Aquarienpflanzen auswählen: eine Checkliste vor dem Kauf
Lebende Pflanzen binden schädliche Abbaustoffe, bieten Fischen und wirbellosen Tieren Verstecke und machen das Becken einfach schöner. Aquarium Co-Op hat eine kurze Checkliste zusammengestellt, mit der sich Pflanzen auswählen lassen, die tatsächlich gedeihen. Ich finde, man sollte sie vor dem Gang in den Laden durchgehen.
Zuerst kommt die Größe. Die Amazonas-Schwertpflanze kann 30 bis 50 Zentimeter hoch werden und gehört daher in ein großes Becken, während Cryptocoryne parva nur etwa 5 bis 7 Zentimeter groß wird und langsam wächst, was sie für kleine Becken und schwierige Ecken geeignet macht. Die Mischung aus Vorder-, Mittel- und Hintergrundpflanzen ergibt ein natürlicheres Bild.
Dann folgen Licht und CO2. Anfängern wird geraten, mit lichtgenügsamen Pflanzen wie Anubias, Cryptocorynen und Farnen zu beginnen, die am verzeihendsten sind. Hochlichtpflanzen, die CO2 benötigen, sollte man erfahreneren Aquarianern überlassen; die CO2-Zufuhr selbst ist optional.
Auch der Dünger ist wichtig. Langsam wachsende Pflanzen brauchen ein Allround-Düngemittel ein- bis zweimal pro Woche, schnell wachsende Stängelpflanzen mehr, in dichten Becken manchmal täglich. Schwertpflanzen und Zwiebelpflanzen mögen Wurzeltabs. Der Artikel warnt, dass das Auslassen von mehr als einer Dosis hintereinander zu Mangelerscheinungen führen kann und unregelmäßiges Düngen Algen begünstigt.
Die Wasserwerte haben einen eigenen Abschnitt: In hartem Wasser ist bei einem pH-Wert über 7,8 weniger gelöstes CO2 verfügbar, und in weichem Wasser können Pflanzen bei einem pH-Wert unter 6,5 an Calcium und Magnesium mangeln. Schließlich sollte man prüfen, ob die Fische Pflanzen fressen. Anubias und Farne halten Pflanzenfresser aus, zarte Stängelpflanzen, Schwertpflanzen und Cryptocorynen dagegen nicht; Goldfische sind berüchtigte Pflanzenfresser.
Besonders gefällt mir der abschließende Hinweis, dass Fehler zum Lernprozess eines bepflanzten Beckens gehören.
Quelle: Aquarium Co-Op
Zuerst kommt die Größe. Die Amazonas-Schwertpflanze kann 30 bis 50 Zentimeter hoch werden und gehört daher in ein großes Becken, während Cryptocoryne parva nur etwa 5 bis 7 Zentimeter groß wird und langsam wächst, was sie für kleine Becken und schwierige Ecken geeignet macht. Die Mischung aus Vorder-, Mittel- und Hintergrundpflanzen ergibt ein natürlicheres Bild.
Dann folgen Licht und CO2. Anfängern wird geraten, mit lichtgenügsamen Pflanzen wie Anubias, Cryptocorynen und Farnen zu beginnen, die am verzeihendsten sind. Hochlichtpflanzen, die CO2 benötigen, sollte man erfahreneren Aquarianern überlassen; die CO2-Zufuhr selbst ist optional.
Auch der Dünger ist wichtig. Langsam wachsende Pflanzen brauchen ein Allround-Düngemittel ein- bis zweimal pro Woche, schnell wachsende Stängelpflanzen mehr, in dichten Becken manchmal täglich. Schwertpflanzen und Zwiebelpflanzen mögen Wurzeltabs. Der Artikel warnt, dass das Auslassen von mehr als einer Dosis hintereinander zu Mangelerscheinungen führen kann und unregelmäßiges Düngen Algen begünstigt.
Die Wasserwerte haben einen eigenen Abschnitt: In hartem Wasser ist bei einem pH-Wert über 7,8 weniger gelöstes CO2 verfügbar, und in weichem Wasser können Pflanzen bei einem pH-Wert unter 6,5 an Calcium und Magnesium mangeln. Schließlich sollte man prüfen, ob die Fische Pflanzen fressen. Anubias und Farne halten Pflanzenfresser aus, zarte Stängelpflanzen, Schwertpflanzen und Cryptocorynen dagegen nicht; Goldfische sind berüchtigte Pflanzenfresser.
Besonders gefällt mir der abschließende Hinweis, dass Fehler zum Lernprozess eines bepflanzten Beckens gehören.
Quelle: Aquarium Co-Op
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