Miniaturen

Simon Laveuve: Miniaturbehausungen im Maßstab 1:35, die an Felsen und Pfählen kleben

Simon Laveuve baut Miniaturbehausungen im Maßstab 1:35, die auf Pfählen und Felsbrocken stehen. Kate Mothes von Colossal hat über seine neueste Serie geschrieben.

Die Szenen sind voller kleiner Details: winzige Stühle, Gemüsekisten, Angelgerät und Fundstücke, die als Werkzeug und Möbel weiterverwendet werden. Menschen sind nirgends zu sehen, doch die Spuren des Alltags lassen den Eindruck entstehen, die Bewohner seien gerade erst weggegangen. Die Arbeiten handeln von Häusern an unwahrscheinlichen, prekären Orten, errichtet von Menschen, die mit dem auskommen, was sie haben. Der Artikel liest sie als Metapher für das Leben inmitten politischer und wirtschaftlicher Umbrüche. Laveuve erzählte Colossal, die Arbeit kreise um das grundlegende Bedürfnis, einen Halt zu finden und von dort aus zu leben.

Genannt werden fünf Mischtechnik-Arbeiten aus dem Jahr 2026, mit Titeln wie Eau-delà Du Gouffre und Demain Sera Comme Hier. Seine Einzelausstellung Ancré dans la roche (Im Fels verankert) läuft in der Galerie Loo & Lou in Paris vom 12. November bis 22. Dezember; die Galerie zeigt seine Arbeiten außerdem während der Luxembourg Art Week vom 20. bis 22. November.

Was mir hier gefällt: Die Miniatur ist nicht nur niedlich. Die winzigen Objekte tragen eine ganze Geschichte von Unterkunft und Überleben in sich, und genau das kann dieses Hobby am besten.

Quelle: Colossal

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