Haustiere

Tierarztkosten 2026: was sie kosten und was man tun kann

Wer einen Hund oder eine Katze hat, weiß, dass ein Tierarztbesuch manchmal ganz schön ins Geld geht. Keuze.nl hat die Zahlen für 2026 zusammengestellt, und die möchte ich hier gern weitergeben.

Eine normale Sprechstunde kostet bei einem Hund etwa 33 bis 86 Euro, bei einer Katze 33 bis 60 Euro. Eine Notfallbehandlung am Abend oder in der Nacht liegt bei einem Hund zwischen 105 und 560 Euro, bei einer Katze zwischen 100 und 220 Euro. Ein einfacher Eingriff kostet beim Hund 500 bis 1.500 Euro, eine Kastration 389 bis 525 Euro. Bei Krebsbehandlungen ist man schnell bei 1.500 bis 3.000 Euro. Die Preise unterscheiden sich stark von Praxis zu Praxis. Tierärztliche Leistungen fallen außerdem unter den hohen Mehrwertsteuersatz von 21 Prozent, und die Tarife sind in den letzten Jahren bis zu dreimal so schnell gestiegen wie die Inflation.

Die Regierung möchte die hohen Kosten angehen. Staatssekretärin Erkens will Regeln, die die Gewinne von Tierärzten begrenzen, mehr Transparenz bei den Tarifen, eine bessere Notversorgung und eine Lösung für den Personalmangel. Höchstpreise sind vorerst nicht vorgesehen, für Halterinnen und Halter ändert sich kurzfristig also wenig.

Was kann man selbst jetzt tun? Der Artikel nennt drei Dinge: prüfen, ob die Tierarztpraxis zu einer Kette gehört, und eine Preisliste verlangen, vorab nach einem schriftlichen Kostenvoranschlag fragen und eine Tierversicherung in Betracht ziehen, die bis zu 90 Prozent der Kosten übernehmen kann. Laut dem Beitrag beginnt eine Basisversicherung für einen Hund bei etwa 15 Euro im Monat, für eine Katze bei 9 Euro. Man sollte darauf achten, ob erbliche oder angeborene Erkrankungen abgedeckt sind, denn das tut nicht jede Versicherung. Bei Rassen mit bekannten Atemproblemen, etwa der French Bulldog, kann sich eine Versicherung schneller auszahlen. Wer die Behandlung nicht bezahlen kann, dem hilft manchmal die Stichting Sterk voor Dieren mit finanzieller Unterstützung.

Ich finde die Übersicht nützlich: Besser vorher einen Puffer aufbauen, als mitten in der Nacht nachzurechnen.

Quelle: Keuze.nl

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