Kuramoto-Schwarm und eine Snare-Maschine im Eurorack-Format
Im Synthesizer-Journal von gearnews (Moogulator) stehen diesmal zwei Dinge, die abseits der üblichen 808/909-Nachbauten liegen. Das hat mich neugierig gemacht.
Das Eurorack-Modul ist Shakmat Lancer's Lash, ein Snare-Drum-Modul. Statt ein Alleskönner zu sein, bringt es verschiedene Snare-Maschinen in einem Modul unter. Es gibt den klassischen 808-artigen analogen Stil, aber auch Physical Modeling und FM. Drei CV-Eingänge sind den bewusst generisch benannten Parametern Timbre, Decay und Color gewidmet. Trigger und Pitch erlauben tonale Steuerung, dazu gibt es einen Eingang für die Dynamik. Intern sorgt eine Abweichungsmodulation dafür, dass jeder Schlag etwas anders klingt, also eine Art Zufall. Das Ergebnis erinnert den Autor eher an die Nord Drums 3 als an ein reines Old-School-Modul. Der Preis liegt bei 285 Euro.
Dazu kommt der Kurare von Vald Labs, ein Synthesizer, der einen Kuramoto-Schwarm aus bis zu 32 Oszillatoren erzeugt. Man kann die Anzahl der Oszillatoren, ihre Entkopplung als Schwarm und die Tonhöhen einstellen. Die Filter sind vom Oberheim SEM und vom Polivoks inspiriert, drei LFOs und zwei Modulationskurven ergänzen das. Fünf Methoden für das Oszillator-Grundmaterial stehen bereit, darunter additiv, morphende Klassikwellenformen, Formant-Frames und Physical Models. Aktuell gibt es Kurare als Beta 0.5 für Mac und Windows.
Zum Schluss geht es noch um den Windang LFSR von Gen Thalz, einen wilden Noise-Generator. Mir gefällt, dass man hier noch frische Ideen findet, die ohne Klischees auskommen.
Quelle: gearnews.de
Das Eurorack-Modul ist Shakmat Lancer's Lash, ein Snare-Drum-Modul. Statt ein Alleskönner zu sein, bringt es verschiedene Snare-Maschinen in einem Modul unter. Es gibt den klassischen 808-artigen analogen Stil, aber auch Physical Modeling und FM. Drei CV-Eingänge sind den bewusst generisch benannten Parametern Timbre, Decay und Color gewidmet. Trigger und Pitch erlauben tonale Steuerung, dazu gibt es einen Eingang für die Dynamik. Intern sorgt eine Abweichungsmodulation dafür, dass jeder Schlag etwas anders klingt, also eine Art Zufall. Das Ergebnis erinnert den Autor eher an die Nord Drums 3 als an ein reines Old-School-Modul. Der Preis liegt bei 285 Euro.
Dazu kommt der Kurare von Vald Labs, ein Synthesizer, der einen Kuramoto-Schwarm aus bis zu 32 Oszillatoren erzeugt. Man kann die Anzahl der Oszillatoren, ihre Entkopplung als Schwarm und die Tonhöhen einstellen. Die Filter sind vom Oberheim SEM und vom Polivoks inspiriert, drei LFOs und zwei Modulationskurven ergänzen das. Fünf Methoden für das Oszillator-Grundmaterial stehen bereit, darunter additiv, morphende Klassikwellenformen, Formant-Frames und Physical Models. Aktuell gibt es Kurare als Beta 0.5 für Mac und Windows.
Zum Schluss geht es noch um den Windang LFSR von Gen Thalz, einen wilden Noise-Generator. Mir gefällt, dass man hier noch frische Ideen findet, die ohne Klischees auskommen.
Quelle: gearnews.de
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