Vintage-Mode

70er-Jeans im Herbst 2026: fünf Schnitte mit Vorbildern aus der Zeit

Die Vogue Deutschland widmet sich gerade den Jeans der Siebziger, und mich hat daran vor allem die Mode­geschichte hinter den Schnitten interessiert. Weite Modelle dominieren dieses Jahrzehnt, und im Herbst 2026 tauchen sie in verschiedenen Retro-Silhouetten wieder auf: mit Paisley-Mustern, Patchwork-Details oder extraweitem Schlag.

Die Schlagjeans gilt als eines der kultigsten Kleidungsstücke der 70er. Farrah Fawcett machte sie als lässige Alternative zur Bootcut-Jeans bekannt, und sie lässt sich bis heute gut mit Hemden, Pullovern und Stiefeln mit Absatz kombinieren.

Die Patchwork-Technik kam vor allem in den 60ern bei Röcken und Jeans auf und war im folgenden Jahrzehnt noch präsent. Jane Birkin wurde 1975 in einem solchen Modell fotografiert, was ihren mühelos eleganten Look unterstrich.

Gerade Jeans gab es in den Siebzigern natürlich auch, obwohl weite Schnitte dominierten. Der zeitlose Schnitt passt zum Boho-Style mit langer Bluse und Stiefeletten ebenso wie modern zur Lederjacke. Für einen schnellen Siebziger-Look empfiehlt der Artikel Boho-Muster, etwa Paisley auf einer geraden oder ausgestellten Jeans, dazu eine weiße Bluse, Lederjacke und Plateaustiefel.

Zum Schluss kommen die Palazzo-Jeans. Sie erinnern an das Studio 54, wo Bianca Jagger und Cher immer wieder in Palazzohosen aus Denim erschienen. Hohe Taille und weites Bein machen sie glamourös, und laut Runway und Streetstyle erleben sie im Herbst ein Comeback, getragen mit hohen Schuhen.

Der Beitrag ist ein Trendstück mit Einkaufslinks, das gebe ich zu. Trotzdem finde ich die Verweise auf echte Vorbilder aus den Siebzigern nützlich, wenn man beim Stöbern auf dem Flohmarkt oder in Second-Hand-Läden besser einschätzen möchte, welche Schnitte wirklich aus dieser Zeit stammen könnten.

Quelle: Vogue Germany

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