Pen-&-Paper-Rollenspiele

HEXATOMBE: Erste Eindrücke der Auftaktfolge, aus Sicht eines Rollenspielers

Jambô Editora hat auf seinem Blog die Eindrücke von Gabriel Menezes zur ersten Folge von HEXATOMBE veröffentlicht, dem dritten Spin-off von Ordem Paranormal, das am 25. Oktober 2025 startete. Der Text enthält Spoiler, also Vorsicht. Der Autor hält dies für die bisher größte Produktion der Reihe. Interessant ist, dass die Spieler sich mit fertigen Charakteren verbinden, statt eigene zu erschaffen.

Zu Beginn streiten sich Bagi und Cereaw um die Verbindung zu Jae-Yoon, die an die erfahrene Spielerin geht. Dann hallt ein Herzschlag aus einem angeketteten Sarg, und eine Stimme fleht: Nicht öffnen. Jede Figur erwacht in einer anderen Lage: Jonas Aguiar, ein Polizeichef, wacht ohne Erinnerung auf und wird nach São Paulo gerufen; Dalmo Magno findet sich in einem luxuriösen Büro der Trans Muller wieder; Kemi, die neue Killerin der Staffel, erwacht in einer heruntergekommenen Wohnung. Die Gruppe steht vor einem Tor mit fünf angeketteten Särgen. Als sie den Raum öffnen, taucht ein Anulado auf, den Colosso zerstört, und die Folge endet damit, dass Aaron und Agatha enthüllen: Wenn der Anulado getötet wird, stirbt einer der fünf.

Der Autor lobt die einzelnen Erzählungen, die jeweils an einen der fünf Sinne gebunden sind, und das Potenzial der Themen der einzelnen Figuren. Außerdem hebt er das für Ordem entwickelte Tabletop-Werkzeug hervor, das immersivere Takes ermöglicht, und sieht den Fanservice der Folge nicht als Selbstzweck, sondern als Brücke zu den Staffeln vor Calamidade: Parte 2.

Für mich ist spannend zu sehen, wie eine Tischrollenspielkampagne zur Show wird, ohne ihre sichtbare Spielmechanik zu verlieren. Wer Ordem Paranormal verfolgt und verstehen will, wie der Tisch in dieser Staffel funktioniert, findet hier einen guten Einstieg.

Quelle: Jambô Editora

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