Semjon Klütschanzew aus Krasnojarsk: Von teuren Möbeln zu hölzernen Vögeln
Ich habe die Geschichte des Holzhandwerkers Semjon Klütschanzew aus Krasnojarsk gelesen und wollte sie hier nacherzählen. Er wurde in Taimyr im Dorf Nosok geboren, zog mit 18 nach Krasnojarsk und lernte dort den Beruf des Ingenieurs für künstlerische Materialverarbeitung. Nach dem Militärdienst suchte er lange Arbeit, half dann beim Schleifen von Skulpturen für die Universiade und machte sich ein Jahr später selbstständig; er mietete eine Ecke in einer Werkstatt. Sein erster Geldgeber war der Vater, der ihm 50.000 Rubel für Maschinen gab.
Anfangs fertigte Semjon Setzkästen für Setzlinge und Geschirr für Restaurants, später Möbel; mit Beginn der Pandemie blieben die Aufträge aus. Vor etwa sieben Jahren baute er den ersten Prototyp eines Holzvogels, an dem er nach eigenen Worten vier Tage in der Werkstatt saß. Ein zweiter Vogel mit beweglichen Flügeln gewann einen Meisterwettbewerb eines Werkzeugherstellers, der Preis war eine Maschine. 2020 schuf er auf dem Judin-Platz am Kacha-Ufer ein Kunstobjekt: 60 Vögel, an Bäumen aufgehängt.
Jetzt verlagert seine Marke Sastrug den Schwerpunkt von Möbeln zu Spielzeug. Vor neun Monaten wurde Semjon Vater einer Tochter, und für Babys gibt es nun den Vogel „Wesnjanka“, der über dem Bettchen hängt. Seine Frau Wiktoria kümmert sich um Geschäft und Kundschaft; nach seinen Worten stiegen die Einnahmen nach der Hochzeit.
Mir gefällt der Gedanke des Meisters: Der Baum ist 90 Jahre gewachsen, also sollte das Ding daraus mindestens so lange halten. Schön ist es, wenn ein Mann, der teure Tische baute und knapp lebte, eine Arbeit findet, in der Handwerk und Familie zusammengehen.
Quelle: V1.ru (NGS24.RU)
Anfangs fertigte Semjon Setzkästen für Setzlinge und Geschirr für Restaurants, später Möbel; mit Beginn der Pandemie blieben die Aufträge aus. Vor etwa sieben Jahren baute er den ersten Prototyp eines Holzvogels, an dem er nach eigenen Worten vier Tage in der Werkstatt saß. Ein zweiter Vogel mit beweglichen Flügeln gewann einen Meisterwettbewerb eines Werkzeugherstellers, der Preis war eine Maschine. 2020 schuf er auf dem Judin-Platz am Kacha-Ufer ein Kunstobjekt: 60 Vögel, an Bäumen aufgehängt.
Jetzt verlagert seine Marke Sastrug den Schwerpunkt von Möbeln zu Spielzeug. Vor neun Monaten wurde Semjon Vater einer Tochter, und für Babys gibt es nun den Vogel „Wesnjanka“, der über dem Bettchen hängt. Seine Frau Wiktoria kümmert sich um Geschäft und Kundschaft; nach seinen Worten stiegen die Einnahmen nach der Hochzeit.
Mir gefällt der Gedanke des Meisters: Der Baum ist 90 Jahre gewachsen, also sollte das Ding daraus mindestens so lange halten. Schön ist es, wenn ein Mann, der teure Tische baute und knapp lebte, eine Arbeit findet, in der Handwerk und Familie zusammengehen.
Quelle: V1.ru (NGS24.RU)
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