Ein moderner Leslie-Lautsprecher aus einer originalen Trommel
Der Leslie-Lautsprecher gehört zu den unverwechselbarsten Klängen der Musik. Sein Tremolo und Vibrato entstehen durch physische Rotation. Hackaday berichtet über ein Projekt von Levi Graves, der eine moderne Nachbildung gebaut hat, weil originale Leslies mehrere tausend Dollar kosten können.
Das Original arbeitete mit zwei Lautsprechern. Der Hochtonlautsprecher speiste ein Hornpaar auf einer rotierenden Plattform, wobei nur ein Horn Schall abgab und das andere als Gegengewicht diente. Der Tieftonlautsprecher zielte auf eine rotierende Trommel. Der Musiker wählte die Geschwindigkeit beider Teile, und daraus entstand die charakteristische Bewegung des Klangs.
Levi verwendet eine originale Leslie-Trommel, der Klang kommt aber aus einem 100-Watt-Lautsprecher unbekannter Herkunft, und alles ist ordentlich in einem Gehäuse verpackt. Er nutzt einen Leslie-Motor mit nur einer Geschwindigkeit sowie einen selbst gebauten Fußschalter, der eine feinere Regelung der Trommeldrehzahl erlaubt.
Der Artikel erinnert daran, dass heutige Musiker solche Klänge am Computer nachbilden können, während man in den 1930er-Jahren großen Aufwand treiben musste, um neue Klänge zu erzeugen. Trotzdem vermittelt die physische Manipulation der Schallwellen ein Gefühl, das sich auf andere Weise kaum kopieren lässt. Das ist einer der Gründe, warum Leslie-Lautsprecher neben Hammond-Orgeln beliebt geblieben sind.
Ich finde es reizvoll, dass ein Projekt wie dieses wiederverwendete Teile mit einem maßgefertigten Gehäuse und eigener Elektronik verbindet. Es ist ein gutes Beispiel für DIY-Audio, bei dem die Mechanik genauso wichtig ist wie der Verstärker. Der Artikel stammt übrigens aus dem Juli 2025.
Quelle: Hackaday
Das Original arbeitete mit zwei Lautsprechern. Der Hochtonlautsprecher speiste ein Hornpaar auf einer rotierenden Plattform, wobei nur ein Horn Schall abgab und das andere als Gegengewicht diente. Der Tieftonlautsprecher zielte auf eine rotierende Trommel. Der Musiker wählte die Geschwindigkeit beider Teile, und daraus entstand die charakteristische Bewegung des Klangs.
Levi verwendet eine originale Leslie-Trommel, der Klang kommt aber aus einem 100-Watt-Lautsprecher unbekannter Herkunft, und alles ist ordentlich in einem Gehäuse verpackt. Er nutzt einen Leslie-Motor mit nur einer Geschwindigkeit sowie einen selbst gebauten Fußschalter, der eine feinere Regelung der Trommeldrehzahl erlaubt.
Der Artikel erinnert daran, dass heutige Musiker solche Klänge am Computer nachbilden können, während man in den 1930er-Jahren großen Aufwand treiben musste, um neue Klänge zu erzeugen. Trotzdem vermittelt die physische Manipulation der Schallwellen ein Gefühl, das sich auf andere Weise kaum kopieren lässt. Das ist einer der Gründe, warum Leslie-Lautsprecher neben Hammond-Orgeln beliebt geblieben sind.
Ich finde es reizvoll, dass ein Projekt wie dieses wiederverwendete Teile mit einem maßgefertigten Gehäuse und eigener Elektronik verbindet. Es ist ein gutes Beispiel für DIY-Audio, bei dem die Mechanik genauso wichtig ist wie der Verstärker. Der Artikel stammt übrigens aus dem Juli 2025.
Quelle: Hackaday
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