Mehr Zwergstrandläufer sind nach Öland zurückgekehrt
Manchmal kommen gute Nachrichten aus dem Naturschutz, und diese mag ich besonders. BirdLife Sverige meldet, dass mindestens elf Südliche Zwergstrandläufer, die im Rahmen des Projekts „Südlicher Zwergstrandläufer“ aufgezogen wurden, in diesem Jahr nach Öland zurückgekehrt sind, und sechs von ihnen haben versucht zu brüten.
Das Projekt wird von Nordens Ark und BirdLife Sverige mit Unterstützung von Postkodlotteriet getragen und begann 2023. Damals gab es in Schweden schätzungsweise nur noch rund 40 Brutpaare, ein Bruchteil dessen, was vor hundert Jahren vorhanden war. Die Methode: Nester und Eier werden gesucht, die Eier in einer Aufzuchtstation ausgebrütet, wo die Küken vor Fressfeinden geschützt sind, und die Jungvögel auf den Feuchtwiesen Ölands ausgesetzt, sobald sie fliegen können. Danach leben sie als Wildvögel und überwintern in Nord- und Nordwestafrika. Individuelle Farbringe ermöglichen es, sie bei ihrer Rückkehr wiederzuerkennen.
In diesem Jahr wurden 24 flügge Jungvögel auf den Feuchtwiesen im Süden Ölands ausgesetzt. Einige sind vermutlich Fressfeinden zum Opfer gefallen, wahrscheinlich Minks. Der Frühling war trocken, viele Wasserflächen verschwanden früh, und die Eiprädation war hoch; später kam jedoch mehr Regen und die Bedingungen besserten sich. Mehrere der zurückgekehrten Vögel haben selbst gebrütet und Eier gelegt, und einige wurden vom Projekt betreut, sodass eine neue Generation entstand.
Eleonor Karlsson, Projektleiterin bei BirdLife Sverige, erinnert daran, dass der erste Zug von Zugvögeln am riskantesten ist und jedes einzelne Tier sehr wertvoll. Emma Nygren, Naturschutzleiterin bei Nordens Ark, hält die tatsächliche Zahl der Rückkehrer für höher als elf, weil die Art schwer zu erfassen ist und nicht alle Feuchtwiesen besucht werden konnten.
Als Vogelfreund finde ich die Farbringe am schönsten an der Geschichte: Man kann einzelne Vögel vom Ei bis zur Rückkehr verfolgen. Das gibt Hoffnung für eine Art, die sonst leicht verschwinden könnte.
Quelle: BirdLife Sverige
Das Projekt wird von Nordens Ark und BirdLife Sverige mit Unterstützung von Postkodlotteriet getragen und begann 2023. Damals gab es in Schweden schätzungsweise nur noch rund 40 Brutpaare, ein Bruchteil dessen, was vor hundert Jahren vorhanden war. Die Methode: Nester und Eier werden gesucht, die Eier in einer Aufzuchtstation ausgebrütet, wo die Küken vor Fressfeinden geschützt sind, und die Jungvögel auf den Feuchtwiesen Ölands ausgesetzt, sobald sie fliegen können. Danach leben sie als Wildvögel und überwintern in Nord- und Nordwestafrika. Individuelle Farbringe ermöglichen es, sie bei ihrer Rückkehr wiederzuerkennen.
In diesem Jahr wurden 24 flügge Jungvögel auf den Feuchtwiesen im Süden Ölands ausgesetzt. Einige sind vermutlich Fressfeinden zum Opfer gefallen, wahrscheinlich Minks. Der Frühling war trocken, viele Wasserflächen verschwanden früh, und die Eiprädation war hoch; später kam jedoch mehr Regen und die Bedingungen besserten sich. Mehrere der zurückgekehrten Vögel haben selbst gebrütet und Eier gelegt, und einige wurden vom Projekt betreut, sodass eine neue Generation entstand.
Eleonor Karlsson, Projektleiterin bei BirdLife Sverige, erinnert daran, dass der erste Zug von Zugvögeln am riskantesten ist und jedes einzelne Tier sehr wertvoll. Emma Nygren, Naturschutzleiterin bei Nordens Ark, hält die tatsächliche Zahl der Rückkehrer für höher als elf, weil die Art schwer zu erfassen ist und nicht alle Feuchtwiesen besucht werden konnten.
Als Vogelfreund finde ich die Farbringe am schönsten an der Geschichte: Man kann einzelne Vögel vom Ei bis zur Rückkehr verfolgen. Das gibt Hoffnung für eine Art, die sonst leicht verschwinden könnte.
Quelle: BirdLife Sverige
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