Modulare Synthesizer

Roma Modulare 2026: Zahlen und Eindrücke von der Synthesizer-Messe

Die Roma Modulare 2026, die International Synthesizers and Music Production Expo, hat den positiven Trend der Vorjahre bestätigt. Der Bericht von Audiofader nennt 85 Marken, 19 Workshops, 14 Stunden Live-Musik und rund 1.500 Besucher an den zwei Tagen.

Veranstaltungsort ist das Opificio Italiacamp, etwa zehn Taximinuten vom Bahnhof Termini entfernt: bearbeiteter Marmor an den Wänden, offene Dachkonstruktion, dekorierte Böden und ein offener Raum mit der Bühne in der Mitte. Dazwischen steht eine beachtliche Menge an Elektronik, sowohl in der Anzahl als auch in der Vielfalt.

Am meisten beeindruckt mich, warum eine Messe wie diese noch immer funktioniert. Audiobeispiele zu hören und Videos anzusehen hilft, aber wenn man mit Kopfhörern auf dem Kopf die Hände auf Tastaturen und Bedienfelder legt, wird die Beziehung zum Instrument sofort greifbar, und in wenigen Minuten bekommt man ein genaues Gefühl für Klang, Bedienung und Leistung. Laut dem Autor war es fast unmöglich, etwas sofort auszuprobieren, denn an jedem Instrument arbeitete schon jemand, darunter viele Musikerinnen.

Auch die Workshops waren gut besucht, oft standen die Leute trotz des großen Saals. Das zeugt von einer Organisation, der die Inhalte am Herzen liegen. Neben den Synthesizern gab es Platz für professionelles Audio, mit Kopfhörern, Monitoren, Bändchenmikrofonen und Outboard-Geräten zum Ausprobieren vor Ort.

Für jemanden wie mich, der die Modularszene aus der Ferne verfolgt, ist es schön zu wissen, dass es in Italien einen Termin gibt, bei dem man Entwicklerinnen, Programmierer und Musiker treffen kann: Ein technisches Gespräch unter vier Augen, wie der Bericht erinnert, lässt sich durch das Internet noch nicht ersetzen.

Quelle: Audiofader

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