Paläotechniker Markus Klek: Steinzeit-Ausrüstung im schwedischen Winter
In der aktuellen Podcast-Folge von OUTDOOR trifft Thru-Hikerin Christine Thürmer auf Markus Klek, Deutschlands einzigen "Paläotechniker". Das ist ein Beruf, den er sich selbst ausgedacht hat: Er betreibt experimentelle Archäologie und lebt die europäische Steinzeit, also die Zeit von 40.000 bis 5.000 Jahren vor Christus, so realistisch wie möglich nach.
Der Kontrast könnte größer kaum sein. Auf der einen Seite steht Christine, die ihre Ausrüstung in Excel-Tabellen optimiert und sich den Zahnbürstenstiel absägt. Auf der anderen Seite Markus, der mit einem originalgetreuen Rucksackgestell aus Holz nach Ötzi-Vorbild, Fellschuhen und Knochenwerkzeugen durch den tiefsten schwedischen Winter wandert, ganz ohne Zelt und nur auf Rentierfellen schlafend.
Die beiden tauschen Pannen und Lifehacks aus. Markus erzählt, wie er das Problem von "Käsefüßen" in Lederstiefeln löst, warum Tiersehne nicht nur als Nähgarn taugt, sondern auch als Zahnseide, und weshalb er seine stark riechenden Mokassins an englischsprachige Filmstudios als Requisiten verkauft. Christine hält mit Geschichten aus Amerika dagegen.
Mich begeistert an solchen Gesprächen, dass sie zeigen, woher Bushcraft eigentlich kommt: Viele Techniken, die wir heute als Hobby üben, waren einmal schlicht Alltag. Wer das Ganze nachlesen möchte, findet im Artikel auch eine kurze Erklärung, was Paläotechnik überhaupt ist, und einen Link zu Markus Kleks Projekten auf palaeotechnik.eu.
Quelle: OUTDOOR Magazin
Der Kontrast könnte größer kaum sein. Auf der einen Seite steht Christine, die ihre Ausrüstung in Excel-Tabellen optimiert und sich den Zahnbürstenstiel absägt. Auf der anderen Seite Markus, der mit einem originalgetreuen Rucksackgestell aus Holz nach Ötzi-Vorbild, Fellschuhen und Knochenwerkzeugen durch den tiefsten schwedischen Winter wandert, ganz ohne Zelt und nur auf Rentierfellen schlafend.
Die beiden tauschen Pannen und Lifehacks aus. Markus erzählt, wie er das Problem von "Käsefüßen" in Lederstiefeln löst, warum Tiersehne nicht nur als Nähgarn taugt, sondern auch als Zahnseide, und weshalb er seine stark riechenden Mokassins an englischsprachige Filmstudios als Requisiten verkauft. Christine hält mit Geschichten aus Amerika dagegen.
Mich begeistert an solchen Gesprächen, dass sie zeigen, woher Bushcraft eigentlich kommt: Viele Techniken, die wir heute als Hobby üben, waren einmal schlicht Alltag. Wer das Ganze nachlesen möchte, findet im Artikel auch eine kurze Erklärung, was Paläotechnik überhaupt ist, und einen Link zu Markus Kleks Projekten auf palaeotechnik.eu.
Quelle: OUTDOOR Magazin
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