Homelab & Selbsthosting

Kompaktes Homelab mit 3 Mini-PCs, 16-TB-NAS und Proxmox im 10-Zoll-Rack

Hardware.com.br stellt ein Homelab vor, das vor allem durch seine geringe Größe auffällt. Ein Reddit-Nutzer hat auf r/HomeServer ein kleines 10-Zoll-Rack gezeigt, mit Firewall, drei Mini-PCs, einem NAS und der gesamten Netzwerkinfrastruktur, die nötig ist, um zu Hause Dutzende Dienste zu betreiben.

Die Rechenleistung stellen drei Mini-PCs bereit, jeweils mit einem Prozessor mit 8 Kernen und 16 Threads und 32 GB RAM. Zusammen sind das 24 Kerne, 48 Threads und 96 GB für die Virtualisierung. Zur Erstellung von virtuellen Maschinen und LXC-Containern kommt Proxmox zum Einsatz. Zu den Workloads gehören eine VM für Jellyfin, der sogenannte arr-Stack in Docker, ein weiterer Docker-Host mit Portainer, Pi-hole und Dashboards wie Homer und Homepage sowie Spielserver wie Terraria und Core Keeper.

Der Speicher liegt in einem HP ProLiant MicroServer mit vier 4-TB-Festplatten im ZFS-Verbund RAIDZ1. Damit bleibt der Zugriff auf die Daten erhalten, selbst wenn eine Platte ausfällt. Es sind 16 TB brutto, der nutzbare Platz ist wegen der Parität geringer. Das Netzwerk wird von einer Fortinet FortiGate verwaltet, die Routing, VLANs und SSL-VPN übernimmt. Eine APC Back-UPS 850 schützt vor Stromausfällen.

Am interessantesten finde ich den Teil außerhalb der Wohnung: Der Besitzer betreibt zwei VPS mit Debian in externen Rechenzentren, die über ein WireGuard-Netz in Hub-and-Spoke-Konfiguration mit dem Homelab verbunden sind. Sie bilden die öffentliche Ebene der Infrastruktur, wobei Traefik als Reverse Proxy dient.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein Homelab keinen riesigen Serverschrank braucht: Mit guter Planung, kleinen Geräten und sauberer Organisation lässt sich auf wenig Raum viel betreiben.

Quelle: Hardware.com.br

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