Whisky

Steuern senken, Einnahmen steigern: Die Forderungen der schottischen Branche an den Herbsthaushalt

Vor dem britischen Herbsthaushalt, der im nächsten Monat vorgelegt wird, hat die Scotch Whisky Association ihre Eingabe an das britische Finanzministerium geschickt. Die Botschaft ist kurz: Steuern senken, Einnahmen steigern, das Land voranbringen.

Der Geschäftsführer des Verbands, Mark Kent, fordert drei Dinge. Erstens eine Senkung der Verbrauchsteuer auf Spirituosen. Zweitens die Korrektur der steuerlichen Ungleichbehandlung zwischen Spirituosen und anderen alkoholischen Getränken wie Bier und Cider, die sich laut Kent in den letzten Jahren deutlich verschärft hat. Drittens die Unterstützung von Wachstum und Investitionen in die heimische Produktion, damit die Branche Exportchancen nutzen kann. Als Schlüsselmärkte werden Indien, die USA und China genannt.

Kent bezeichnet die aktuelle Besteuerung von Spirituosen als „Supersteuer“. Die veröffentlichte Eingabe nennt keine konkreten Steuersätze oder Beschäftigungszahlen. Sie liest sich daher eher als Richtungsvorgabe denn als detaillierte Kalkulation.

Unabhängig von der politischen Bewertung erinnert der Vorgang daran, dass der Preis einer Whiskyflasche nicht nur vom Inhalt abhängt. Steuern machen einen großen Teil dessen aus, was man bezahlt, und Entscheidungen aus einer Haushaltsrede können bis ins Barregal reichen. Ich bin gespannt, was am Ende tatsächlich im Haushalt steht.

Quelle: Scotch Whisky Association

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