Alexander Häggman aus Ostbottnien wird in Shanghai Fünfter bei der Tischler-WM
Beim Lesen über die WorldSkills in Shanghai blieb ich bei dem finnischen Tischler Alexander Häggman aus Ostbottnien hängen. Der Wettbewerb, bereits der 48. seiner Art, fand vom 23. bis 27. September statt und versammelte rund 1.400 junge Menschen aus über 70 Ländern in 64 Berufsfeldern. Finnland schickte 23 Teilnehmer und kehrte mit einer Goldmedaille und acht Medals of Excellence zurück.
Häggman hat seine Ausbildung bei Optima in Jakobstad absolviert und arbeitet heute bei DetailWorks in Nykarleby. Im Fach Möbeltischlerei werden Verbindungen, das Umsetzen von Zeichnungen, die Materialwahl sowie Oberfläche, Funktion und Stil des Möbelstücks bewertet. Er hatte zuvor die finnische Meisterschaft in Gold gewonnen und war 2025 bei der Europameisterschaft in Dänemark Fünfter geworden. Die Vorbereitung begann über zwei Jahre vor dem Wettbewerb, mit Training in Eigenregie, Teamtraining, Lagern und einer Generalprobe in Villmanstrand.
Die Aufgabe war ein traditioneller chinesischer Teeschrank mit einem herausnehmbaren Servierbrett, verziert mit einem lasergeschnittenen Pferd aus dünnem Furnier, um das Jahr des Pferdes zu feiern. Etwa eine Stunde nach Beginn stellte die fiktive Kundschaft einen zusätzlichen Wunsch: eine Aufbewahrungsbox für das Brett. Die Pläne mussten also spontan geändert werden.
Er belegte von 25 Teilnehmern den fünften Platz, fünf Punkte hinter Bronze, und erhielt eine Medal of Excellence. Gold ging an Tobias Kelz aus Deutschland mit 731 Punkten, Silber an Qi Sheng Chen aus Taipeh mit 730 und Bronze an Jonas Wenter aus Südtirol mit 727. Der französische Experte bot ihm sogar eine Stelle in Frankreich an. Ich finde, es sagt viel über das Niveau des Handwerks aus, wenn wenige Punkte über die Medaillenplätze entscheiden.
Die nächsten WorldSkills finden 2027 in Düsseldorf statt.
Quelle: Tekijä-lehti
Häggman hat seine Ausbildung bei Optima in Jakobstad absolviert und arbeitet heute bei DetailWorks in Nykarleby. Im Fach Möbeltischlerei werden Verbindungen, das Umsetzen von Zeichnungen, die Materialwahl sowie Oberfläche, Funktion und Stil des Möbelstücks bewertet. Er hatte zuvor die finnische Meisterschaft in Gold gewonnen und war 2025 bei der Europameisterschaft in Dänemark Fünfter geworden. Die Vorbereitung begann über zwei Jahre vor dem Wettbewerb, mit Training in Eigenregie, Teamtraining, Lagern und einer Generalprobe in Villmanstrand.
Die Aufgabe war ein traditioneller chinesischer Teeschrank mit einem herausnehmbaren Servierbrett, verziert mit einem lasergeschnittenen Pferd aus dünnem Furnier, um das Jahr des Pferdes zu feiern. Etwa eine Stunde nach Beginn stellte die fiktive Kundschaft einen zusätzlichen Wunsch: eine Aufbewahrungsbox für das Brett. Die Pläne mussten also spontan geändert werden.
Er belegte von 25 Teilnehmern den fünften Platz, fünf Punkte hinter Bronze, und erhielt eine Medal of Excellence. Gold ging an Tobias Kelz aus Deutschland mit 731 Punkten, Silber an Qi Sheng Chen aus Taipeh mit 730 und Bronze an Jonas Wenter aus Südtirol mit 727. Der französische Experte bot ihm sogar eine Stelle in Frankreich an. Ich finde, es sagt viel über das Niveau des Handwerks aus, wenn wenige Punkte über die Medaillenplätze entscheiden.
Die nächsten WorldSkills finden 2027 in Düsseldorf statt.
Quelle: Tekijä-lehti
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