Musik & Instrumente

Iolanda legt mit „Quebranto“ ihr Debütalbum vor: Wurzeln, Fado und Pop auf einer Platte

Ich habe schon eine Weile auf Iolandas erstes Album gewartet, und „Quebranto“ ist tatsächlich am 8. Oktober erschienen. Dreizehn Titel, bereits auf den digitalen Plattformen, mit Singles wie „Olha P’ra Ela“, „Responso“ und „Noite Inteira“.

Was mich an der Platte interessiert, ist die Rückkehr zu den Wurzeln Zentralportugals, ohne zum Museumsstück zu werden. Das Wort „quebranto“ – der böse Blick, der Zustand, in dem man sich befindet, nachdem jemand ihn auf einen geworfen hat – stammt aus dem Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Sie selbst sagt, das Album beginne damit, dass jemand ihr den Quebranto nimmt, und nach dem Gebet komme zum Vorschein, was darunter lag: Traumata, Ängste, Entscheidungen, Kummer.

Musikalisch zieht sich die Viola braguesa durch fast alles und trifft auf Cavaquinhos, Streicher, Akkordeon, Synthesizer und Programmierungen. Eröffnet wird mit der Stimme von Avó Lena über Gitarre und Braguesa. Produziert von Luar, mit Iolanda als Koproduzentin; beim Songwriting tauchen Namen wie Carolina Deslandes, Agir, LEFT., Milhanas, Extrazen und xtinto auf.

Die Live-Präsentation ist für den 7. Dezember im Coliseu dos Recreios angesetzt, im 360º-Format mit dem Publikum rundherum. Für mich ist das genau die Art portugiesischer Platte, die ich diesen Herbst hören will: idyllisch, melancholisch und zugleich zeitgemäß.

Quelle: Rádio Comercial

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