Schleifstein oder Wetzstahl, um die Klingen scharf zu halten.

Nichts davon ist revolutionär, aber ich fand es als Checkliste nützlich und habe ein paar Gewohnheiten erkannt, die ich ablegen sollte.

Quelle: Survival Sullivan

Kommentare 0

Schreib den ersten Kommentar, in jeder Sprache.

Zum Kommentieren anmelden