Arduino & Raspberry Pi

Fünf Wege, wie ich einen Arduino mit einem Raspberry Pi für echte Projekte kombiniere

Ich bastle schon eine Weile mit Einplatinencomputern und Mikrocontrollern, und eines habe ich viel zu spät begriffen: Sie sind keine Konkurrenten – zusammen sind sie besser. Ein Arduino ist großartig für Schaltungen, Sensoren und Automatisierung, während ein Raspberry Pi die schwerere Rechenarbeit übernimmt. Kombiniert man sie, werden Projekte möglich, die keiner von beiden allein gut hinbekommt.

Meine Lieblingskombination ist eine Wetterstation mit Home Assistant. Der Arduino liest einen BME280-Sensor auf einem Breadboard aus, der Raspberry Pi betreibt Home Assistant, und ich verbinde beide über MQTT. Das ist günstig, zuverlässig, und das Dashboard zeigt live Temperatur und Luftfeuchtigkeit von meinem Balkon.

Ein weiteres Projekt, zu dem ich immer wieder zurückkehre, ist ein smartes Schachbrett: Ein Arduino Nano steuert die LEDs und Schalter unter dem Brett, während der Pi die Schach-Engine Stockfish als KI-Gegner ausführt. Eine spaßige Mischung aus Elektronik, 3D-Druck und Software.

Wer auf Retro-Gaming steht, bekommt mit einem Raspberry Pi eine hervorragende Emulationsbox, und ein Arduino kann dafür zum selbstgebauten Gamecontroller werden. Ich habe auch schon findige Leute gesehen, die ein RFID-Türschloss gebaut haben, bei dem der Pi die Tag-Datenbank speichert und der Arduino Lesegerät und Türöffner steuert – ein wirklich nützliches Heimprojekt.

Wenn du gerade erst anfängst, mach dir nicht zu viele Gedanken: Besorg dir einen gebrauchten Arduino und einen Pi und zieh ein kleines Projekt von Anfang bis Ende durch. Das Gelernte summiert sich schnell, und ehe du dich versiehst, denkst du dir deine eigenen Projekte aus.

Quelle: XDA Developers

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