Heim-35-mm-Scanner „Knokke“ für 799 £ vorbestellbar – die RGB-Dreifachaufnahme macht mich neugierig
Das Scannen von Filmen bereitet mir ständig Kopfzerbrechen, deshalb musste ich auf diese Nachricht einfach reagieren. Das britische Unternehmen Soke Engineering bereitet offenbar die Markteinführung von „Knokke“ vor, einem 35-mm-Filmscanner für den Heimgebrauch. Ein Film mit 36 Aufnahmen soll sich in unter drei Minuten mit rund 22 Megapixeln pro Bild einlesen lassen; der geplante Preis in Großbritannien liegt bei 799 £. Vorbestellungen werden mit einer Anzahlung von 200 £ angenommen, die Auslieferung soll ab Anfang Dezember schrittweise beginnen.
Einen Filmhalter gibt es nicht: Das Gerät transportiert den Film selbst, erkennt die Stege zwischen den Bildern und schneidet jedes Bild automatisch einzeln aus. Solange die Höhe 24 mm beträgt, spielt das Seitenverhältnis keine Rolle – Halbformat, Panorama und das breite XPan-Format lassen sich also direkt verarbeiten, was mich freut.
Am meisten interessiert hat mich das „Trichrome“-Verfahren, bei dem jedes Bild nacheinander mit roten, grünen und blauen LEDs beleuchtet und dreimal aufgenommen wird. Da keine Bayer-Interpolation verwendet wird, sollen sich die Farbstoffschichten von Farbnegativen sauber getrennt auslesen lassen. Auch die Staub- und Kratzerentfernung per Infrarot soll nutzbar sein, ohne die Scanzeit nennenswert zu verlängern.
Die mitgelieferte Software „Korova“ bietet an den Fujifilm Frontier angelehnte D/C/M/Y-Korrekturregler und will so das Bediengefühl eines Fotolabors an den eigenen Schreibtisch holen. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die bei der Ankündigung versprochene Open-Source-Veröffentlichung bisher nicht umgesetzt wurde und die Nutzungsbedingungen unter anderem Änderungen untersagen. Da bleibt zu hoffen, dass sich das künftig ändert.
Quelle: FilmFocus
Einen Filmhalter gibt es nicht: Das Gerät transportiert den Film selbst, erkennt die Stege zwischen den Bildern und schneidet jedes Bild automatisch einzeln aus. Solange die Höhe 24 mm beträgt, spielt das Seitenverhältnis keine Rolle – Halbformat, Panorama und das breite XPan-Format lassen sich also direkt verarbeiten, was mich freut.
Am meisten interessiert hat mich das „Trichrome“-Verfahren, bei dem jedes Bild nacheinander mit roten, grünen und blauen LEDs beleuchtet und dreimal aufgenommen wird. Da keine Bayer-Interpolation verwendet wird, sollen sich die Farbstoffschichten von Farbnegativen sauber getrennt auslesen lassen. Auch die Staub- und Kratzerentfernung per Infrarot soll nutzbar sein, ohne die Scanzeit nennenswert zu verlängern.
Die mitgelieferte Software „Korova“ bietet an den Fujifilm Frontier angelehnte D/C/M/Y-Korrekturregler und will so das Bediengefühl eines Fotolabors an den eigenen Schreibtisch holen. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass die bei der Ankündigung versprochene Open-Source-Veröffentlichung bisher nicht umgesetzt wurde und die Nutzungsbedingungen unter anderem Änderungen untersagen. Da bleibt zu hoffen, dass sich das künftig ändert.
Quelle: FilmFocus
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